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Im Morgengrauen (eBook)

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Der Sommer hält Einzug in die tiefen Wälder von Wild Thyme, Pennsylvania, und für Officer Farrell hat er nichts als Ärger im Gepäck. So muss er sich in dieser vom industriellen Niedergang schwer gezeichneten Region nicht nur mit kleinkriminellen Mitbürgern und den zerstörerischen Auswirkungen des grassierenden Heroinhandels auseinandersetzen, sondern auch die spurlos verschwundene Penny Pellings finden, eine drogenabhängige Mutter, die mit ihrem Freund in einem heruntergekommenen Wohnwagen hauste. Henry Farrell startet eine gross angelegte Suchaktion, und bald wird in Tioga County ein Toter entdeckt - Pennys Dealer? Mit der Ruhe des Jägers begibt sich Farrell in die Schattenwelt eines zum Albtraum gewordenen american dream, doch der Vermisstenfall entwickelt sich mehr und mehr zu einem Labyrinth aus Geheimnissen, deren Aufdeckung die ganze Region erschüttern wird ...
Portrait
Tom Bouman ist Schriftsteller und Musiker und arbeitete früher als Verlagslektor. Er lebt mit Frau und Tochter im nordöstlichen Pennsylvania.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783869139012
Verlag Ars vivendi Verlag
Dateigröße 1809 KB
Verkaufsrang 5230
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Kundenbewertungen

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Alltag in der Provinz.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch der zweite Teil aus Tom Boumans Reihe ist lesenswert. Der Fokus liegt weniger auf dem Kriminalfall, eher auf den alltäglichen Geschehnissen, ist aber trotzdem eine willkommene Fortsetzung. Gegend und Leute haben einen eigenen rauen Charme.

Wir tranken ein Bier und unterhielten uns über alles und nichts
von stefanb am 16.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Wir tranken ein Bier und unterhielten uns über alles und nichts.“ [149] So erging es mir leider auch mit dem Buch. Alles und nichts. Vielleicht halte ich es auch mit der Aussage von Richter Heyne „Kann ich nicht mal einen Nachmittag verbringen, ohne darüber nachzudenken, welcher Dorftrottel den anderen umgebracht hat.“ [124] ... „Wir tranken ein Bier und unterhielten uns über alles und nichts.“ [149] So erging es mir leider auch mit dem Buch. Alles und nichts. Vielleicht halte ich es auch mit der Aussage von Richter Heyne „Kann ich nicht mal einen Nachmittag verbringen, ohne darüber nachzudenken, welcher Dorftrottel den anderen umgebracht hat.“ [124] Aber alles der Reihe nach. Auf der Suche nach einer Vermissten durchkreuzt Officer Henry Farrell, „die Ein-Mann- Polizeibehörde von Wild Thyme“ [209], die ländliche, von industriellem Niedergang schwer gezeichnete Region, welche sich als „ein richtiges Problemviertel“ [131] darstellt. Erwartet hätte ich eine packende, bildgewaltige Story, zumal die Themen Fracking und die Beschreibung der mit ihrem Drogenproblem behafteten Region sehr viel Potenzial versprachen. Teilweise liest sich die Beschreibung der Landschaft, hier am Beispiel von Airy [127] richtig gut, aber insgesamt verliert der Autor sich selbst. Das Thema Fracking wird nur kurz angerissen und bei den Drogenproblemen zeichnet Bouman besser. Der Officer selbst macht keine Ausnahme und findet sich in diesem Sumpf wieder. „Ich hatte einiges getrunken und an einem Joint gezogen, aber ich will Ihnen natürlich nicht Ihren Fall vermasseln.“ [92] „Außerdem suchte ich eine kleine Graspfeife.“ [107] Die Suche nach der vermissten Penny zieht sich verworren durch das Buch. Ob das daran liegt, dass Farrell von den anderen viel zu vielen Charakteren –jede Person wird umschweifend mit Namen vorgestellt- nicht ernst genommen wird „Sie sind vielleicht kein Detective, aber einen Plan hatten Sie sicher trotzdem.“ [93], oder aber „in diesem Zustand von Trunken- und Bekifftheit“ [145] liegt?

Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 04.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Der Sommer hält Einzug in die tiefen Wälder Pennsylvanias, doch für Officer Henry Farrell ist er voller dunkler Schatten. Als der Schreiner Kevin O’Keeffe zugibt, einen Mann erschossen zu haben, und obendrein seine Freundin Penny als vermisst meldet, beginnt eine groß angelegte Suchaktion und eine nachtschwarze Rei... Klappentext: Der Sommer hält Einzug in die tiefen Wälder Pennsylvanias, doch für Officer Henry Farrell ist er voller dunkler Schatten. Als der Schreiner Kevin O’Keeffe zugibt, einen Mann erschossen zu haben, und obendrein seine Freundin Penny als vermisst meldet, beginnt eine groß angelegte Suchaktion und eine nachtschwarze Reise in persönliche und gesellschaftliche Abgründe. Dies ist eins der wenigen Bücher, durch die ich mich gequält habe und glücklich war, es hinter mir zu haben. Die Lektüre war enttäuschend. Ich hatte mich um dieses Buch bemüht, weil ich Krimis liebe und die Leseprobe ein Potpourri aus Verbrechen, Landleben in Pennsylvania, Umweltsünden und Düsternis versprochen hat. Der Roman hat nichts davon gehalten. Die Aufmachung des Buches und die Gestaltung des Covers hatten mich sofort in den Bann gezogen. Statt Spannung und Einstieg in brisante Themen wie die Fracking-Problematik, wartete der Autor mit einer langweiligen Berichterstattung des Tagesablaufs eines Officers in den tiefen Wäldern und unergründlichen Seen Pennsylvanias auf. Die Landschaftsbeschreibungen waren eigentlich schon das Spannendste. Der Vermisstenfall und Schusswaffengebrauch lagen schon oberhalb seines Zuständigkeitsbereichs, aber Farrell „ermittelt“ erst einmal alleine vor sich hin, trinkt, kifft, öffnet unerlaubt eine Wohnung, stolpert durch eine Personenüberwachung anderer Dezernate, befragt hier und sucht dort. Ein roter Faden lässt sich dabei nicht erkennen. Es ist langweilig und ermüdend die Abfolge von Ereignissen, die erst einmal keinen Zusammenhang haben, zu verfolgen. Es tauchen immer neue Namen und Beteiligte auf, die aber nie genügend ausgestaltet werden, um ihnen einen Gesicht zu geben. Während der ca. 320 Seiten hatte ich nie das Gefühl den Protagonisten näher zu kommen, Empathie empfinden zu können oder einfach nur ihre Handlungsweise nachvollziehen zu können. Schade, aber dieses äußerlich schöne Buch hat mich nicht erreicht.