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Menschenkind

Roman. Mit e. Vorw. d. Autorin. Ausgezeichnet: Pulitzer Prize for Fiction 1988

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Ein grosses Epos über die Sklaverei - der bekannteste Roman der Nobelpreisträgerin

1885, zwanzig Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: Sethe hat den Tod ihrer kleinen Tochter nie überwunden. Deren Geist treibt nun, achtzehn Jahre später, in ihrem Haus sein Unwesen. Als Paul D, ein alter Leidensgenosse von der "Sweet Home"-Plantage, Sethe besucht, ruft er dunkle Erinnerungen wach - aber er weckt auch Hoffnung auf einen Neuanfang ...

"Menschenkind" wurde von den Juroren der NEW YORK TIMES zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gewählt.
Rezension
Moderne Weltliteratur. Eine bravouröse Leistung.
Portrait
Toni Morrison wurde 1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen», «Solomons Lied» «Menschenkind», «Jazz», «Paradies» und diverse Essaysammlungen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und der American Academy of Arts and Letters. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u. a. mit dem National Book Critics' Circle Award und dem American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für Erzählliteratur. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur, und 2012 zeichnete Barack Obama sie mit der Presidential Medal of Freedom aus. Toni Morrison starb am 5. August 2019.

Thomas Piltz, geboren 1949 in München, ist freier Fotograf und Übersetzer. Er übertrug unter anderem Werke von Thomas Pynchon, Jonathan Franzen und John Updike ins Deutsche.  Ausgezeichnet mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.

Toni Morrison wurde 1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen», «Solomons Lied» «Menschenkind», «Jazz», «Paradies» und diverse Essaysammlungen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und der American Academy of Arts and Letters. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u. a. mit dem National Book Critics' Circle Award und dem American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für Erzählliteratur. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur, und 2012 zeichnete Barack Obama sie mit der Presidential Medal of Freedom aus. Toni Morrison starb am 5. August 2019.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 397
Erscheinungsdatum 02.01.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24420-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18.8/11.5/3.2 cm
Gewicht 321 g
Originaltitel Beloved
Auflage 6. Auflage 2019
Übersetzer Helga Pfetsch, Thomas Piltz
Verkaufsrang 3210
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Diese Stimme wird sehr fehlen.....
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2019

Eine großartige Frau, ein großartiges Buch: die Geschichte des dunkelsten Kapitels der USA anhand des Lebens und Leidens der Sklavin Sethe erzählt. Ein gewaltiges, emotionales Epos, das noch lange nachwirkt. RIP, Toni Morrison.

Niemand schreibt besser als Toni Morrison in ihren besten Phasen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2018

Es gilt als allgemeiner Konsens, dass "Menschenkind" Toni Morrisons größtes Werk ist. "Sehr blaue Augen" hat mich vermutlich kälter erwischt, weil es meine erste Begegnung mit ihrem Stil war, der den Figuren und den Lesern den Boden unter den Füßen wegreißt, aber auch "Menschenkind" bleibt selbst nach einer zweistelligen Jahresz... Es gilt als allgemeiner Konsens, dass "Menschenkind" Toni Morrisons größtes Werk ist. "Sehr blaue Augen" hat mich vermutlich kälter erwischt, weil es meine erste Begegnung mit ihrem Stil war, der den Figuren und den Lesern den Boden unter den Füßen wegreißt, aber auch "Menschenkind" bleibt selbst nach einer zweistelligen Jahreszahl seit der Lektüre sehr präsent. Toni Morrison hat die Fähigkeit, Glück und Unglück so nah nebeneinander zu legen, dass es gar nicht möglich ist, nur eins von beidem zu empfinden. So wird ultimative menschliche Nähe gleichzeitig zu einer Katastrophe, die eine Mutter unendlich tief an ihre zwei Töchter bindet. Wer differenzierte Literatur sucht, findet sie hier!

Menschenkind
von Stephanie Hofmann am 06.09.2010

Allein die Ehrung der New York Times, zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre, ist schon der Grund, dieses Buch in die „Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste“ einzutragen. Und es wurde nicht zuviel versprochen. Dieser Roman behandelt ein absolut trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklaverei. Sehr eindri... Allein die Ehrung der New York Times, zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre, ist schon der Grund, dieses Buch in die „Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste“ einzutragen. Und es wurde nicht zuviel versprochen. Dieser Roman behandelt ein absolut trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklaverei. Sehr eindringlich erzählt die Autorin von Sethe, einer Frau, die durch die tiefsten Abgründe gegangen ist, um die Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch es will nicht gelingen. Der Mord an Ihrer kleinen Tochter hat sie fast in den Wahnsinn getrieben. Zwei Kinder konnten fliehen und die jüngste Tochter Denver findet keinen Zugang zur Mutter und deren Gedanken. Sethe schottet sich und ihre Gefühle systematisch ab. Was muss der Mensch für seine Freiheit opfern? Wie viel ist sie wert? Wie lange verfolgen einen die Geister der Vergangenheit? Ist ein Neuanfang trotz allem erfahrenen Leids möglich? Toni Morrison hat einen Roman nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte und Schicksal einer mutigen Frau. Morrison schreibt in ihrem Prolog: „Bei meinem Versuch, die Erfahrung der Sklaverei erlebbar zu machen, kam es mir auf das Gefühl an, dass die Dinge gleichzeitig unter Kontrolle und völlig unkontrollierbar sind; dass die darbenden Toten mit der Gewalt des Chaos in die friedliche Ordnung des Alltagslebens einbrechen; dass die herkulische Anstrengung des Vergessens auf eine Erinnerung prallt, die verzweifelt um ihr Überleben kämpft. Wer die seelische Innenansicht der Versklavung in Worte fassen will, darf die Grenzen der Sprache nicht achten.“ Sie hat ein sehr nachhaltig, nachdenklich machendes Meisterwerk geschaffen.