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Our Man in Havana

VINTAGE CLASSICS

Wormold is a vacuum cleaner salesman in a city of powercuts. His adolescent daughter spends his money with a skill that amazes him so when a mysterious Englishman offers him an extra income he`s tempted. In return all he has to do is file a few reports. But when his fake reports start coming true things suddenly get more complicated.
Portrait
Graham Greene was born in 1904. He worked as a journalist and critic, and in 1940 became literary editor of the
Spectator. He was later employed by the Foreign Office. As well as his many novels, Graham Greene wrote several collections of short stories, four travel books, six plays, three books of autobiography, two of biography and four books for children. He also wrote hundreds of essays, and film and book reviews. Graham Greene was a member of the Order of Merit and a Companion of Honour. He died in April 1991.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.03.2001
Sprache Englisch
ISBN 978-0-09-928608-0
Verlag Random House Children's Books
Maße (L/B/H) 20.2/14/1.7 cm
Gewicht 175 g
Verkaufsrang 4228
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Vom Staubsaugervertreter zum Top-Spion
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 20.06.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Neben "The third Man" ist "Our Man in Havana" vielleicht das bekannteste Werk Graham Greenes, wenngleich auch ein weniger ernsthaftes, das sich mehr als Parodie auf Spionageromane versteht. Der verwitwete Staubsaugervertreter James Wormold und seine Tochter Milly leben in Havanna, wo Wormold sich bemüht seiner Tochter ein mö... Neben "The third Man" ist "Our Man in Havana" vielleicht das bekannteste Werk Graham Greenes, wenngleich auch ein weniger ernsthaftes, das sich mehr als Parodie auf Spionageromane versteht. Der verwitwete Staubsaugervertreter James Wormold und seine Tochter Milly leben in Havanna, wo Wormold sich bemüht seiner Tochter ein möglichst komfortables und luxuriöses Leben zu bieten. Doch die Liebe zur Tochter ist ein Fass ohne Boden, da diese scheinbar gar keine Beziehung zu Geld hat und Wormold einmal mehr in finanzielle Sorgen bringt als sie ein Pferd kauft, das sie sich eigentlich gar nicht leisten können, denn am Vorabend der kubanischen Revolution laufen die Geschäfte für den Staubsaugervertreter mehr als schlecht. Doch schon bald bietet sich eine Gelegenheit an, die sich Wormold nicht entgehen lassen will, als er vom britischen Agenten Hawthorne in einer Bar-Toilette als Spion für ihre Majestät angeworben wird und für diese Tätigkeit, sowie die Rekrutierung von Hilfsagenten finanzielle Unterstützung erhält. Im Gegenzug erhofft sich der Geheimdienst durch seine Kontakte als Staubsaugervertreter, der diese auch kubanische Behörden verkauft, schlussendlich Zugang zu geheimen Informationen über die Vorgänge auf Kuba. Fast schon mit Begeisterung macht sich Wormold an die Arbeit, nur um bei seinem ersten Rekrutierungsversuch kläglich zu scheitern. Erst sein alter Freund Dr. Haselbacher bringt ihn schließlich auf die zündende Idee, er könnte doch auch einfach alles erfinden, denn es kann ja niemand kontrollieren... Graham Greene war nicht nur der Autor von zahlreichen teils sehr zynischen Spionageromanen sondern auch einst selbst britischer Spion und so verwundert es nicht, dass sich hinter der parodistischen Elementen von " Our Man in Havana " eine handfeste Kritik am System der Geheimdienste steckt, die auch heute noch auf gut Glück Spione rekrutieren und diese mit Geldmitteln ausstatten, um im Gegenzug Informationen fragwürdiger Qualität zu erhalten, während die Gelder meist zu anderen Zwecken genutzt werden als vorgesehen. Aber wie in allen Werken Greenes blitzen auch in "Our Man in Havana" ernsthafte moralische Fragen auf, allerdings ohne dem Buch dadurch Spannung oder das ironisch-kritische Element zu nehmen, auch wenn das Spiel mit dem Feuer in letzter Wirkung dazu führt, dass sich Wormold die Finger verbrennt und der Witz gleichsam mit der moralischen Konsequenz zum tödlichen Ernst wird. Fazit: Eine sehr pointierte Geheimdienstparodie, die selbst im 21. Jahrhundert immer noch ihren Charme entfalten kann und an deren Kernaussage sich womöglich nicht viel geändert hat.