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Pferde stehlen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Independent Foreign Fiction Prize 2006 und dem International IMPAC Dublin Literary Award 2007

»Ein verführerisches Buch. Wunderbar geschrieben in einer Sprache, die klar ist und wasserhell, zart und eindringlich, menschennah und gänzlich ohne Sentimentalität. Spätestens nach der Hälfte des Buches beginnt man, langsam zu lesen, damit man bloss nicht so schnell ans Ende der Wonne gelangt.«
Die Welt

Trond ist 67 und zieht sich nach Ostnorwegen zurück. Als ein Nachbar auftaucht, holen ihn die Ereignisse jenes Sommers vor mehr als fünfzig Jahren ein. Damals verbrachte er die Ferien mit seinem Vater in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Es ist eine Gegend, in der man Pferde stehlen kann. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis des Vaters.
Portrait
Per Petterson, 1952 in Oslo geboren, ist ausgebildeter Bibliothekar und arbeitete als Buchhändler und Übersetzer, bevor er sich als Schriftsteller etablierte. Im Fischer Taschenbuch sind von ihm ›Sehnsucht nach Sibirien‹, ›Pferde stehlen‹, ›Im Kielwasser‹ und ›Ich verfluche den Fluss der Zeit‹ erschienen. Per Petterson wurde für sein Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet u. a. mit dem renommierten IMPAC Literaturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 01.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51073-3
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14.5/9.4/2.3 cm
Gewicht 199 g
Originaltitel Ut og stjæle hester
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Ina Kronenberger
Verkaufsrang 36203
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Starke Vater-Sohn-Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Trond erinnert sich als alter Mann an das beglückende Zusammensein mit seinem Vater, in den Sommerferien seiner Kindheit, in der Wildnis. Mit einer Spur Trauer, denn nach einem der Ausflüge kehrt der Vater nicht mit zurück zur Familie in der Stadt... Eindrücklich wird geschildert, wie wichtig Väter für ihre Kinder sind. Und wie ... Trond erinnert sich als alter Mann an das beglückende Zusammensein mit seinem Vater, in den Sommerferien seiner Kindheit, in der Wildnis. Mit einer Spur Trauer, denn nach einem der Ausflüge kehrt der Vater nicht mit zurück zur Familie in der Stadt... Eindrücklich wird geschildert, wie wichtig Väter für ihre Kinder sind. Und wie die Trauer über den abwesenden Vater ein leben lang bleibt.

Sicherlich einer der schönsten modernen Klassiker aus Norwegen
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2019

Es ist immer wieder gut und wichtig, zu den Klassikern zurückzukehren, in diesem Fall zu einem modernen Klassiker. Der Ausgangspunkt dieser norwegischen Erzählung spielt 1999, kurz vor der Jahrtausendwende und hat sozusagen 20. Jubiläum. Norwegen ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Last but not least ist die ... Es ist immer wieder gut und wichtig, zu den Klassikern zurückzukehren, in diesem Fall zu einem modernen Klassiker. Der Ausgangspunkt dieser norwegischen Erzählung spielt 1999, kurz vor der Jahrtausendwende und hat sozusagen 20. Jubiläum. Norwegen ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Last but not least ist die Geschichte gerade mit Stellan Skarsgård verfilmt und auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt worden. Und wie es so ist bei vielen Verfilmungen: lieber erst das Buch lesen! Hauptpersonen sind unter anderem, wunderschön beschrieben, die nordische Natur, das Wasser und der Wald. Auch die Geschichte um 1945 spielt eine Rolle, eine Vater-Sohn-Beziehung, aber vor allem die Jugend und das Alter, bzw. das Zurückblicken auf die Jugend im Alter. Es ist geradezu unheimlich, wie Petterson es (beinahe unmerklich) stilistisch hinbekommt, dass der Ich-Erzähler in seinen Jugenderinnerungen wie eine völlig andere Person wirkt. Und das wird man doch schließlich, zu einer völlig anderen Person als sein junges Selbst. In einem Gespräch über Dickens’ Roman David Copperfield heisst es: “Ich fand (den Roman-) Anfang immer etwas unheimlich, weil er die Möglichkeit ansprach, dass wir nicht zwangsläufig die Hauptperson in unserem eigenen Leben sein müssen. Ich begriff nicht, wie das möglich war, so etwas Schreckliches: eine Art Geisterleben, in dem man nur zusehen konnte, wie jemand meinen Platz einnahm ... weil ich zu irgendeinem Zeitpunkt aus meinem Leben herausgefallen war ... und ein anderer saß angeschnallt auf meinem Sitz, obwohl es mein Platz war...” Nicht nur die Zeit trägt das Ihre zu den Veränderungen bei, auch traumatische Erfahrungen tun es: “Es war als habe sich eine Decke herabgesenkt und verberge alles, was ich jemals wusste. Es war als beginne man das Leben von vorn. Die Farben waren anders, die Gerüche waren anders, das Gefühl, das mir Dinge tief in mir drin gaben, war anders. Nicht nur der Unterschied zwischen Wärme und Kälte, hell und dunkel, lila und grau, sondern ein Unterschied in der Art, Angst zu haben, in der Art, sich zu freuen.” Intensive Naturverbundenheit ohne jeden Kitschalarm, Tücken der Erinnerung, erzähltes Leben mit großen und weniger großen Tragödien, Schönheit und Schrecken, sie alle liegen hier eng beieinander.

von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2019
Bewertet: anderes Format

Die Verfilmung wurde aktuell auf der Berlinale gezeigt, aber das Buch ist natürlich viel besser! Tolle Sprache, starke Charaktere, super Story - alles was das Herz begehrt.