Wen der Tod betrügt

Ein Fall für Alexander Gerlach

Alexander Gerlach Band 15


Juliana von Lembke, erfolgreiche Managerin und gefürchtete Spezialistin für die Sanierung bankrotter Firmen, wird tot aus dem Neckar gezogen. Anfangs deutet alles auf Selbstmord hin. Doch dann taucht eine Obdachlose auf, die bezeugt, dass Juliana von einer Brücke in den Fluss gestossen wurde. Kripochef Alexander Gerlach hat zunächst den Ehemann in Verdacht oder einen ihrer vielen verflossenen Liebhaber. Da Juliana sich bei den Sanierungsaktionen aber viele Feinde gemacht hat, ermittelt er bald auch in dieser Richtung. Dann findet einer von Julianas früheren Liebhaber den Tod, ein Mitarbeiter wird in die Luft gesprengt, und der Ehemann ist plötzlich spurlos verschwunden. Gerlach steht vor seinem vielleicht undurchsichtigsten Fall …

Rezension
"Mit Alexander Gerlach hat Wolfgang Burger einen sympathischen Ermittler mit Ecken und Kanten geschaffen, der aus der deutschen Krimilandschaft nicht mehr wegzudenken ist.", Rhein-Neckar-Zeitung, 19.01.2019
Portrait
Burger, Wolfgang
Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und hat viele Jahre in leitenden Positionen am Karlsruher Institut für Technologie KIT gearbeitet. Er hat drei erwachsene Töchter und lebt heute in Karlsruhe und Regensburg. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Alexander-Gerlach-Romane waren bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 02.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06032-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21.3/13.4/3.8 cm
Gewicht 493 g
Verkaufsrang 67421
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Der sechzehnte Fall für Gerlach
von World of books and dreams am 05.02.2019

Als Kai Meerbusch bei Alexander Gerlach auf dem Präsidium auftaucht und seine Frau Juliana von Lembke als vermisst meldet, kann Gerlach ihn im ersten Moment nicht ganz ernst nehmen. Doch da konnte er noch nicht ahnen, dass ausgerechnet er selber es sein wird, der Julianas Leiche am Ufer des Neckars findet. Es scheint, als wäre s... Als Kai Meerbusch bei Alexander Gerlach auf dem Präsidium auftaucht und seine Frau Juliana von Lembke als vermisst meldet, kann Gerlach ihn im ersten Moment nicht ganz ernst nehmen. Doch da konnte er noch nicht ahnen, dass ausgerechnet er selber es sein wird, der Julianas Leiche am Ufer des Neckars findet. Es scheint, als wäre sie selber in von einer Brücke aus in den Tod gesprungen, doch welchen Grund sollte die überaus erfolgreiche Geschäftsfrau dafür gehabt haben. Gerlach traut dem ganzen nicht und beginnt zunächst noch auf eigene Faust zu ermitteln, bis eine weitere Leiche auftaucht und Kai Meerbusch spurlos verschwindet. Meine Meinung Schon seit längerem war ich neugierig auf Wolfgang Burgers Krimis und Wen der Tod betrügt war tatsächlich mein erstes Buch des Autors. Als Seiteneinsteiger in diese Krimireihe fiel es mir doch sehr leicht, schnell in die Geschichte zu finden und auch das Privatleben Gerlachs wird mit kurzen Rückblicken versehen, die zu einem besseren Verständnis beitragen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gut verständlich und flüssig zu lesen und ja, man spürt trotz der Spannung auch einen gewissen Humor. Gerade auf den ersten Seiten musste ich ein wenig über Gerlachs Art schmunzeln. Der Fall ist ganz schön verzwickt und führt in diverse Richtungen. Ich habe beim Lesen immer wieder mitgegrübelt, was denn nun wirklich dahinter stecken könnte. Es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen und dadurch blieb es durchweg unterhalsam. Das Privatleben Gerlachs ist, zumindest in diesem Band, ein wenig verworren, bzw. wird er auch dort mit einigen Begebenheiten konfrontiert, die ihn und seine Familie durchaus authentisch erscheinen lässt. Interessant ist es, wie Burger hier auch ganz viel Lokalkolerit mit in den Krimi einbaut. Auch wenn ich die Gegend, in der Gerlach lebt, nicht persönlich kenne, wurde doch ein klares und deutliches Bild gezeichnet, das ich direkt vor mir sehen konnte. In der Ich-Perspektive erzählt Gerlach selber von dem Geschehen, wobei man intensiv miterleben kann, wie er auch im Privaten immer mehr vor Schwierigkeiten steht. Alexander Gerlach ist eine sehr interessante Persönlichkeit, den ich doch sehr sympathisch fand. Gerade sein leicht ironische Ader hat mir gut gefallen und ließen ihn einfach menschlich wirken. Seine “Göttin” Theresa allerdings hat mich hier ein wenig genervt. Sie war hier ein wenig zu sehr davon besessen, das armenische Mädchen Milena bei sich zu behalten, was mich hin und wieder doch die Augen rollen ließ. Ansonsten wirkten die Charaktere glaubwürdig und sehr facettenreich und Gerlach wird immer wieder aufs Neue gefordert. Mein Fazit Ein durchweg solider Krimi, der noch recht harmlos beginnt, der sich aber durchweg in seiner Spannung steigert. Alexander Gerlach war mir sehr sympathisch und auch seine Art gefiel mir gut, vor allem, wenn er innerlich mit den Augen rollt, brachte er mich zum Schmunzeln. Auch als Neueinsteiger in diese Serie, die mittlerweile schon sechzehn Bände umfasst, fiel es mir sehr leicht, hier den Anschluss zu finden und durchzublicken. Ich bin nun sehr neugierig auf weitere Fälle für Gerlach und werde mit Sicherheit wieder zu einem Krimi aus Wolfgang Burgers Feder greifen.

Spannend bis zum Schluss
von Lilli33 am 26.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhalt: Die knallharte Managerin Juliana von Lembke wird tot aufgefunden - im Neckar in Heidelberg. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch schon bald muss der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach in eine ganz andere Richtung ermitteln. Die Reihe der Verdächtigen ist lang: Ehemann, Liebhaber sowie Menschen, die durch... Inhalt: Die knallharte Managerin Juliana von Lembke wird tot aufgefunden - im Neckar in Heidelberg. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch schon bald muss der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach in eine ganz andere Richtung ermitteln. Die Reihe der Verdächtigen ist lang: Ehemann, Liebhaber sowie Menschen, die durch Juliana von Lembke ihren Job verloren haben. Daneben muss sich Gerlach mit irrwitzigen Plänen seiner Geliebten Theresa, mit seinen starrköpfigen Eltern und dem drogenabhängigen Freund seiner Tochter Luise herumschlagen. Meine Meinung: „Wen der Tod betrügt“ ist bereits der 15. Fall für Alexander Gerlach. lässt sich aber durchaus ohne Vorkenntnisse lesen. Zwar ist es ganz angenehm, wenn man die Familienverhältnisse und die Arbeitskollegen von Gerlach bereits kennt, aber nicht unbedingt notwendig. Denn das Privatleben spielt gegenüber dem Kriminalfall nur eine untergeordnete Rolle. Und der Fall ist in sich abgeschlossen. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten. Am Anfang geht es noch sehr ruhig zu, aber ich freute mich über eine erneute Begegnung mit den bekannten Protagonisten, und bald schon war ich in einen undurchsichtigen, komplexen Kriminalfall verstrickt, wo plötzlich jeder verdächtig wirkt und es nicht bei einer Leiche bleibt. Mir gefielen die überraschenden Wendungen, durch die das Buch bis zum Schluss spannend bleibt. Für mich ist es einer der besten Romane der Alexander-Gerlach-Reihe, zum einen durch den bunten Mix an Handlung, zum anderen durch den sehr flüssigen Schreibstil. Fazit: Für Fans und Neueinsteiger sehr zu empfehlen. Die Reihe: 1. Heidelberger Requiem 2. Heidelberger Lügen 3. Heidelberger Wut 4. Schwarzes Fieber 5. Echo einer Nacht 6. Eiskaltes Schweigen 7. Der fünfte Mörder 8. Die falsche Frau 9. Das vergessene Mädchen 10. Die dunkle Villa 11. Tödliche Geliebte 12. Drei Tage im Mai 13. Schlaf, Engelchen, schlaf 14. Die linke Hand des Bösen 15. Wen der Tod betrügt