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Notwehr

Ein Thriller mit Sibel Schmitt

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... Da war nichts, absolut nichts. Unsere Blicke trafen sich sogar, aber in seinem Gesicht gab es keinen Anschein eines Erkennens. Für ihn war ich irgendeine Frau. Wer weiss, wie viele er gedemütigt, benutzt, erschlagen hatte ...

Sie ist Ausländerin, Studentin, allein erziehende Mutter.
Ein korrupter Bulle sieht in jungen, verletzlichen Frauen wie ihr Handelsware.

Er zwingt sie, ihrem Lebensmotto untreu zu werden: "Nie wieder Opfer sein."

Zehn Jahre später kehrt sie zurück - entschlossen, seine dunklen
Geschäfte zu beenden, ihn endlich zur Strecke zu bringen.
Und wenn es sie das Leben kostet ...

Ein Thriller mit Sibel Schmitt

Lesermeinung:

"Schockmomente bietet der neue Widmann nicht wenige. Aber vielleicht machen gerade sie den Leser aufnahmebereit für Einsichten. Denn erschreckend ist: Keineswegs bildet blosse Fiktion den Hintergrund des Romangeschehens, es ist angereichert mit Fakten abscheulicher Verbrechen, seit Jahrzehnten begangen unter den Augen der Gesellschaft, unter dem Schutze mächtiger Protégés: Menschenhandel, Missbrauch, Zwangsprostitution mitten in Europa.

Erneut ermittelt Sibel Schmitt als lonesome hero, umso dramatischer packt sie uns erstmals als Ich-Erzählerin mit ihrer Geschichte. Es ist das Protokoll einer Rechtfertigung, denn sie, die Polizistin, sieht sich gezwungen, gegen Gesetze zu verstossen, um Recht, Gerechtigkeit zu fertigen, wie immer bei vollem Körpereinsatz. Sie muss handeln - aus "Notwehr".

Zehn Jahre führen Schmitt die Erinnerungen zurück in ihre Zeit als Jurastudentin in Paris, erpressbar damals in ihrer nur äusserst mühsam beherrschten Abhängigkeit vom Heroin.

Schmitts mächtige Gegner halten Hof in ihren Gerichtssälen, Anwaltskanzleien und Polizeirevieren, Rechtspopulisten im Gewande der Biedermänner, tatsächlich aber sinistre Doppelexistenzen, die nachts in den Kellerlöchern verlassener Fabrikgebäude ihre Perversionen ausleben. An beide Arten Schauplätze führt uns Widmann an der Hand Schmitts, in die Salons mit ihrem falschen Glanz und die Hinterhöfe in ihrem echten Elend. Nicht mal Schmitts Strandhäuschen taugt zum beschaulichen Urlaubsdomizil, mutiert vielmehr zur sturmumtosten Hölle, in der sie um ihr Leben kämpfen muss. Wo korrupte Eliten die Ohnmacht Notleidender brutal ausnutzen, da wühlt Schmitt im Gedärm von Rechtsstaat und Moral.

Aufrüttelnd." C. M.
Portrait
Joachim Widmann ist ein Berliner Medienmanager und Journalist. Er war unter anderem Chefredakteur einer Nachrichtenagentur und einer Regionalzeitung und ist heute Mitinhaber und Leiter zweier Journalistenschulen. Nach zwei Sachbüchern ist "Notwehr" sein fünfter Thriller mit der Berliner Polizistin Sibel Schmitt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 220 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783739423135
Verlag Via tolino media
Dateigröße 337 KB
Verkaufsrang 56359
eBook
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Dr. Mabuse und Superman lassen grüßen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Fischenthal am 02.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Ein Thriller nach wahren Frauenschicksalen" ... hört sich einerseits vielversprechend, anderseits aber auch ziemlich abgedroschen an. Vom Thema her finde ich den Stoff nur interessant, solange dieser gut verfasst worden ist ... was leider nicht der Fall ist: grottenschlecht geschrieben, angerührt mit langweiligen Dialogen sowi... "Ein Thriller nach wahren Frauenschicksalen" ... hört sich einerseits vielversprechend, anderseits aber auch ziemlich abgedroschen an. Vom Thema her finde ich den Stoff nur interessant, solange dieser gut verfasst worden ist ... was leider nicht der Fall ist: grottenschlecht geschrieben, angerührt mit langweiligen Dialogen sowie Plattitüden. Die vorhersehbaren Handlungsstränge plätschern und dümpeln seicht dahin. Die Charakterisierungen der Personen sind so trivial wie aus den typischen deutschen Arztromanen, mit einer heroisch-angehauchten, "Kampusch-abgekupferten" und völlig unglaubwürdigen Hauptdarstellerin (Man merkt halt gleich, dass die Schilderungen aus der Perspektive eines Mannes erzählt worden sind). Wie in den berühmten Comics kämpft Schmitt, ein weibliches Superkaschperl glorreich gegen Bösewichte, die ausschließlich aus stereotypischen Schurken wie Rassisten, Faschisten, rechtspopulistischen Mordbuben, Goebbelsdarstellern, Nazis etc. bestehen. Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Feindbilder sich persönlich beim Autor offensichtlich zu einer ausgewachsenen Manie entwickelt haben! Dr. Mabuse und die Helden aus der Marvel-Welt lassen grüßen! Fazit des Ganzen: Eine Story auf dem Niveau eines zweitklassigen Tatortkrimis. Schuster, bleib bei deinen Leisten, denn ein Germanistikstudium, die Gründung einer Journalistenschule und die Vorliebe für Erich Kästner machen eben noch lange keinen guten Schriftsteller aus ...