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Olga

(ungekürzte Lesung)

Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Grösse und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert – wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem grossen Aufbegehren.
Portrait
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt- Seminar in Berlin. Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen. Er war in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, so u. a. Good Bye, Lenin!, Die fetten Jahre sind vorbei und Requiem. 2005 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er den Goldenen Leoparden in Locarno als bester männlicher Darsteller in Der Mann von der Botschaft.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Burghart Klaussner
Erscheinungsdatum 12.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257693126
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 354 Minuten
Format & Qualität MP3, 354 Minuten, 288.71 MB
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
45
22
7
2
1

Eine anfangs innige, zunehmend tragische Liebesgeschichte, die Schlink vor einem Panorama deutscher Historie schildert.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bernhard Schlink erzählt von Olga Rinke, einem Mädchen aus armen Verhältnissen, das den anderen lieber zuschaut als mitspielt. Diese Eigenschaft wird charakteristisch für ihr Leben werden, doch zunächst wird sie nach dem Tod ihrer Eltern zur harschen Großmutter nach Pommern geholt. Dort lernt sie Herbert kennen, den Sohn eines r... Bernhard Schlink erzählt von Olga Rinke, einem Mädchen aus armen Verhältnissen, das den anderen lieber zuschaut als mitspielt. Diese Eigenschaft wird charakteristisch für ihr Leben werden, doch zunächst wird sie nach dem Tod ihrer Eltern zur harschen Großmutter nach Pommern geholt. Dort lernt sie Herbert kennen, den Sohn eines reichen Gutsbesitzers, schließt Freundschaft mit ihm. In der Schule zeigt Olga sich begabt, möchte Lehrerin werden. Als ihr versagt wird, auf die höhere Mädchenschule zu gehen, eignet sie sich den Stoff für die Prüfung selbst an, entflieht dafür häufig der beengten Atmosphäre des Hauses ihrer Großmutter auf Wiesen und Felder. Dort trifft sie sich häufig mit Herbert, beide verlieben sich ineinander. Es ist eine anfangs innige, zunehmend tragische Liebesgeschichte, die Schlink vor einem Panorama deutscher Historie schildert. Angefangen im Kaiserreich des späten 19. Jahrhunderts verfolgt der Leser das Leben dieser willensstarken Protagonistin bis in die 1970er Jahre. Oft setzt sie sich gegen widrige Umstände durch und tut, was sie für richtig hält – oft hält sie jedoch auch ihre Überzeugungen zurück, ohne in den Lauf der Dinge einzugreifen. Schlink zeichnet ein stilles Bild - ein schnörkelloses, aber emotionales Bild des Lebens einer Frau, die den Sinn politischer Ereignisse häufig hinterfragte, nach Selbständigkeit strebte, sich nicht von Konvention beeinflussen ließ. Insofern auch ein ungewöhnliches Bild einer Frauenfigur des beginnenden 20. Jahrhunderts, in einer Generation von Frauen, die meist unter ihren Möglichkeiten lebten. Allerdings finden sich auch Merkmale dieser Generation in Olga. Sie begehrt nie gegen ihren Mann auf, akzeptiert die Umstände ihres Lebens mit ihm, in dem er so oft fehlt. Stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinter seinen zurück, lebt ein Leben des Auf-ihn-Wartens, selbst wenn sie die Zeit des Wartens mit ihrem selbstbestimmten Leben füllt. Erst in ihren Briefen vermag sie ihre wahren Gefühle mitzuteilen, die mich emotional mehr bewegt und tiefer berührt haben, als ich es zunächst vermutete. Auch war ich betroffen über all die Verluste, Abschiede und vor allem diese bedingungslose Liebe, die immer leidenschaftlich, aber in gewisser Weise ungelebt blieb. Diese starken Emotionen werden in den Mantel einer Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und dem Sinn des Lebens gehüllt. Bis zu ihrem Tod überragt Olga aufrecht die Höhen und Tiefen ihres Lebens und regt in dieser intensiven, vielschichtigen Lektüre zum Nachdenken an: über verpasste Chancen und abgeschnittene Wege, Loyalität und Zufriedenheit, Selbstbestimmung und Selbstaufgabe, über die Schlichtheit und die Größe des Lebens, über Tragik und Glück, die oft Hand in Hand gehen und uns trotzdem nicht aufgeben lassen, zu lieben.

Ach Olga ... ein wunderbares Buch.
von bookmark am 19.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderbares Buch, dass ich in einer Nacht durchgelesen habe.. Beim zweiten Mal waren es zwei Abende. Ich musste das Leben der Olga Rinke und ihr spektakuläres Ende einfach nochmal durchleben, alles noch besser verstehen. Der spannende und rasante Schreibstil, die geniale Beschränkung auf die wesentlichen Fakten dieses ... Ein wunderbares Buch, dass ich in einer Nacht durchgelesen habe.. Beim zweiten Mal waren es zwei Abende. Ich musste das Leben der Olga Rinke und ihr spektakuläres Ende einfach nochmal durchleben, alles noch besser verstehen. Der spannende und rasante Schreibstil, die geniale Beschränkung auf die wesentlichen Fakten dieses 90jährigen Lebens, faszinieren mich. Kurz und knapp, aber voller Wendungen und Überraschungen, man kann das Buch nicht weglegen. Man hofft und träumt mit Olga, man trauert mit ihr und bewundert die Kraft und die Konsequenz dieser Frau, die auf so viel verzichten musste und sich ihre Liebe zum Leben trotzdem immer erhalten hat. Ich habe ein wenig den Verdacht, dass ich schon am Anfang des Jahres mein Lieblingsbuch 2018 gefunden habe?

Bilder-Beschreibungen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wieder die Geschichte einer Frau, verwoben mit einem Jahrhundert deutscher Zeitgeschichte. Olga ist ein Kind, das immer steht und schaut. Als junge Frau verliebt sie sich in Herbert, der schon als Junge versuchte, mit den Zügen mitzulaufen in die Ferne. Sie leben das Leben, das ihre Eigenarten und die gesellschaftlichen Beschrän... Wieder die Geschichte einer Frau, verwoben mit einem Jahrhundert deutscher Zeitgeschichte. Olga ist ein Kind, das immer steht und schaut. Als junge Frau verliebt sie sich in Herbert, der schon als Junge versuchte, mit den Zügen mitzulaufen in die Ferne. Sie leben das Leben, das ihre Eigenarten und die gesellschaftlichen Beschränkungen ihrer Zeit ihnen ermöglichen. Der Mensch kann sich nicht ändern, er hat keine Wahl. Schlink schreibt in sehr starken Bildern, sehr schlicht, sehr klar. Olgas Leben wird - wie das ihrer "Vorgängerinnen" - aus der Sicht eines Mannes beschrieben, der ihr begegnet, sie sieht, aber nicht begreift. Wie viel weiß man wirklich vom Anderen? Leben wir nicht nur in Bildern, mit Bildern, die wir uns von Menschen, der "Realität" machen? Wollen wir überhaupt etwas Anderes?