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The Lion in Winter

1183 - Der englische König Henry II. ist in die Jahre gekommen. Zum Weihnachtsfest versammelt er die ganze Familie am Hof von Chinon um seine Nachfolge zu regeln. Seine Frau Eleanor von Aquitanien, die er seit zehn Jahren gefangen hält, da sie sich in Staatsgeschäfte einmischte, und mit der ihn seine Hassliebe verbindet, steht ihm in Verschlagenheit in nichts nach. Jeder möchte die eigenen Interessen wahren und seinen Lieblingssohn zum Thronfolger machen. Doch auch die drei Söhne Richard Löwenherz, Geoffrey und John hatten ihre Meister und mischen eifrig mit im sich entspinnenden Ränkespiel um Macht, Eitelkeit und Rache, in das auch Henrys junge Geliebte Alais und ihr Bruder König Phillip von Frankreich mit hineingezogen werden...
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.12.2008
Regisseur Andrei Konchalovsky
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 4009750242391
Genre Drama
Studio EuroVideo Medien
Spieldauer 156 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 2.0, Englisch: DD 2.0
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
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Fr. 16.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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The Lion in Winter (Directed by Andrei Konchalovsky)
von Thomas Schneider aus Mannheim am 14.02.2012

Diese Verfilmung (2003) von Goldmans gleichnamigem Stück (vgl. meine Rezension) hat mich, im Gegensatz zu der aus dem Jahr 1968 (vgl. meine entsprechende Rezension), voll überzeugt. Zwar wirkt das mittelalterliche Leben im Schloss hier sauberer, die Kleidung der Personen stets ihrem Status angemessen edel, alles im Design insges... Diese Verfilmung (2003) von Goldmans gleichnamigem Stück (vgl. meine Rezension) hat mich, im Gegensatz zu der aus dem Jahr 1968 (vgl. meine entsprechende Rezension), voll überzeugt. Zwar wirkt das mittelalterliche Leben im Schloss hier sauberer, die Kleidung der Personen stets ihrem Status angemessen edel, alles im Design insgesamt etwas nach Theater. Trotzdem war die ganze Atmosphäre stimmiger. Den Hauptteil der Atmosphäre erzeugen vor allem wirklich tolle Schauspieler, und zwar nicht nur die Hauptdarsteller sondern alle in tragenden Rollen! Sie spielen echte, leidende und liebende Menschen aus Fleisch und Blut. Close (Eleanor of Aquitaine) und Stewart (Henry II, King of England) hassen sich stellenweise abgründig und doch scheint die Erinnerung an ihre einstige Liebe in einer Szene so hauchzart auf, dass es mich zu Tränen gerührt hat. Andrew Howard (Richard) und Jonathan Rhys-Meyers (Philip II, King of France) überzeugen in einer Szene in der sie sich ihre Sehnsucht nach einander gestehen. Rafe Spall spielt John als einen echten Teenager, trotzig und aufbegehrend, dennoch leicht verletzlich. John Light ist in der Rolle des Geoffrey ein gerissener Kopf, der seine Umgebung geschickt manipuliert. Und Julia Vsotsky ist als Alais nicht nur konfliktanheizendes Beiwerk sondern sich ihres Einfluss auf Henry bewusst. Richard Hartleys Score konzentriert sich auf die Charaktere und ist insgesamt zurückhaltender und oft deutlich mittelalterlich-weltlicher im Klang als die Musik John Barrys in der älteren Adaption. Hartley trägt damit wesentlichen zur glaubwürdig gespielten Emotionalität bei. Regisseur Andrei Konchalovsky hat hier nicht einfach ein Remake vorgelegt. Für mich hat er John Goldmans Drehbuch, das auch der 35 Jahre älteren Filmfassung zugrunde lag, so in Szene gesetzt und neu interpretiert, dass ich über die fiktionalen Dialoge oft gedacht habe: Ja, genau so muss es passiert sein.