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Mein wildes blaues Wunder

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** Nichts ist so wild und schön wie die erste grosse Liebe **Das Küstenstädtchen Winship in Maine ist ein magischer Ort. Hier blühen Blaubeersträucher im Winter und Wünsche hängen an den Bäumen. Quinn liebt die tosenden Wellen des Meeres und all seine Geheimnisse. Doch seit einem Unglück im letzten Sommer fühlt sie sich wie eine Insel inmitten ihrer Familie. Ihr Bruder Reed sieht durch sie hindurch und ihrer Schwester Fern tropfen die Worte wie Gift aus dem Mund. Erst als der stille Alexander ins Haus nebenan einzieht und sich Stück für Stück ihrer Insel nähert, spürt Quinn: Das Leben und der Ozean sind neben all den beängstigenden Dingen voll von unerforschten blauen Wundern.
Portrait
Carlie Sorosiak wurde in North Carolina geboren und studierte englische Literatur und kreatives Schreiben in Oxford und London. Zu ihren Lebenszielen gehört, alle sieben Kontinente zu bereisen. Ausserdem ist sie Fan der "Gilmore Girls" und verbringt gern ganze Tage in Museen. Momentan reist sie zwischen den USA und Grossbritannien hin und her, wo sie lebt und arbeitet.

Ulrike Köbele, geboren 1982 in Freiburg i. Br., studierte Anglistik/Amerikanistik und Geschichte. Nach dem Studium absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin und war danach einige Zeit als Kinder- und Jugendbuchlektorin tätig. Seit 2011 arbeitet sie als freie Lektorin und Übersetzerin.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 360
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 21.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-60352-0
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 21.1/14.4/4.1 cm
Gewicht 596 g
Übersetzer Ulrike Köbele
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2018
Bewertet: anderes Format

Trotz dramatischem Thema, nervig belanglose Dialoge und mit einem Grundkonflikt, der sich am Ende plötzlich in Luft auflöst und man sich nur fragen kann "warum nicht gleich so".

Wunderbares Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 19.09.2018

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch zwei begeisterte Rezensionen angesteckt durfte das Buch spontan bei mir einziehen ;) Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, flüssig mit einer schönen Sprache ( immer wieder kommt es zu wunderbaren Formulierungen) und einer dichten, bildhaften, leicht melanchol... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch zwei begeisterte Rezensionen angesteckt durfte das Buch spontan bei mir einziehen ;) Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, flüssig mit einer schönen Sprache ( immer wieder kommt es zu wunderbaren Formulierungen) und einer dichten, bildhaften, leicht melancholisch angehauchten Wohlfühlatmosphäre. Erzählt wird aus der Sicht von Quinn in zwei Zeitebenen am Anfang des Kapitels mit dem jeweiligen Monat deklariert (Sommer& Winter) Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gelungen, wobei wir natürlich über die Protagonistin Quinn Stück um Stück am meisten erfahren. Ich mochte sie wirklich gerne und ihre Gefühle oder Gedankengänge wurden auch transparent und nachvollziehbar dargestellt. Ebenfalls habe ich ihre ganze Familie in mein Herz geschlossen, vor allem die Momente vor dem Unglück, da wäre ich am liebsten ein Teil davon gewesen. Auch Hana die beste Freundin von Quinn war mir sehr sympathisch ebenso Alexander, obwohl er auf mich von der Ausarbeitung her fast am blassesten wirkte. Mir hat das Setting, die ganze Atmosphäre, die Sprache, die Charaktere und wie der Plot umgesetzt wurde unheimlich gut gefallen. Es ist eine ruhige, einfühlsame, leise, aber dennoch kraftvolle, intensive, tiefgründige Geschichte mit einer dauernden unterschwelligen Spannung und in der, trotz traurigen Momenten auch der Humor nicht zu kurz kommt. Mich persönlich haben die Abschnitte in der Vergangenheit ( Sommer) ein bisschen mehr fasziniert als die Gegenwartsstory, was sicher auch daran lag, dass ich einfach total neugierig war auf das wieso und warum? Ein Buch, in dem die Autorin die Themen Freundschaft, Familie, erste Liebe und Verlust wirklich wunderbar umgesetzt hat. Ich vergebe 4,5 Sterne

Wunderschön
von CorniHolmes am 19.07.2018

Bei diesem schönen Buch konnte vor allem der Klappentext meine Neugier wecken. Der Schauplatz Maine, direkt am Meer, hat mir schon immer gut gefallen. An diesem Ort kommt immer ein ganz besonderes Sommerfeeling auf. Bei dem Cover, muss ich gestehen, war es keine Liebe auf den ersten Blick. Ehrlich gesagt hat es mir anfangs gar n... Bei diesem schönen Buch konnte vor allem der Klappentext meine Neugier wecken. Der Schauplatz Maine, direkt am Meer, hat mir schon immer gut gefallen. An diesem Ort kommt immer ein ganz besonderes Sommerfeeling auf. Bei dem Cover, muss ich gestehen, war es keine Liebe auf den ersten Blick. Ehrlich gesagt hat es mir anfangs gar nicht so wirklich gefallen. Als das Buch dann aber bei mir eintraf und ich es in Händen hielt, gefiel mir der liebevoll gestaltete Einband auf einmal richtig gut. Ich hoffte sehr, dass mich auch das, was mich zwischen den Buchdeckeln erwarten würde, begeistern wird. Zurzeit lese ich wirklich ein wundervolles Buch nach dem anderen. Auch dieses schöne Schätzchen hier konnte mich von den ersten Seiten an begeistern. „Mein wildes blaues Wunder“ ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Es ist eher ruhig, viel Action darf man hier nicht erwarten. Traurig ist es auch und ernst, was man ja bereits dem Klappentext entnehmen kann. Der Autorin ist es aber durch ihren wunderbar humorvollen Schreibstil perfekt gelungen, die Handlung nicht zu bedrückend zu gestalten. Für mich gab es sogar recht viel zu schmunzeln - was den Humor betrifft scheinen die Autorin und ich genau auf einer Wellenlänge zu liegen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Quinn. Ich habe sie sofort ganz fest in mein Herz geschlossen und konnte mich jederzeit wunderbar in sie hineinversetzen. Mit ihr ist der Autorin wirklich eine unglaublich sympathische und wundervolle Protagonistin gelungen. Besonders gut an Quinn gefallen hat mir, dass sie sich trotz der Tragödie letzten Sommers einen Teil ihres Humors bewahrt hat. Es wird jedoch auch deutlich, wie sehr Quinn unter dem Vorfall zu leiden hat. Was genau damals geschehen ist, erfahren wir nur so nach und nach. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt. Einmal wird die Geschichte im Hier und Jetzt erzählt. Beginnen tut dieser Teil im Oktober, also gut drei Monate nach dem schlimmen Ereignis. In diesem Zeitraum beginnt auch das Buch. In Rückblenden erfahren wir dann so nach und nach, was damals im Juli geschehen ist. Diese Kapitel sind immer deutlich kürzer als die in der Gegenwart. Sehr geschickt von der Autorin gemacht, uns immer nur so häppchenweise mit Informationen zu versorgen. Als Leser möchte man unbedingt wissen, was genau sich damals zugetragen hat, sodass so ein Riss in der Familie entstanden ist, ganz besonders unter den Geschwistern. Auch möchte man natürlich erfahren, warum Quinn so große Schuldgefühle plagen. War es wirklich ihre Schuld, was zu der Tragödie im Sommer geführt hat? Oder redet sie sich da nur etwas ein und wird durch das Verhalten ihrer Geschwister nur noch in dieser Annahme bestärkt? Ich konnte mir meinen Teil eigentlich schon recht früh denken und vermute, dass es vielen so gehen wird. Ein richtiges Aha-Erlebnis wird man am Ende nicht erleben, dennoch ist man beim Lesen immerzu am Mitfiebern und am Hoffen, dass sich die Vermutungen nicht bestätigen. Zumindest war es bei mir so. Neben Quinn haben mir auch die Nebencharaktere wahnsinnig gut gefallen. Diese wurden wunderschön von der Autorin ausgearbeitet wurden. So fand ich Quinns beste Freundin Hana richtig klasse. Sie kann man als Quinns Anker bezeichnen, denke ich, dank ihrer quirligen, liebenswerten Freundin hält sich Quinn weiter aufrecht und fällt nicht komplett in ein tiefes Loch. Neben Quinn mochte ich auch Alexander richtig gerne. Da hat man einfach vom ersten Moment an gespürt, dass er und Quinn sich super verstehen und sie etwas besonderes verbindet. Auch Quinns Eltern und ihre Oma Nana haben mir richtig gut gefallen. Eher unsympathisch war mir die kratzbürstige Fern, allerdings wusste man da ja, dass im Sommer irgendetwas passiert sein muss, das dazu geführt, dass die große Geschwisterliebe so einen Knacks bekommen hat. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch vermutlich innerhalb eines Tages durchgesuchtet. Als wirklich spannend würde ich es noch nicht mal bezeichnen, bitte erwartet hier keinen packenden Thriller. Ich würde „Mein wildes blaues Wunder“ als einen tiefgründigen, wunderschönen und zum Nachdenken anregenden Jugendroman bezeichnen, der durch die Rückblenden, die im Sommer spielen, auch ein gewissen Anteil Sommerfeeling erhält, sodass sich das Buch meiner Meinung nach für die warme Jahreszeit am besten eignet. Allerdings habe ich aufgrund des Covers schon mit einer größeren sommerlichen Atmosphäre gerechnet. Die Kapitel in der Gegenwart, die hauptsächlich im Winter spielen, nehmen schon einen größeren Anteil des Buches ein, daher würde ich das Buch nicht so wirklich als einen Sommerroman bezeichnen. Dass mich das Cover hier ein bisschen in die Irre geführt hat, hat mich aber überhaupt nicht gestört. Ich habe „Mein wildes blaues Wunder“ von den ersten Seiten an geliebt und war am Ende auch ein wenig traurig, dass ich es so schnell durchgelesen habe. Das Buch erzählt eine einfühlsame Geschichte über Familie, Freundschaft, Trauer und Verlust. Auch die Themen erste große Liebe, Vergebung und Schuld stehen sehr im Vordergrund der Handlung. Trotz der vielen doch recht ernsten Themen war „Mein wildes blaues Wunder“ ein richtiges Wohlfühl-Buch für mich. Ich habe das Lesen hier zutiefst genossen und ich bin wirklich froh, dass dieser wundervolle Jugendroman bei mir einziehen durfte. Fazit: Für mich war dieses Buch ein richtiges Highlight. Ich habe es von den ersten Seiten an geliebt. Es ist bewegend und traurig, zugleich ist es aber auch humorvoll und verströmt so eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Ich kann das Buch absolut empfehlen, mir hat es herrliche Lesestunden beschert. Hier vergebe ich sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!