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Kongo

1884, nach der Berliner Kongokonferenz, begann eine Kolonialherrschaft von ungekannter Brutalität, die das Land bis in die Gegenwart hinein zeichnet. Éric Vuillard zeigt kleine Brüsseler Beamte, aufgeschwungen zu Dschungelherrschern, die zu Vollstreckern der europäischen Rohstoffgier werden, und er verleiht ihren zahl- und namenlosen Opfern eine Stimme. Kongo ist eine mitreissende Erzählung und ein erschreckend lebendiges Zeugnis banaler Grausamkeit und des beginnenden Weltkapitalismus.
Portrait
Vuillard, Éric
Éric Vuillard, 1968 in Lyon geboren, ist Schriftsteller und Regisseur. Für seine Bücher, in denen er grosse Momente der Geschichte neu erzählt und damit ein eigenes Genre begründet, wurde er u. a. mit dem Prix de l'Inaperçu und dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. 2017 bekam er für Die Tagesordnung den renommierten Prix Goncourt.

Denis, Nicola
Nicola Denis, 1972 geboren, arbeitet als freie Übersetzerin im Westen Frankreichs. Sie wurde mit einer Arbeit zur Übersetzungsgeschichte promoviert. Für Matthes & Seitz Berlin übersetzte sie u. a. Werke von Alexandre Dumas, Honoré de Balzac, Pierre Mac Orlan und Philippe Muray.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 108
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95757-678-1
Reihe MSB Paperback
Verlag Matthes & Seitz
Maße (L/B/H) 18/10.3/1.5 cm
Gewicht 85 g
Originaltitel Congo
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Nicola Denis
Verkaufsrang 18088
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen

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Spitze Feder.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2019

Puh, hautbah dabei, das ist immer so bei Eric Vuillard. Er schont die Leser nicht vor den Abgründen der Geschichte und Politik. Belgien nimmt sich Kongo, einfach so. Erschreckend.

Die Aufteilung Afrikas
von einer Kundin/einem Kunden am 11.10.2018

Stark im Stil seines Meisterwerke "Die Tagesordnung " geschriebenes Buch über die Aufteilung Afrikas im 19Jahrhunderts durch die europäischen Mächte. Alles unter der Prämisse, dass sich der Handel doch bitteschön frei entfalten muss. Mit bitterer Polemik zeigt Vuillard auf, wer davon profitierte,aber auch dass philanthropische... Stark im Stil seines Meisterwerke "Die Tagesordnung " geschriebenes Buch über die Aufteilung Afrikas im 19Jahrhunderts durch die europäischen Mächte. Alles unter der Prämisse, dass sich der Handel doch bitteschön frei entfalten muss. Mit bitterer Polemik zeigt Vuillard auf, wer davon profitierte,aber auch dass philanthropische Organisationen, Missionare, geographische Gesellschaften bei der "Erschließung " Afrikas Steigbügelhalter waren. Im zweiten Teil des Buches steht der Kongo stellvertretend für die Umsetzung der ausgehandelten Vereinbarungen. Das ist dann das Grauen pur. Für meinen Geschmack hätte Vuillard in diesem Buch die Polemik ein wenig zurückschrauben können, besonders im ersten Teil. Trotzdem ein beeindruckendes Buch.