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Die Jahre der Leichtigkeit

Die Chronik der Familie Cazalet Roman

Cazalet-Chronik Band 1

Elizabeth Jane Howard

(49)
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Beschreibung

Eine Familie - zwei Jahrzehnte - drei Generationen - vier Geschwister
Willkommen bei den Cazalets! Eine grossbürgerliche Familie im England der späten Dreissigerjahre - unruhige Zeiten. Aus dem Familiensitz Home Place in der malerischen Grafschaft Sussex wird unerwartet ein Zufluchtsort für mehrere Generationen. Feinfühlig erkundet Elizabeth Jane Howard die Sehnsüchte und Geheimnisse der Familie Cazalet und erweckt eine vergangene Welt zu neuem Leben.

»Man kann sich in ›Die Jahre der Leichtigkeit‹ lustvoll hineinfallen lassen.«
Konrad Holzer, Buchkultur Bücherbrief Juli 2018

>The Beautiful Visit<, schrieb, für den sie 1951 mit dem John Llewellyn Rhys Prize ausgezeichnet wurde. Es folgten weitere Romane, eine Sammlung von Kurzgeschichten und Slipstream (2002), ihre Autobiographie. Bis 1983 war sie verheiratet mit Kingsley Amis und damit die Stiefmutter von Martin Amis, der es ihr, wie er sagt, verdankt, dass er zum Schriftsteller wurde. Im Jahr 2000 verlieh Queen Elizabeth II. ihr den Verdienstorden Commander of the British Empire. Am 2. Januar 2014 verstarb Howard mit 90 Jahren in ihrem Haus in Suffolk.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423434997
Verlag dtv
Originaltitel The Light Years
Dateigröße 991 KB
Übersetzer Ursula Wulfekamp
Verkaufsrang 2521

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
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Sommeridylle mit kleinen Schauern
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2020
Bewertet: Paperback

Kennen Sie das auch? Sie stellen sich Bücher für Ihren Urlaub zusammen, stapeln dies, verwerfen jenes und stoßen dabei auf eines, das Sie schon seit einer gefühlten Ewigkeit aufmunternd anlächelt, das Sie aber aus unerfindlichen Gründen noch immer nicht gelesen haben. Womöglich ist es ein ziemlich dicker Roman, für den Sie im Al... Kennen Sie das auch? Sie stellen sich Bücher für Ihren Urlaub zusammen, stapeln dies, verwerfen jenes und stoßen dabei auf eines, das Sie schon seit einer gefühlten Ewigkeit aufmunternd anlächelt, das Sie aber aus unerfindlichen Gründen noch immer nicht gelesen haben. Womöglich ist es ein ziemlich dicker Roman, für den Sie im Alltag keine rechte Muße hatten, aber jetzt locken vierzehn Tage oder sogar drei Wochen Entspannung, und da könnte man ja mal endlich….! Genauso erging es mir mit „Jahre der Leichtigkeit“, und, was soll ich sagen, dieses Buch entpuppte sich als echter Glücksgriff. Es bildet den Auftakt einer fünfbändigen Reihe um die englische Familie Cazalet, der wir in einer merkwürdig widersprüchlichen Zeit begegnen: einerseits genießt die Familie ihre mehr oder weniger unbeschwerte jährliche Sommerfrische, mit all ihrer üblichen Ausgelassenheit, ihren liebgewonnenen Ritualen, Freiheiten und (un)vorhersehbaren Turbulenzen, andererseits – wir schreiben die Jahre 1938 und 1939 – stören schrille weltpolitische Misstöne die Leichtigkeit des großfamiliären Seins. Wird dieser verrückte Hitler es tatsächlich auf einen Krieg ankommen lassen? Vor der herrlichen Kulisse des ländlichen Sussex lässt uns Elizabeth Jane Howard auf ebenso liebevolle wie unbestechliche Weise hinter die sorgfältig gepflegte Upper-Class-Fassade einer englischen Unternehmer-Familie blicken und offenbart dabei Menschen in ihrer ganzen Individualität, mit ihren Geheimnissen, Unzulänglichkeiten und Ängsten, mit ihren Wünschen und Zweifeln, ihrer Vertrautheit und Liebe, ihrem Glück und Unglück. Dabei ist die Autorin spitzzüngig, herrlich ironisch, durchaus feinsinnig – und überaus unterhaltsam. Die Cazalets sind, bei all ihrer Toleranz und empfundenen Fortschrittlichkeit, doch Kinder ihrer Zeit und gesellschaftlichen Klasse. Trotz der einschneidenden gesellschaftlichen und persönlichen Veränderungen, die der 1. Weltkrieg mit sich brachte, stehen sie noch immer mit mindestens einem Bein im viktorianischen Zeitalter, das das Selbstbewusstsein, die Grundsätze und (Schein)Moral der britischen Gesellschaft über schier endlose Jahrzehnte prägte. Die Zeiten sind längst moderner, und in den Köpfen (besonders der Frauen und der jungen Generation) regt sich mitunter zaghaft so etwas wie der Wunsch nach Rebellion oder keimen doch wenigstens Zweifel an den allgegenwärtigen Konventionen. Nach außen zeigt man jedoch wie gewohnt eine „Stiff Upper Lipp“ und fügt sich leise seufzend den leidigen Regeln von Würde und Anstand. Die Frauen der Familie haben ihre persönlichen Wünsche und ihren beruflichen Ehrgeiz längst, wenn auch nicht ohne immer wieder aufflackerndes Bedauern, hintan gestellt, erfüllen (zumindest die meisten) ergeben und im wahrsten Sinne des Wortes unlustig ihre ehelichen Pflichten und kompensieren innere Leerstellen durch Füllsel wie eiserne Pflichterfüllung, Hyperaktivität und karitative Tätigkeiten. Bisweilen stärken sie sich am Gefühl solidarischer, höflicher Verachtung der leichtlebigen und ganz und gar nicht standesgemäßen Schwägerin oder seufzen liebevoll herablassend über die Schwester, die sich unter Stand und Möglichkeiten verheiratet hat. Die Männer (zumindest die meisten) tragen selbstverständlich die Last der Verantwortung, sind geschäftlich überaus umtriebig, selbst im Urlaub, sorgen für Erhalt und Ausbau des wirtschaftlichen Erfolgs und familiären Ansehens und gehen natürlich „in den Club“, der – unter uns - auch schon mal die Wohnung der Geliebten sein kann. Und doch: bei allen gelebten Klischees, aller Heuchelei und Geheimniskrämerei, bei allen Zweifeln und Differenzen herrscht doch eine Grundstimmung von Liebe, Respekt und Großzügigkeit, die das familiäre Zusammenleben erst ermöglicht - und uns die Cazalets in all ihrer Widersprüchlichkeit überaus sympathisch macht. Und dann sind da natürlich noch die Kinder: gewitzt, eigenwillig und mehr oder weniger selbstbewusst, müssen sie in diesem Gefüge ihren Weg erst suchen. Geradezu seismographisch wittern sie Emotionen, Ängste und Gefahren in ihrer Umgebung und fordern, nicht immer erfolgreich, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit von den Erwachsenen ein. Die Erleichterung aller, dass der drohende Krieg doch noch abgewendet werden konnte, wird, wie wir wissen nicht lange währen….. Ich gebe zu, ich beneide Sie ein bisschen, weil Sie diesen schönen Roman noch vor sich haben. Aber ich kann mich ja derweil mit dem zweiten Band trösten.

Start einer Saga!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Englische Familiengeschichte mit Beginn kurz vor dem Krieg. Einfühlsam und leicht im Ton beschreibt die Autorin vielfältige Schicksale,die jeweils anders die Zeitläufe aufnehmen. Ein wahres Schmuckstück für Fans groß angelegter Familiengeschichten.

Familienbande
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist ein bisschen wie bei Downton Abbey nur etwa 30 Jahre später: man ist zu Hause bei einer Familie, die nicht die eigene ist. Man freut sich mit ihr, man leidet mit ihr, man verfolgt gespannt das Werden und Wachsen der einzelnen Familienmitglieder. Und am Ende wäre man gerne noch ein wenig länger geblieben. Immerhin rund zwe... Es ist ein bisschen wie bei Downton Abbey nur etwa 30 Jahre später: man ist zu Hause bei einer Familie, die nicht die eigene ist. Man freut sich mit ihr, man leidet mit ihr, man verfolgt gespannt das Werden und Wachsen der einzelnen Familienmitglieder. Und am Ende wäre man gerne noch ein wenig länger geblieben. Immerhin rund zwei Jahrzehnte lang- festgehalten in fünf Einzelbänden - dauert das Vergnügen. Besuchen Sie also die Cazelets, es lohnt sich!

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