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Terrorismus - Der unerklärte Krieg

Neue Gefahren politischer Gewalt

Das Standardwerk – vollständig überarbeitet, aktualisiert und umfangreich ergänzt!

Die Bedrohung durch den Terrorismus hat eine nie gekannte Dimension erreicht. Religiöse und ideologische Konflikte werden vermehrt durch Terroranschläge ausgetragen, in besonderem Masse durch Selbstmordattentate. Terrorismus ist Krieg, ohne den Krieg zu erklären, und gleichzeitig eine sehr wirksame Möglichkeit auch militärisch unterlegener Gruppierungen, politischen Druck auszuüben.
Der Terrorismusexperte Bruce Hoffman analysiert die verschiedenen Facetten des internationalen Terrorismus, beschreibt prägnant die Entwicklungen und kommenden Gefahren, die von ihm ausgehen werden, und welche Rolle die Medien dabei spielen. In der Neuausgabe seines Klassikers geht er auch auf die jüngsten Anschläge in Paris, Brüssel und Nizza ein, die die Welt beschäftigten, sowie auf die Veränderungen des Terrorismus durch Social-Media Kanäle.
Portrait
Hoffman, Bruce
Bruce Hoffman lehrt als Professor für Security Studies an der Georgetown University, darüber hinaus berät er als Experte für Terrorismusforschung die RAND Corporation. Das Washingtoner Büro von RAND leitete er von 1999 bis 2006 als Direktor. Zuvor war Hoffman viele Jahre Direktor des Centre for the Study of Terrorism and Political Violence an der University of St Andrews. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung bezeichnete ihn 2004 als »einflussreichsten Politikberater der Welt«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70272-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19.1/12.6/4.3 cm
Gewicht 475 g
Originaltitel Inside Terrorism
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Michael Bischoff
Verkaufsrang 52452
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 26.90
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Die Bibel des Terrorismus
von S.A.W aus Salzburg am 03.04.2019

Hoffman beschreibt den Terrorismus seit 1942, als er durch die Atlantik-Charta der USA und Großbritanniens seinen Ausgang nahm. Darin war die Freiheit der Völker proklamiert, sodass sich alle antikolonialen Befreiungsbewegungen dadurch ermutigt fühlten. Der Fall Singapurs an die Japaner machte außerdem die Verwundbarkeit des Bri... Hoffman beschreibt den Terrorismus seit 1942, als er durch die Atlantik-Charta der USA und Großbritanniens seinen Ausgang nahm. Darin war die Freiheit der Völker proklamiert, sodass sich alle antikolonialen Befreiungsbewegungen dadurch ermutigt fühlten. Der Fall Singapurs an die Japaner machte außerdem die Verwundbarkeit des Britischen Kolonialreichs deutlich.So verloren nach 1945 die Kolonialmächte alle ihre Besitzungen in Asien durch die Befreiungsarmeen. In Israel erfand Menachem Begins Irgun die gezielten Terrorismus gegen englische Einrichtungen und war damit erfolgreich. Dies imitierten die algerische FLN, die Zyptiotische Befreiungsbewegungen erfolgreich. Die PLO weitete den Terrorismus weltweit aus und beflügelte damit alle linken Befreiuungsbewegungen. Erschreckend auch wie Terror mit radikalen religiösen Gruppen verknüpft ist (Islamisten, radikale Juden, white Suprematists in den USA, radikale Sikhs). Dies zehrt an der Glaubwürdigkeit all dieser Religionen. Letztlich hat sich der Terrorismus im antikolonialen Befreiungskampf bewährt und dabei viele Strategien entwickelt. Der Anti-Terror-Kampf verstärkt letztlich den Zulauf zu den Terrorgruppen. So kann das Problem nur durch Dialog über die berechtigten Anliegen der unterdrückten Volksgruppen gelöst werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“