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Brennen muß Salem

Roman

Salem's Lot ist eine ruhige Kleinstadt an der amerikanischen Ostküste, bis der Schriftsteller Ben Mears nach langen Jahren zurückkehrt. Er interessiert sich auffällig für das Marsten-Haus, das seit dem rätselhaften Tod seiner Bewohner 1939 leer steht. Eine unheimliche Kraft geht von ihm aus, und bald zeigt sich, wer in Salem's Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir.
Mears nimmt den Kampf gegen die Macht des Bösen auf. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer. Stephen Kings Klassiker der Horrorliteratur erscheint erstmals in einer Luxusausgabe, um Archivmaterial ergänzt, neu illustriert und mit zwei völlig neuen Erzählungen rund um Salem's Lot, die Stadt der Vampire.
Portrait
Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. King ist der Meister der Horrorliteratur. Seine Bücher erscheinen in Millionenauflagen auf der ganzen Welt und wurden fast alle verfilmt. 2006 ist der Roman Brennen muss Salem im Zsolnay Verlag erschienen.
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  • Sie fuhren auf der 295 von Portland zurück, und es war noch gar nicht spät erst kurz nach elf. Nachdem sie die Vororte von Portland hinter sich gelassen hatten, betrug die Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellstrasse fünfundfünfzig Meilen, und Ben fuhr gut. Die Scheinwerfer des Citroën schnitten zügig durch die Dunkelheit.
    Der Film hatte ihnen beiden gefallen, aber sie hatten sich zurückgehalten wie man sich eben verhält, wenn man erst noch herausfinden muss, wo die Grenzen des anderen sind. Jetzt kam Susan die Frage ihrer Mutter in den Sinn, und sie erkundigte sich: "Wo wohnen Sie eigentlich? Haben Sie ein Haus gemietet?"
    "Ich habe ein winziges Loch im zweiten Stock von Eva s Pension in der Railroad Street."
    "Aber das ist ja schrecklich! Da oben muss es brütend heiss sein!"
    "Ich mag die Hitze", sagte er. "Ich kann dabei gut arbeiten. Ich ziehe mir das Hemd aus, drehe das Radio auf und trinke literweise Bier. Bis jetzt habe ich täglich zehn Seiten geschafft, in Reinschrift. Ausserdem wohnen da ein paar interessante alte Käuze. Und wenn man hinterher auf die Veranda rausgeht und sich die Brise um die Nase wehen lässt einfach himmlisch."
    "Trotzdem", sagte sie zweifelnd.
    "Ich hatte daran gedacht, das Marsten-Haus zu mieten", sagte er beiläufig. "Ich habe mich sogar danach erkundigt. Aber es ist verkauft."
    "Das Marsten-Haus?" Sie lächelte. "Da müssen Sie sich irren."
    "Nein. Es liegt auf dem ersten Hügel im Nordwesten der Stadt. An der Brooks Road."
    "Verkauft? Wer, in Gottes Namen ?"
    "Das habe ich mich auch gefragt. Hin und wieder behauptet mal jemand, ich hätte eine Schraube locker, aber selbst ich hätte es höchstens gemietet. Der Makler wollte es mir nicht sagen. Scheint ein tiefes, dunkles Geheimnis zu sein."
    "Vielleicht wollen es irgendwelche Leute von auswärts zu einer Sommerresidenz umwandeln", sagte sie. "Wer immer die sein mögen, sie sind verrückt. Ein Haus zu renovieren ist eine Sache ich würde es liebend gern einmal versuchen , aber bei diesem Haus ist Hopfen und Malz verloren. Es war schon eine Ruine, als ich noch klein war. Weshalb, um alles in der Welt, möchten Sie denn da wohnen, Ben?"
    "Waren Sie schon mal drin?"
    "Nein, aber ich habe durchs Fenster hineingeschaut. Bei einer Mutprobe. Und Sie?"
    "Ja. Einmal."
    "Ein unheimlicher Ort, nicht?"
    Sie verstummten und dachten beide an das Marsten-Haus. Diesem Blick in die Vergangenheit fehlte die pastellfarbene Nostalgie anderer Erinnerungen. Zwar hatten sich der Skandal und die Gewalttaten, die mit dem Haus verbunden waren, vor ihrer Geburt ereignet, aber Kleinstädte haben ein langes Gedächtnis und geben ihre Horrorgeschichten feierlich von einer Generation zur nächsten weiter.
    Die Geschichte von Hubert Marsten und seiner Frau Birdie war wenn überhaupt der einzige dunkle Punkt in der Geschichte der Stadt. Hubie hatte in den zwanziger Jahren ein grosses Transportunternehmen in Neuengland geleitet eine Firma, die ihre profitabelsten Geschäfte nach Mitternacht machte, wie manche behaupteten, indem sie kanadischen Whisky nach Massachusetts schmuggelte.
    1928 hatte sich Hubie als reicher Mann mit seiner Frau in Salem s Lot zur Ruhe gesetzt. Beim Börsenkrach von 1929 verlor er jedoch einen grossen Teil seines Vermögens (niemand, nicht einmal Mabel Werts, wusste genau, wieviel es gewesen war).
    In den zehn Jahren zwischen dem Börsenkrach und Hitlers Griff nach der Weltmacht lebten Marsten und seine Frau völlig abgeschieden in ihrem Haus. Sie liessen sich nur an Mittwochnachmittagen sehen, wenn sie in die Stadt kamen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Larry McLeod, der in jenen Jahren Postbote gewesen war, erzählte, dass Marsten vier Tageszeitungen sowie die Saturday Evening Post, den New Yorker und ein Trivialmagazin mit dem Titel Amazing Stories abonniert hatte. Ausserdem bekam er einen monatlichen Scheck von der Transportfirma, die ihren Sitz in Fall River, Massachusetts, hatte. Larry behauptete, er habe sehen können, dass es ein Sc
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 734
Erscheinungsdatum 16.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05381-6
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 21.9/15.4/5 cm
Gewicht 983 g
Originaltitel Salem's Lot
Abbildungen mit Fotos. 21,5 cm
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Silvia Morawetz, Peter Robert
Fotografen Jerry N. Uelsmann
Verkaufsrang 10365
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 39.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
3
2
0
1

Toller Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Speyer am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In „Brennen muss Salem“ beschreibt Stephen King die abenteuerliche Geschichte des Schriftstellers Ben Mears, der sich nach einigen Jahren wieder nach Salem‘s Lot begibt. Leider konnte mich der Anfang des 637 Seiten umfassenden Romans nicht sofort an die Seiten fesseln, weil die ersten Kapitel langatmig und uninteressant geschr... In „Brennen muss Salem“ beschreibt Stephen King die abenteuerliche Geschichte des Schriftstellers Ben Mears, der sich nach einigen Jahren wieder nach Salem‘s Lot begibt. Leider konnte mich der Anfang des 637 Seiten umfassenden Romans nicht sofort an die Seiten fesseln, weil die ersten Kapitel langatmig und uninteressant geschrieben wurden. Als mich die Geschichte schließlich dennoch in den Bann ziehen konnte, begeisterte mich besonders der außergewöhnliche und kreative Schreibstil. Ebenfalls die stetig intensiver aufgebaute Spannung löste bei mir Nervenkitzel aus und die gruselige Atmosphäre, die entstand, machte diesen Roman zu einer tollen Lektüre, die ich jedem Leser von spannenden Horrorromanen empfehle. Ein Klassiker der Horrorliteratur, den man gelesen haben muss.

Stephen King: Brennen mus Salem (von 1975)
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederhelfenschwil am 06.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Stephen King: Salems Lot (auf Deutsch: Brennen mus Salem) von 1975. Ein erfolgreicher Schriftsteller kehrt nach vielen Jahren in das Dorf seiner Kindheit zurück, um ein neues Buch zu schreiben. Doch das Haus, das er mieten wollte, wird nun von einer seltsamen Familie bewohnt. Mit der Zeit geschehen merkwürdige Dinge, Menschen ve... Stephen King: Salems Lot (auf Deutsch: Brennen mus Salem) von 1975. Ein erfolgreicher Schriftsteller kehrt nach vielen Jahren in das Dorf seiner Kindheit zurück, um ein neues Buch zu schreiben. Doch das Haus, das er mieten wollte, wird nun von einer seltsamen Familie bewohnt. Mit der Zeit geschehen merkwürdige Dinge, Menschen verschwinden, Tiere sterben, es scheint, als ob Vampire ihr Unwesen treiben. Mit der Hilfe einiger Freunde geht er der Sache auf den Grund und stellt sich seinen größten Ängsten. Salems Lot orientiert sich mehr an Klassikern wie Bram Stokers Drakula als an der modernen Vampirliteratur. Das Buch nimmt sich viel Zeit, um die Geschichte seiner Protagonisten zu erzählen, außerdem hat man das Gefühl, dass sich das Ganze seit Jahrhunderten immer wieder wiederholt. Das Buch beginnt mit einem großen Feuer und so endet es auch. Ich bin wirklich kein großer Fan von Vampirgeschichten, aber diese hier hat mir wirklich gefallen.

Unfassbar langweilig
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2019

Ich bin doch sehr verwundert über die guten Bewertungen hier. „Brennen muss Salem“ von Stephen King ist das wohl ödeste, langweiligste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. In der ersten Hälfte passiert nichts, rein gar nichts und man fragt sich ständig, wann es denn endlich mal spannend wird (Auflösung: bis zum Ende... Ich bin doch sehr verwundert über die guten Bewertungen hier. „Brennen muss Salem“ von Stephen King ist das wohl ödeste, langweiligste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. In der ersten Hälfte passiert nichts, rein gar nichts und man fragt sich ständig, wann es denn endlich mal spannend wird (Auflösung: bis zum Ende bleibt es unglaublich trist und langweilig). Sprachlich ist das Buch genau das, was man von King erwartet; nicht sonderlich ansprechend. Mein Fazit ist, dass „Brennen muss Salem“ wohl nur für eingefleischte King-Fans zu empfehlen ist. Alle anderen werden sich zu Tode langweilen.