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Die Seele des Feuers / Das Schwert der Wahrheit Bd.5

Roman

Das Schwert der Wahrheit Band 5

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Klappenbroschur
Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe Die Liebe von Richard und Kahlan ist stärker als der Tod, stärker als das Schicksal, sogar stärker als das absolut Böse Um ihren geliebten Richard zu retten, befreite Kahlan die Chimären. Jetzt drohen diese, die Magie zu vernichten ? und damit Kahlans Heimat. "Eine phänomenale Saga von unendlichem Einfallsreichtum!" Kirkus Reviews "Eine phänomenale Fantasy, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt!" Piers Anthony "′Das Schwert der Wahrheit′ ist eine wunderbar phantasievolle und aufregende Fantasy-Saga!" Kirkus Reviews
Portrait
Goodkind, Terry
Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman 'Das erste Gesetz der Magie', der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.
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  • Ich m¿chte zu gerne wissen, was die H¿hner so unruhig macht¿, wunderte sich Richard.
    Kahlan schmiegte den Kopf fester an seine Schulter. ¿Vielleicht ist jetzt ja auch noch dein Gro¿ater hinter ihnen her.¿ Als er nichts darauf erwiderte, legte sie den Kopf in den Nacken und blinzelte ihn im schwachen Schein des Feuers an. Er beobachtete aufmerksam die T¿r. ¿Vielleicht sind sie auch schlecht gelaunt, weil wir sie den gr¿¿en Teil der Nacht wach gehalten haben.¿
    Richard schmunzelte und gab ihr einen Ku¿auf die Stirn. Das kurze Zetern auf der anderen Seite der T¿r hatte aufgeh¿rt. Bestimmt hatten die Kinder des Dorfes in ihrer unverminderten Ausgelassenheit wegen der Hochzeitsfeierlichkeiten die H¿hner von ihrem Lieblingsschlafplatz auf der niedrigen Mauer drau¿n vor dem Seelenhaus verscheucht.
    Leise Kl¿e fernen Lachens, von Gespr¿en und Gesang wehten zu ihrem stillen Schlupfwinkel her¿ber. Der Duft von R¿herst¿hen, die stets im Kamin des Seelenhauses abgebrannt wurden, vermischte sich mit dem Schwei¿eruch der Leidenschaft und dem w¿rzig-s¿¿n Aroma von ger¿steten Paprika und Zwiebeln. Einen Augenblick lang betrachtete Kahlan den Widerschein des Feuers in seinen grauen Augen, dann lehnte sie sich wieder zur¿ck in seine Arme und wiegte sich sanft zu den Kl¿en der Trommeln und Boldas.
    Kratzh¿lzer schabten ¿ber die in die hohlen, glockenf¿rmigen Boldas geritzten Kerben und erzeugten eine unheimliche, ber¿ckende Melodie, die auf ihrem Weg hinaus in das Grasland in die Abgeschiedenheit des Seelenhauses drang und die Ahnenseelen zu den Feierlichkeiten willkommen hie¿
    Sich streckend fischte Richard sich ein rundes, flaches St¿ck Tavabrot von dem Servierteller, den sein Gro¿ater Zedd ihnen gebracht hatte. ¿Es ist noch warm. M¿chtest du etwas?¿
    ¿So schnell schon langweilt Euch Eure neue Gemahlin, Lord Rahl?¿
    Richards zufriedenes Lachen zauberte ihr ein L¿eln auf die Lippen. ¿Wir sind wirklich verheiratet, nicht wahr? Es war doch nicht alles nur ein Traum, oder?¿
    Kahlan mochte sein Lachen sehr. Oft hatte sie zu den guten Seelen daf¿r gebetet, da¿er wieder lachen konnte - da¿sie beide wieder lachen konnten.
    ¿Ein Traum, der einfach Wahrheit wurde¿, meinte sie leise.
    Mit sanfter Gewalt entwand sie ihm das Tavabrot und gab ihm einen langen Ku¿ Sein Atem beschleunigte sich, als er seine kr¿igen Arme um sie schlang. Ihre H¿e glitten ¿ber die schwei¿edeckten Muskeln seiner breiten Schultern, sie fuhr mit ihren Fingern durch sein dichtes Haargewirr und bot ihm st¿hnend ihre Lippen dar.
    Hier im Seelenhaus der Schlammenschen - in einer Nacht, die mittlerweile Ewigkeiten zur¿ckzuliegen schien - war ihr zum allerersten Mal bewu¿ geworden, da¿sie hoffnungslos in ihn verliebt war. Damals allerdings hatte sie ihre verbotenen Gef¿hle f¿r sich behalten m¿ssen. Bei jenem Besuch, nach zahlreichen K¿fen, M¿hen und Opfern, waren sie in die Gemeinschaft dieses abgeschieden lebenden Volkes aufgenommen worden. Bei einem sp¿ren Besuch hatte Richard sie, nachdem er das Unm¿gliche vollbracht und den Bann des Verbots gebrochen hatte, hier im Seelenhaus gebeten, seine Frau zu werden. Und jetzt, endlich, hatten sie ihre Hochzeitsnacht im Seelenhaus der Schlammenschen verbracht.
    Es war zwar eine Liebesheirat, eine reine Liebesheirat, trotzdem besiegelte ihre Hochzeit gleichzeitig den f¿rmlichen Zusammenschlu¿der Midlands und D'Haras. W¿n sie in einer der gro¿n St¿e der Midlands getraut worden, w¿ das Ereignis zweifellos ein unvergleichliches, pr¿tiges Spektakel geworden. Prunkvolles Zeremoniengehabe kannte Kahlan zur Gen¿ge. Deshalb fand sie es um so sch¿ner, da¿diese aufrichtigen und arglosen Menschen hier ihre Lauterkeit und ihre einfachen Beweggr¿nde, getraut werden zu wollen, verstanden. Die fr¿hliche Hochzeit, die sie unter ihnen im Herzen verbundenen Menschen gefeiert hatten, behagte ihr mehr als ein Fest von kalter Pracht.
    Eine solche Feierlichkeit bot den Schlammenschen, die in den Ebenen der Wildnis ein entbehrungsreiches Leben f¿hrten, die seltene Gelegenheit, zu einem fr¿hlichen Fest zusammenzukommen, zu feiern, zu tanzen und sich einander Geschichten zu erz¿en. Kahlan war kein anderer Fall bekannt, da¿ein Au¿nstehender als Schlammensch aufgenommen worden w¿, daher war eine solche Hochzeit beispiellos. Vermutlich w¿rden sie in die Legende eingehen, und mit kunstvollen Gras- und Fellkost¿men bekleidete T¿er, deren Gesichter zu Masken aus wei¿m und schwarzem Schlamm bemalt waren, w¿rden die Geschichte bei zuk¿nftigen Zusammenk¿nften immer wieder aufs neue auff¿hren.
    ¿Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, du versuchst, eine unschuldige junge Frau mit deinem Geschick f¿r Magie zu beeindrucken¿, neckte sie ihn atemlos.
    Allm¿ich begann sie zu vergessen, wie entkr¿et und m¿de ihre Beine waren.
    Richard w¿te sich auf den R¿cken, um zu verschnaufen. ¿Meinst du, wir sollten hinausgehen und nachsehen, was Zedd treibt?¿
    Kahlan versetzte ihm mit dem Handr¿cken einen spielerischen Klaps gegen die Rippen. ¿Aber Lord Rahl, langsam glaube ich wirklich, Eure neue Gemahlin langweilt Euch bereits. Erst die H¿hner, dann das Tavabrot und jetzt Euer Gro¿ater.¿
    Richard beobachtete wieder die T¿r. ¿Ich rieche Blut.¿
    Kahlan setzte sich auf. ¿Wahrscheinlich nur ein St¿ck Wild, das von einem Jagdtrupp mitgebracht wurde. G¿ es tats¿lich ¿ger, h¿en wir davon erfahren, Richard. Wir haben Leute hier, die uns bewachen. An den J¿rn der Schlammenschen kommt niemand ungesehen vorbei. Zumindest schl¿ge jemand Alarm, und alle w¿¿en Bescheid.¿
    Sie vermochte nicht mit Sicherheit zu sagen, ob er ihr ¿berhaupt zuh¿rte. Er verharrte vollkommen reglos, sein Augenmerk auf die T¿r gerichtet. Als Kahlans Finger seinen Arm hinaufglitten und ihre Hand leicht auf seiner Schulter zu liegen kam, wich die Anspannung endlich aus seinen Muskeln, und er wandte sich ihr zu.
    ¿Du hast recht.¿ Sein L¿eln hatte etwas Reum¿tiges. ¿Wahrscheinlich gelingt es mir einfach nicht, mich richtig zu entspannen.¿
    Kahlan war fast ihr ganzes Leben lang in den Hallen von Macht und Autorit¿zu Hause gewesen. Von klein auf hatte man sie zu Verantwortung und Pflicht erzogen und in den Gefahren unterwiesen, die sie auf Schritt und Tritt begleiteten. Als sie schlie¿ich dazu berufen wurde, den Bund der Midlands zu f¿hren, war sie gegen dies alles gut gewappnet.
    Richard war in ganz anderen Verh¿nissen aufgewachsen. Er hatte der Liebe zu seiner waldreichen Heimat nachgegeben und war Waldf¿hrer geworden. Unruhen, das Schicksal und die eigene Bestimmung hatten ihm ein neues Leben als F¿hrer des d'Haranischen Imperiums aufgezwungen. Die Wachsamkeit war zu einem wertvollen Verb¿ndeten geworden und nur schwer abzulegen.
    Sie sah, wie seine Hand vergeblich ¿ber seine Kleider tastete. Er suchte sein Schwert. Er hatte ohne es zum Dorf der Schlammenschen reisen m¿ssen.
    Zahllose Male hatte sie ihn dabei ertappt, wie er sich gedankenverloren und ohne bewu¿ dar¿ber nachzudenken vergewissern wollte, da¿es griffbereit war. Monatelang hatte es sich in Zeiten schwerer Pr¿fungen und gravierender Ver¿erungen - sowohl f¿r ihn selbst als auch f¿r die Welt - als zuverl¿iger Begleiter erwiesen. Es war sein Besch¿tzer und er wiederum der Besch¿tzer jenes einzigartigen Schwertes und des Amtes, f¿r das es stand.
    In gewisser Weise war das Schwert der Wahrheit nichts weiter als ein Talisman. Die eigentliche Macht war die Hand, die das Schwert f¿hrte, als Sucher der Wahrheit war er die wahre Waffe. In mancherlei Hinsicht stellte es lediglich ein Symbol seines Amtes dar, ganz so, wie das charakteristische wei¿ Kleid ein Symbol des ihren war.
    Kahlan beugte sich vor und k¿¿e ihn. Er nahm sie wieder in die Arme; verspielt zog sie ihn zu sich herunter.
    ¿Was ist das f¿r ein Gef¿hl, mit der Mutter Konfessor pers¿nlich verheiratet zu sein?¿
    Er lie¿sich neben ihr auf einen Ellenbogen gleiten und sah ihr in die Augen. ¿Ein wundervolles¿, meinte er leise. ¿Ein wundervolles und anspornendes. Und ein ersch¿pfendes.¿

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 975
Erscheinungsdatum 08.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37105-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18.2/12.5/5.6 cm
Gewicht 600 g
Originaltitel Sword of Truth, Vol 5 Soul of the Fire
Übersetzer Caspar Holz
Verkaufsrang 29874
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
2
4
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2019
Bewertet: anderes Format

Band fünf einer tolle Fantasy Reihe! Die Reihe hat zwar stellenweise auch ihre Längen, aber das tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.07.2017
Bewertet: anderes Format

Eine eigene faszinierende Welt, interessante Charaktere und eine spannende Handlung machen die Reihe von Terry Goodkind lesenswert.

von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Gewohnt gute Fantasykost von Terry Goodkind! Der bereits funfte Band rund um die einzigartige Liebe zwischen dem Sucher Richard und der Konfessorin Khalan.