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Der Pakt der Bücher

Roman

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Ein phantastischer Roman im viktorianischen London - Die Fortsetzung des Bestsellers DIE SPUR DER BÜCHER

Londons Strasse der Buchhändler – Labyrinthe aus Regalen, Läden voller Geschichten auf vergilbtem Papier. Mercy Amberdale führt hier das Antiquariat ihres Stiefvaters und praktiziert die Magie der Bücher.
Als man sie zwingt, das letzte Kapitel des verschollenen Flaschenpostbuchs an den undurchsichtigen Mister Sedgwick zu übermitteln, gerät das Reich der Bibliomantik aus den Fugen. Vergiftete Bücher und nächtliche Rituale, ein magisches Luftschiff und ein mysteriöser Marquis reissen Mercy in einen Strudel tödlicher Intrigen. Denn wer alle Kapitel des Flaschenpostbuchs vereint, kann die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion niederreissen. Wenn Mercy ihre Gegner nicht aufhält, droht ihrer Welt der Untergang – und die Invasion der Antagonisten.

Mercy Amberdale und das Buch der Macht

Am Morgen des 3. Dezember 1880 wurden gegen halb sieben die Lampen in den ersten Buchläden entzündet. Eine Gestalt in einem langen Mantel wanderte an den Fenstern vorüber, vom Licht in den Schatten, vom Schatten ins Licht. Weil niemand sonst so früh die Gasse durchquerte, sah keiner das Gesicht unter dem Hut, der tief in die Stirn gezogen war. Vor einem der Läden hielt der Fremde inne. Liber Mundi stand in goldenen Buchstaben an der Fassade, ein grosser, polierter Schriftzug, der sich über das Schaufenster und den Eingang spannte. Die Bücher in der Auslage ruhten dicht gedrängt im Dunkeln, auch im ersten Stock war es ruhig. Alle drei Bewohner des Liber Mundi schliefen noch: Mercy Amberdale in ihrem Zimmer über dem Laden, Tempest und Philander unter dem Dach. Und so bemerkte keiner von ihnen, wie sich die Gestalt auf dem verharschten Schnee dem Eingang näherte und auf halbem Weg unter ihren Mantel griff.
Rezension
Und der Autor brennt ein wahres Feuerwerk an packenden Ideen und temporeichen Kämpfen ab. Carsten Kuhr Phantastiknews 20181010
Portrait
Kai Meyer wurde am 23. Juli 1969 in Lübeck geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er hat in Bochum einige Semester Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik und Philosophie studiert. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Journalist und Redakteur für eine Tageszeitung. Sein erstes Buch veröffentlichte er im Alter von 24 Jahren. Seit 1995 ist er freier Schriftsteller und gelegentlicher Drehbuchautor. Kai Meyer hat eine Vielzahl von Romanen veröffentlicht, darunter Bestseller wie "Das Buch von Eden", "Die Fließende Königin", "Die Wellenläufer", "Die Vatikan-Verschwörung" und "Herrin der Lüge". 2005 erhielt er für "Frostfeuer" den internationalen Buchpreis Corine. Die "Fließende Königin" hat in England den renommierten "Marsh Award" als "Bestes übersetztes Kinderbuch" gewonnen; verliehen wurde er am 24.01.2007 an die Übersetzerin Anthea Bell. Kai Meyer lebt mit seiner Familie in einer Kleinstadt am Rande der Eifel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 12 - 17
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-4006-8
Verlag Fischer FJB
Maße (L/B/H) 23.4/15.2/3.3 cm
Gewicht 589 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 29956
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Der Pakt der Bücher
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2019

Zum letzten Mal tauchte ich ein in die Welt der Bibliomantik und war auch hier wieder gefesselt. Mit Begeisterung aber auch ein wenig Wehmut habe ich diesen Roman gelesen und beendet. Die komplette Reihe ist für mich ein MUSS in meinem Bücherregal!

Ein guter Abschluss der Reihe
von Caterina aus Magdeburg am 06.01.2019

 Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Schon seit dem ersten Kapitel der "Seiten der Welt - Trilogie" bin ich ein absoluter Fan dieser bibliomantischen Welt. So war beinahe abzusehen, dass ich auch die Zusatzbände "Die Spur der Bücher" sowie "Der Pakt der Bücher" lesen werde, auch wenn ich schon mit einer gewissen Skepsis heran...  Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Schon seit dem ersten Kapitel der "Seiten der Welt - Trilogie" bin ich ein absoluter Fan dieser bibliomantischen Welt. So war beinahe abzusehen, dass ich auch die Zusatzbände "Die Spur der Bücher" sowie "Der Pakt der Bücher" lesen werde, auch wenn ich schon mit einer gewissen Skepsis herangegangen bin. Optisch reiht sich auch dieser letzte Band hervorragend in die Reihe ein. Dieses dunkle Rot, gepaart mit den silbernen Elementen sieht wirklich sehr schön und edel aus. Einstieg: Der Einstieg fiel mir gleich etwas schwer. Das liegt aber daran, dass "Die Spur der Bücher" dann doch eine Weile her war und ich mich nicht mehr so recht erinnern konnte, was eigentlich alles passiert war. Hier hätte ich mir zu Beginn gerne einen kleinen Rückblick gewünscht um besser in den letzten Band eintauchen zu können. Auf der anderen Seite schreibt Kai Meyer von Beginn an sehr bildhaft und lebendig, so dass es nur wenige Momente dauerte, eh mein Kopfkino ansprang. Charaktere: Wie ich es bereits aus allen bisherigen "Bibliomantik-Büchern" kannte, bleibt Kai Meyer auch hier seiner Erzählart treu. Durch den auktorialen Erzähler erlebte ich die Geschichte aus vielen Blickwinkeln und konnte den Figuren wunderbar über die Schulter schauen. Einer der wichtigsten Figuren ist auch hier Mercy Amberdale, die auch weiterhin auf der Jagd nach alten und besonderen Büchern ist. Nebenbei leitet sie nun den kleinen Buchladen in London mit dem Namen "Liber Mundi". Ihr wird nun die Aufgabe erteilt das letzte Kapitel des sagenumwobenen Flaschenpostbuches zu finden. Auf der Suche nach diesem wird sie von Tempest und Philander tatkräftig unterstützt. Dieses Trio mochte ich bereits im ersten Band und auch hier schloss ich sie wieder schnell ins Herz. Im Laufe der Geschichte erfuhr ich immer mehr über ihre Vergangenheit. Neben dem Trio treten auch scheinbar altbekannte Figuren auf, die mir allerdings völlig fremd waren. So hatte ich manchmal Schwierigkeiten ihr Handeln zu verstehen. Sehr ans Herz gewachsen ist mir Fiona Faerfax, die wiederum den Bogen zur Trilogie spannt, was ich nebenbei sehr gelungen fand. Handlung: Trotz des kleinen Makels, dass ich mich nicht mehr wirklich an die Ereignisse aus dem Vorgänger erinnern konnte, fühlte ich mich dennoch bald wohl. Das Spannungslevel wird nach wenigen Seiten bereits das erste Mal enorm angehoben, als ein nächtlicher Besucher das Antiquariat "Liber Mundi" heimsucht. Bald darauf kommt auch der ominöse Auftrag zur Sprache: Die Suche nach dem letzten Kapitel des Flaschenpostbuches. Die Idee mit einem solchen besonderen Buch sprach mich gleich auf Anhieb an und ich wollte unbedingt herausfinden, was es damit auf sich hat. Während ich mit Tempest, Philander und Mercy auf der Suche nach diesem war, kreuzten immer wieder neue, sowie alte magische Geschöpfe aus der bibliomantischen Welt unseren Weg. Allerdings war für mich in diesem Buch die Magie der Wesen nicht so greifbar, wie noch am Anfang meiner bibliomantischen Reise. Dies fand ich wirklich sehr schade. Der Klappentext ließ zudem meine Erwartungen noch höher schrauben und nahm mir auf der anderen Seite im Nachhinein ein wichtiges Detail vorweg. Die Vorfreude die dadurch entstand, wurde dann leider etwas sehr enttäuscht, weil gerade der Showdown nicht ganz das bot, was mir noch im Klappentext versprochen wurde. Gerade die letzten Seiten ließen mich etwas ernüchternd zurück. Aus meiner Sicht nicht das Finale, was mir lange im Gedächtnis bleibt und was ich der Reihe gewünscht hätte. Schreibstil: Der Schreibstil ist auch hier wieder lebendig und teilweise sehr bildhaft, so dass fast durchweg mein Kopfkino an war. Gerade was die magischen Geschöpfe anbetrifft, war dies schon sehr vom Vorteil. Denn so war die Welt für mich noch greifbarer. Kai Meyer schreibt zu dem immer wieder sehr beschreibend und ausladend. An manchen Stellen hat er sich aus meiner Sicht etwas in den vielen Beschreibungen verloren. Alles in allem ist "Der Pakt der Bücher" ein guter Abschluss, der die Welt stellenweise noch etwas vertieft hat.   Mein Urteil     Fans der Reihe werden auch mit "Der Pakt der Bücher" ihre Freude haben. Für mich ist es jedoch eher der schwächste Band aus dem gesamten Universum, auch wenn ich durchaus meine Freude mit diesem Buch hatte. Bekannte und neue Wesen ergänzen die Welt der Bibliomantik hervorragend auch wenn die Magie für mich hier nicht mehr ganz so greifbar war, wie noch zu Beginn meiner Reise. Die Figuren habe ich sehr ins Herz geschlossen, ebenso der fesselnde und bildhafte Schreibstil lassen mich dieses Universum in guter Erinnerung behalten. Ein guter Abschluss, der aber nicht an die Trilogie herankommt. Ich vergebe knappe 4 von 5 Welten. 

Eine Welt voller Magie, eine düstere Atmosphäre und bibliomantische Abenteuer - Genial!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 30.11.2018

Inhalt: Nach den sturmreichen Erlebnissen der letzten Wochen beginnt gerade Normalität in das Leben des Liber Mundi einzuziehen. Jedoch wird die Ruhe je gestört als eine mysteriöse Botschaft unter dem Türschlitz durchgeschoben wird und alles auf den Kopf stellen soll. Gezwungen das letzte verschollene Kapitel des Flaschenpos... Inhalt: Nach den sturmreichen Erlebnissen der letzten Wochen beginnt gerade Normalität in das Leben des Liber Mundi einzuziehen. Jedoch wird die Ruhe je gestört als eine mysteriöse Botschaft unter dem Türschlitz durchgeschoben wird und alles auf den Kopf stellen soll. Gezwungen das letzte verschollene Kapitel des Flaschenpostbuchs an Mister Sedgwick zu überbringen, löst Merci ungewollt das Chaos im Reich der Bibliomantik aus. Im Gefecht von tödlichen Intrigen, vergifteten Büchern und umschwirrt von einem magischen Luftschiff, kämpf Mercy für Gerechtigkeit. Mit dem Zusammenführen aller Kapitel des Flaschenpostbuches werden die magischen Grenzen aufgelöst und Wirklichkeit und Fiktion vermischt, die Welt droht unterzugehen und eine Invasion der Antagonisten sie zu übermannen. Es droht ein Kampf über Leben und Tod zu entstehen! Ein Kampf bei dem sie schnell an ihre eigenen Grenzen stößt und droht sich selbst, aber vor allem das zu verlieren was ihr am Herzen liegt… Meine Meinung: Nachdem ersten Satz fand ich mich wieder Mitten im alten London wieder und war gespannt darauf, welch unglaubliches bibliomantisches Abenteuer sich Kai Meyer dieses Mal hat einfallen lassen. "In der Straße der Buchhandlungen, einer schmalen Schlucht aus Schaufenstern, hinter denen die Wunder aller Welten auf Entdecker warteten, drang der Duft von Papier bei Tag und Nacht unter den Türen hervor." Zitat Seite 7 / Erster Satz Mit diesem Einstieg war es um mich geschehen. Die Magie der Bücher schwappte auf mich über, ich war wie gefesselt in den Seiten und auch den Gefahren. Es ist ein unglaubliches Erlebnis welches ich nur schwer in Worte fassen kann. Es ist wie Heimkehren zu alten Bekannten, neuen Erkenntnissen und magischen Orten. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht wie es Autor Kai Meyer mit nur wenigen Worten es schafft eine düster-magische Atmosphäre aufkeimen zu lassen und somit seine Leser in die Seiten zu fesseln. Gänsehautmomente, Herzschmerz und viel Action wechseln sich auf angenehme Weise ab und vermitteln ein unglaubliches Flair! Die Art wie er seine Idee auf den Leser transportiert und Wirklichkeit und Fiktion vermischt ist unbeschreiblich. Besonders gefällt mir, wie erst einmal Aufklärungsarbeit geleistet wird und sich einige Fragezeichen in Luft auflösen. Viele Dinge finden hier endlich ihre Antworten und der Tiefgang in die Ereignisse tut dieser Geschichte sehr gut. Wer nun meint, dass es so weitergehen wird der irrt, denn in der Mitte der Handlung angekommen nimmt auch die Spannung und Action ihren Einstieg und lässt einen nicht mehr los. Mir gefällt die Entwicklung der Charaktere sehr gut und jeder Einzelne wächst über sich selbst hinaus. Negative Eigenschaften kommen genauso wie Gute zum Vorschein. Der Bezug zur Trilogie „Die Seiten der Welt“ kristallisiert sich immer deutlicher heraus und Lücken werden gefüllt, die nach Beendigung dieser noch bestanden haben. Für mich ist die Wahl so an die Aufklärung der bekannten Trilogie zu gehen, ein spannendes Abenteuer gewesen und hat mich mit Begeisterung erfüllt. Voraussetzung ist es gewiss nicht „Die Seiten der Welt“ zuvor gelesen zu haben, dennoch finde ich, dass sich so alles in einem Gesamtbild zusammenfügt und einiges verständlicher wird dadurch. Fazit: Mit diesem Dilogie-Abschluss lösten sich die letzten verbliebenen Fragezeichen in Luft aus und Autor Kai Meyer verschaffte mir ein unvergessliches Leseerlebnis. Dennoch finde ich, dass noch unglaublich viel Potential für mehr vorhanden ist und ich hoffe daher sehr, dass uns der Weg noch einmal zurück in die bibliomantische Welt führen wird!