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Ganz die Deine

Roman

Jede Frau wird unweigerlich irgendwann von ihrem Mann betrogen, davon ist Inés, perfekte Ehefrau und Mutter, überzeugt. Deshalb ist sie auch nicht überrascht, als sie in der Aktentasche ihres Mannes Ernesto ein Zettelchen findet mit einem Herz aus Lippenstift, unterschrieben mit "Ganz die Deine". Ab jetzt untersteht Ernesto ihrer strengen Kontrolle.
Als sie Ernesto an einem regnerischen Winterabend heimlich folgt, wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen ihm und einer Frau. Die Frau stürzt, Ernesto versenkt sie im nahegelegenen See: Endlich ist die Geliebte aus dem Weg geräumt. Inés verhilft ihrem Mann zu einem Alibi, denn schliesslich verbindet Hass genauso sehr wie Liebe.
Doch der undankbare Ernesto denkt gar nicht daran, seine ausserehelichen Aktivitäten aufzugeben. Nun beginnt Inés einen Rachefeldzug, von dem es kein Zurück mehr gibt.
Portrait
Claudia Piñeiro, geboren 1960 in Buenos Aires, ist der Shootingstar der argentinischen Literatur. Nach dem Wirtschaftsstudium wandte sie sich dem Schreiben zu, arbeitete als Journalistin, schrieb Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher und führte Regie fürs Fernsehen. Ihre Romane sind auf den Bestsellerlisten zu finden und werden in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt. Für Die Donnerstagswitwen erhielt sie 2005 den Premio Clarín; 2010 wurde sie mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 189
Erscheinungsdatum 17.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20458-4
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 18.8/11.5/2.3 cm
Gewicht 199 g
Originaltitel Tuya
Auflage 3
Übersetzer Peter Kultzen
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 15.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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die Rolle der Frau
von M. Zetzsche aus Halle / Saale am 15.09.2009

Inés, die seit Jahren in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgeht, entdeckt in den Sachen ihres Mannes einen kleinen Zettel. "Ganz die Deine" ließt sie darauf und ein kleines Herz ist darunter gezeichnet... Etwas ernstes kann es nicht sein, sie kennt ihren Mann Ernesto, der nichts übrig hat für sentimentale Kritzeleien. Dennoc... Inés, die seit Jahren in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgeht, entdeckt in den Sachen ihres Mannes einen kleinen Zettel. "Ganz die Deine" ließt sie darauf und ein kleines Herz ist darunter gezeichnet... Etwas ernstes kann es nicht sein, sie kennt ihren Mann Ernesto, der nichts übrig hat für sentimentale Kritzeleien. Dennoch beschließt sie ihn ein bisschen auszuspionieren, schließtlich hat man ja keine Geheimnisse voreinander, nur warten bis Ernesto mit ihr spricht will sie auch nicht. Eines Abends sieht Inés wie ihr Mann mit einer Frau streitet, sie fällt und bleibt liegen, Ernesto versenkt die Frau im See und für Inés ist die Sache damit erledigt. Nur ihr Mann denkt gar nicht daran, seine außereheliche Beziehung aufzugeben... ...denn die im See versenkte Frau war nicht seine Geliebte, Ernesto wägt sich in Sicherheit, denn ohne Leiche kein Mord. Durch einen anonymen Anruf von Inés wird die Leiche doch gefunden und die Geschichte bekommt eine neue Wendung. Bis zum Schluss handelt Inés in der festen Überzeugung das was sie tut, alleine ihrer Familie zugute kommt, sie nimmt dafür sogar in Kauf eine Mörderin zu werden. Jeder der beiden Protagonisten hat die Realität mit seinen Wunschbildern ersetzt und handelt, natürlich in seiner Welt richtig, daraus entsteht ein bitterböses und zynisches Gerüst das sich im ganzen Buch aufrecht hält und nicht einmal in Bedrängnis gerät, was eine Meisterleistung der Autorin ist.