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Uns gehört die Nacht

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?
Portrait
Jardine Libaire, geboren 1973 in New York, veröffentlichte Kurzgeschichten im ›New York Magazine‹, in der ›Los Angeles Review of Books‹ und in ›Elle‹ und wurde für ihre schriftstellerische Arbeit u.a. mit dem Hopwood Award, Dorothea Lange-Paul Taylor Prize und dem Glascock Poetry Prize ausgezeichnet. Sie ist Absolventin des Skidmore Colleges und hat einen MFA in Creative Writing der University of Michigan. Sie lebt in Austin, Texas, wo sie ehrenamtlich für Truth Be Told arbeitet, ein Hilfsprogramm für Frauen im Gefängnis.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257609189
Verlag Diogenes Verlag AG
Originaltitel White Fur
Dateigröße 1128 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 11463
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
21
23
9
4
1

von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2019
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch ist für alle die etwas suchen, dass besonders und einzigartig ist, einen fasziniert und gleichzeitig abstößt, aber man nicht aufhören kann weiter zu lesen. Fantastisch!

Obszön und doch romantisch.
von Leonie Jakobs am 12.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman "Uns gehört die Nacht" von Jardin Libaire wird bestimmt von den Erzählperspektiven von Elise und Jamey; ein Paar, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Elise ist, wie es im Roman so bezeichnet wird, aus der untersten Schicht der Gesellschaft und dies spiegelt sich auch in ihrer vulgären eher unfeinen Ausdrucksweise... Der Roman "Uns gehört die Nacht" von Jardin Libaire wird bestimmt von den Erzählperspektiven von Elise und Jamey; ein Paar, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Elise ist, wie es im Roman so bezeichnet wird, aus der untersten Schicht der Gesellschaft und dies spiegelt sich auch in ihrer vulgären eher unfeinen Ausdrucksweise wieder. Dies nimmt Jardin Libaire sehr gut in ihren Schreibstil auf und bringt diesen Unterschied zum gebildeten, verschlossenen Jamey schön zum Ausdruck. Doch auch Jamey ist nicht perfekt, sondern hadert mit sich selbst durch die Last des enormen Familienerbes. Er bezeichnet sich häufig als niedergeschlagen, meint dies wäre er sein gesamtes Leben lang schon gewesen. Das Alleinstellungsmerkmal des Romans ist sicherlich die Beziehung von Jamey und Elise. Sie beginnen eine toxische Affäre miteinander, in der sie nichts verbindet außer Sex. Doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass gerade diese wenigen Gemeinsamkeiten und die Gegensätzlichkeit genau das ist, was sie beide in ihrem Leben brauchen. Es geht nicht mehr ohne einander! Bis zum bitteren Schluss, der nochmal eine ganz neue Wendung nimmt und auf den ihr, solltet ihr Euch das Buch kaufen, gespannt sein dürft. Jardin Libaire wechselt in ihrem Roman von einer sehr detailreichen Sprache voller Metaphern und Poesie zu einer fast drastischen Offenheit innerhalb der erotischen Szenen zwischen Jamey und Elise mit zugehörigen vulgären Sätzen und Beschreibungen. Gerade diese Unterschiede machen den Schreibstil Libaires jedoch einzigartig und unterstreicht, dass der Roman mehr ist als eine Libesgeschichte mit viel Sex. Die Beziehung zwischen Elise und Jamey hat eine durchgängige Dynamik, die sich sicherlich nur so bei ihnen wiederfinden lässt. Diese zwei angesprochenen Merkmale weisen auf einen nicht niedrigen literarischen Wert der Erzählung meiner Ansicht nach hin. Für Leser und Leserinnen, die jedoch in Bezug auf Erotik oder Sexszenen eher prüdere Ansichten haben, ist dieses Buch vielleicht eher nichts. Fragen, die man sich bei diesem Roman vielleicht stellen könnte, wären: Wie viel Obsession und Abhängigkeit ist noch gesund? Welche Rolle kann Sex in einer Beziehung einnehmen und wie unterschiedlich darf eine Definition von Liebe zwischen zwei Menschen sein? Kann man lieben lernen? Jamey jedenfalls vollzieht während des Verlaufs der Erzählung einen fast grundlegenden Wandel ... und lernt in gewisser Weise auch erst zu lieben. Denn eine Liebe zu Elise kannte er vorher so nicht. Weder zu einer Frau, noch erfuhr er diese in der Kindheit von seinen Eltern. Als Kind ist ihm nie die wirklich benötigte Aufmerksamkeit zuteil geworden, die er benötigt hätte und nun in gewisser Weise von Elise erhält. Er bemerkt wie sie mehr und mehr fester Bestandteil seines Lebens wird. Elise im Gegensatz sieht sich mit einigen Vorurteilen und Problemen durch Jameys gehobenen Status in der Gesellschaft konfrontiert. Abzuwarten ist bis zum Ende, ob sie diese überwinden können. Bei der Gestaltung des Covers wurde sich auch hier erneut dem gleichbleibenden, schlichten üblichen Design des Diogenes Verlag bedient. Ganz besonders gut gefällt mir jedoch die Fotografie des dunkelhaarigen Mädchens, das sich ihre ins Gesicht fallenden Haare zurück streicht und einem als Betrachter durch ein Fenster entgegen blickt. Vielleicht ein Link zu Elise, die Jamey zu Anfang immer aus ihrem Fenster gegenüber seines Hauses beobachtet hat. Alles in allem möchte ich Jardin Libaire mit "Uns gehört die Nacht" 3 von 5 Sternen geben. Plus Punkte hat sie bei mir als Leserin durch ihren literarisch von hoher Qualität zeugenden Schreibstil gemacht. Ebenso die Dynamik der Beziehung zwischen Jamey und Elise und die Ausdifferenziertheit der beiden Charaktere waren herausragend. Mit der Grundstruktur der Geschichte, ein armes Mädchen lernt reichen, gutaussehenden, jungen Erben kennen, hat sie das Rad jedoch sicherlich nicht neu erfunden. Auch die vulgären, obszönen Metaphern wurden mir manchmal etwas viel. So beschreibt sie beispielsweise an einer Stelle wie Taubenkacke auf dem Ashpahlt vor sich hin gart. Ihr seht, man muss es mögen! ;) Aber dies ist mein persönlicher Geschmack und ich halte den Roman trotzdem für qualitativ sehr hochwertig und empfehlenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2019
Bewertet: anderes Format

Aschenputtel 2019! Fesselnd, dramatisch- Sogwirkung. Auch wenn es manchmal ein etwas düster ist- ich konnte den Schluss nicht ungelesen lassen!