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Die Charité: Hoffnung und Schicksal (2 MP3-CDs)

MP3 Format, Lesung

Die Charité Band 1

Ulrike Schweikert

(6)
Hörbuch (MP3-CD)
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Beschreibung

Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Hunderttausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Prof. Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Diakonisse Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ... Ein Stück Geschichte, ein Campus im Herzen Berlins: Die Charité ist das wohl berühmteste Krankenhaus Deutschlands.

Schweikert, Ulrike
Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Roman "Die Tochter des Salzsieders" ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Rysopp, Beate
Beate Rysopp besitzt die Gabe, emotional berührende Stoffe mit grosser Intensität zu umzusetzen. Ihre Interpretationen von Jodi Picoults 'Kleine grosse Schritte' und 'Sturmhöhe - Wuthering Heights' von Emily Brontë fanden ein hervorragendes Presseecho.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Beate Rysopp
Spieldauer 877 Minuten
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Verlag Audiobuch
Sprache Deutsch
EAN 9783958620681

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Kundenbewertungen

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Medizingeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2019

Ulrike Schweikerts Romanhandlung beginnt im Jahr 1831, als gerade eine Choleraepidemie in Berlin ausbricht. Aus wechselnden Perspektiven taucht der Hörer ein in die Welt des berühmten Krankenhauses Charité und erfährt viel über Medizingeschichte, verpackt in eine emotionale Geschichte mit fiktiven und nicht-fiktiven Charakteren.... Ulrike Schweikerts Romanhandlung beginnt im Jahr 1831, als gerade eine Choleraepidemie in Berlin ausbricht. Aus wechselnden Perspektiven taucht der Hörer ein in die Welt des berühmten Krankenhauses Charité und erfährt viel über Medizingeschichte, verpackt in eine emotionale Geschichte mit fiktiven und nicht-fiktiven Charakteren. Eine wichtige Perspektive ist die des Professor Dieffenbach, der an der Charité gearbeitet hat und viele Fortschritte in der Medizin errungen hat. Auch das im Buch erwähnte Lehrbuch für Krankenwartung hat er verfasst. Die drei Frauen Gräfin Ludovica, die Hebamme Martha und die Krankenwärterin Elisabeth sind – jede auf ihre Art – starke Frau, die sehr interessiert an der Medizin und dem Fortschritt sind. Im 19. Jahrhundert revolutionierte sich das Krankenhauswesen und auch betuchtere Patienten ließen sich nicht mehr nur zu Hause behandeln. Ein Buch, das mir viele spannende Hörstunden bereitet hat, was neben Ulrike Schweikert aber auch der Sprecherin Beate Rysopp zu verdanken ist.

Die Charité
von nasa am 09.09.2019

Die Charité Hoffnung und Schicksal von Ulrike Schweikert ist ein interessantes und informatives Buch was ich mir als Hörbuch angehört habe. Frau Schweikert schildert auf eindrucksvolle Weise die Anfänge der Medizin. Mitte des 19 Jahrhunderts steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen, Operationen wurden ohne Narkose durchgefü... Die Charité Hoffnung und Schicksal von Ulrike Schweikert ist ein interessantes und informatives Buch was ich mir als Hörbuch angehört habe. Frau Schweikert schildert auf eindrucksvolle Weise die Anfänge der Medizin. Mitte des 19 Jahrhunderts steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen, Operationen wurden ohne Narkose durchgeführt, Hygiene gab es keine und es wüteten die verschiedensten Krankheiten. Doch dank einiger unerschrockenen Ärzte und Forschern wurden immer wieder Fortschritte gemacht. 1831 wütet in Berlin die Choleraepidemie und in der Charité versucht der Arzt Dr Dieffenbach mit seinen Kollegen den Überträger sowie eine Methode der Heilung heraus zu finden. Aber auch andere Dinge beschäftigen Dieffenbach. Wie lässt sich ein Klumpfuß oder das Schielen mit einer OP heilen? Aber auch drei Frauen kämpfen ihren eigenen Kampf. Die Hebamme Martha will ihrem Sohn eine bessere Zukunft bescheren, Elisabeth arbeitet in der Charité und hat die Medizin für sich entdeckt und Gräfin Ludovica ist in einer unglücklichen Ehe mit einem Hypochonder gefangen. Der einzige Trost ist ihre Freundschaft zu Dieffenbach. Durch die verschiedenen Handlungsstränge ist dieses Hörbuch abwechslungsreich und spannend. Man möchte immer wissen wie es gerade bei der anderen Person weiter geht. Beate Rysopp hat dieses Buch sehr sympathisch und abwechslungsreich gelesen. Ich konnte ihr immer gut folgen und die Protagonisten sind so richtig lebendig geworden. Dank des bildlichen Schreibstils der Autorin habe ich mich ins 19 Jahrhundert versetzt gefühlt. Ich konnte die Orte und Menschen quasi sehen. Auch hat man einen detaillierten Eindruck von der Lebensweise der verschiedensten Schichten vermittelt bekommen. Frau Schweikert hat sich nicht nur auf eine Gesellschaftsschicht beschränkt sondern hat versucht so viel Vielfalt wie möglich in ihren Roman zu legen. Gerade durch ihre sehr detaillierte und bildliche Sprache hat es mich so manches mal geschaudert. Sie schreckte nicht davor zurück Operationen oder andere Dinge ausführlich zu schildern. Daher ist es für zartbesaitete Menschen vielleicht eher nicht zu empfehlen. Denn es fließt einiges an Blut, Exkremente und andere Schilderungen könnten bei dem ein oder anderen Eckel hervorrufen. Mich persönlich hat es nicht sonderlich gestört, da ich selbst aus einem Pharamzeutischen bzw Medizinischen Berufszweig komme und so manche Dinge gewohnt bin. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten war schön mit anzuhören. Ich werde mir den nachfolgenden Band bestimmt auch noch zulegen.

Frauen und Medizin im frühen 19. Jahrhundert
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 01.09.2018

Berlin, Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Ärzte in der Charitè kämpfen um Leben, Seite an Seite mit Wärterinnen, die mehr oder weniger herzlich die Kranken pflegen. Frauen haben es schwer, wenn sie nicht in höheren Kreisen leben. Drei Frauen erleben diese Zeit völlig unterschiedlich, und doch vereint sie das Interesse an der Medi... Berlin, Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Ärzte in der Charitè kämpfen um Leben, Seite an Seite mit Wärterinnen, die mehr oder weniger herzlich die Kranken pflegen. Frauen haben es schwer, wenn sie nicht in höheren Kreisen leben. Drei Frauen erleben diese Zeit völlig unterschiedlich, und doch vereint sie das Interesse an der Medizin und die Tatsache, dass Frauen wenig Rechte haben. Jede einzelne kämpft auf ihre Weise und um ihre Träume. Auch die Liebe spielt dabei eine Rolle. Obwohl ich nicht der große Histo-Fan bin, habe ich dieses Hörbuch gebannt und fasziniert gehört. Beate Rysopp hat die perfekte Stimme und ideale Betonung für Ulrike Schweikerts Worte. Dass hier nicht einfach eine erfundene Geschichte, sondern wahrer historischer Hintergrund einen großen Anteil hat, macht viel von dieser Faszination aus. Diese Zeit ist noch gar nicht so lange her und doch unendlich weit weg. Kaum vorzustellen, wie hart das war und welch horrenden Irrtümer die damaligen Ärzte vehement verteidigt haben. Dass oft nur Zufälle eine neue Entwicklung ermöglichen und Änderungen manchmal nur mit Gewalt und Kampf möglich sind, stimmt mich mehr als traurig. Die Geschichte dieser Frauen und Ärzte geht bei mir ganz tief unter die Haut. Und dann sehe ich, wie wir heute so viel Kraft dafür verschwenden, eine Gleichheit zu erzwingen, die niemandem nutzt. Der Wahn, heute an jedes Wort „-innen“ anhängen zu müssen, regt mir mehr auf denn je. Haben wir das wirklich nötig? Ohne moralischen Zeigefinger kommt Ulrike Schweikert aus. Sie stellt einfach nur sehr klar und deutlich dar, wie das Leben „damals“ war. Für Frauen sehr viel schlechter, als für Männer – und das ganz ohne Begründung. Es war einfach so! Männer durften Ärzte werden, Frauen war die Medizin nicht erlaubt, nur als Hebamme oder Wärterin, später als Diakonisse. Der Umbruch, die Erkenntnis einiger weniger Männer, die Veränderungen – das hat Zeit und Kraft gekostet. Dennoch waren Frauen schon immer bereit, diese Kraft aufzubringen. Die drei weiblichen Hauptfiguren in „Die Charitè“ sind mutig und stark, trotz vieler Rückschläge und Einschränkungen. Ob nun die Gräfin Ludovica, die nie finanzielle Not kannte, oder Martha, die ihren schielenden Sohn allein durchbringen muss, oder Elisabeth, die alles daran setzt, dem Schicksal ihrer Schwester zu entgehen – sie machen alle Mut. Oftmals werden Wunden und Operationen so anschaulich beschrieben, dass ich gegen Ohnmacht und Übelkeit ankämpfen musste. Da bin ich zart besaitet! Dennoch konnte ich einfach nicht aufhören, weiterzuhören. Das (Hör-)Buch besitzt eine ganz eigene Form der Spannung. Wie sich die Medizin langsam von einer zur anderen Erkenntnis arbeitete, wie sich die Frauen einen Platz in diesem Gebiet erkämpft haben, das Schicksal der Patienten, aber auch, wie liebende Herzen zueinander fanden – oder auch nicht – das hat die Autorin wunderbar unter einen Hut gebracht. Fiktion und Wirklichkeit, ganz gekonnt ineinander verwebt – so gefällt mir ein historischer Roman. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gelungen ich „Die Charitè“ finde. Das ist Unterhaltung mit Lerneffekt, würde ich behaupten wollen. Geschichtsunterricht auf besondere Art, beste Unterhaltung und ein wahrer Hörgenuss. Von mir gibt es deshalb die vollen fünf Sterne.


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