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Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

Eine Liebesgeschichte

Hiromi Kawakami

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Beschreibung

"Ein ebenso tiefgründiger wie beschwingter Roman aus Japan."
Westdeutsche Zeitung 10.07.2010

Hiromi Kawakami, 1958 in Tokio geboren, studierte Naturwissenschaften. Sie unterrichtete Biologie, bevor 1994 ihr erster Roman erschien. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ›Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss‹ erhielt den renommierten Tanizaki-Preis und wurde verfilmt. Hiromi Kawakami zählt zu den populärsten Schriftstellerinnen Japans.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 186
Erscheinungsdatum 01.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13857-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/1.7 cm
Gewicht 191 g
Originaltitel Sensei no kaban
Auflage 9.Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe, Kimiko Nakayama-Ziegler
Verkaufsrang 32217

Buchhändler-Empfehlungen

Ein zartes Buch über eine ungewöhnliche und tiefe Liebe

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Eine selbstbewusste Frau, ein alter, weiser Mann, reichlich Sake, etwas Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel - Zutaten dieser stillen, faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist achtunddreißig und lebt allein. Zur Liebe, glaubt sie, sei sie nicht begabt. Da trifft sie in einer Kneipe ihren alten Japanisch-Lehrer wieder, den sie nur den Sensei nennt. Auch er lebt allein, in einer etwas verwahrlosten Wohnung, wo er merkwürdige Gegenstände sammelt. Einer sucht die Nähe des anderen und scheint gleichzeitig vor ihr zu fliehen. Selten wurde die Annäherung zweier Menschen so subtil und zugleich eindringlich beschrieben. Eines der schönsten Bücher überhaupt! Der Mann, ein alter Japanischlehrer um die 70, die Frau, eine ehemalige Schülerin um die 40. Eine schöne Liebsegeschichte welche zeigt, dass es in der Liebe keine Rolle spielt wie alt die Partner sind!

Kundenbewertungen

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Eine zarte Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2019

Kawakami versteht es eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zu stricken, die schöner und unschuldiger kaum sein könnte. Wie eine zarte Knospe lässt sie Bilder entstehen und baut sogar das eine oder andere Haiku mitten in den Text ein. Poetisch und typisch japanisch. Einfach schön!

von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2018
Bewertet: anderes Format

Schon fast ein Klassiker und eine Sprache zum Niederknien, wirklich jedes Wort sitzt. Ein wunderschöner Einblick in japanisches Alltagsleben in all seinen Facetten.

Vom Zweck der Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2011

Tsukiko, eine Frau Ende dreißig, ruhelos, getrieben. Wahrscheinlich würde man ihr eine Borderline-Persönlichkeit diagnostizieren. Bei einem ihrer allabendlichen Kneipenbesuche trifft sie auf ihren ehemaligen Japanischlehrer. Ein älterer Mann schon, der ohne Zweifel die hohe Kunst der Höflichkeit beherrscht, aber von mimose... Tsukiko, eine Frau Ende dreißig, ruhelos, getrieben. Wahrscheinlich würde man ihr eine Borderline-Persönlichkeit diagnostizieren. Bei einem ihrer allabendlichen Kneipenbesuche trifft sie auf ihren ehemaligen Japanischlehrer. Ein älterer Mann schon, der ohne Zweifel die hohe Kunst der Höflichkeit beherrscht, aber von mimosender Scheu ist. Das Lehrer-Schüler-Mächteverhältnis verschiebt sich und plötzlich sitzen sich Mann und Frau gegenüber. Aus der zufälligen Begegnung der beiden wird rasch eine Folge zufälliger Begegnungen. Sie verbringen Abend um Abend miteinander, reden, essen, trinken (unvorstellbare Massen an Sake, im Verhältnis zu gerade einmal 182 Seiten). Doch was die beiden verbindet - verstehen Sie mich nicht falsch, ich setze dieser Gemeinsamkeit kein negatives Vorzeichen vor - ist ihre Einsamkeit. Sie sind allein, und machen und nutzen die Liebe für sich zu etwas Zweckmäßigem. "Ich war immer allein. ich fuhr allein Bus, lief allein durch die Stadt, ging allein einkaufen, trank allein... Eigentlich fühlte ich mich allein nicht anders als in... Gesellschaft." und "(Er weinte.) Ich weinte mit ihm. Wir weinten zusammen. Trotzdem dachten wir wahrscheinlich an etwas völlig verschiedenes." Japanische Literatur ist so viel mehr als Haruki Murakami. DER HIMMEL IST BLAU, DIE ERDE IST WEISS von Hiromi Kawakami ist ein Buch für alljene, die keinen Buddhakopf auf dem weiß gelackten IKEA-Wandboard neben ihrem FlachbildTV platziert haben. Besinnlich, leicht und doch präzise. Eine fabelhafte Liebesgeschichte voller Unschuld, so zart wie dreiunddreißig Farben weiß. Nicht unpassend nun wäre der Klingklang einer Harfe.


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