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Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt. Ausgezeichnet von "Bild der Wissenschaft" zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2009


Ein Streifzug durch die neue Wissenschaft des Glaubens

Der religiöse Glaube ist wie eine starke Arznei: Er kann heilsame Kräfte entfalten oder verheerende Nebenwirkungen. Zum Glück gibt es nun den richtigen Beipackzettel. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit – die seit Jahrzehnten die immer gleichen Gottesbeweise nebst prompter Widerlegung hin und her wälzt – hat sich eine neue Forschungsrichtung etabliert: eine Glaubensforschung, die auf knallharten empirischen Daten gründet. In hoch spannenden Experimenten untersucht sie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, was der Glaube bewirkt und was nicht.

Ausstattung: mit Abbildungen

Portrait
Ulrich Schnabel, geboren 1962, studierte Physik und Publizistik in Karlsruhe und Berlin und ist Wissenschaftsredakteur bei der ZEIT. Ulrich Schnabel schrieb in der ZEIT und in GEO viel beachtete Artikel über Religion und Bewusstseinsforschung und wurde 2006 mit dem »Georg von Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Drei Jahre später veröffentlichte er bei Blessing: "Die Vermessung des Glaubens". Es wurde von "Bild der Wissenschaft" als "Wissenschaftsbuch des Jahres 2009" ausgezeichnet. Im Oktober 2010 erhielt Schnabel ferner den Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung. Sein Buch "Musse. Vom Glück des Nichtstuns" (2010) wurde ein Best- und Longseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 572
Erscheinungsdatum 12.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55130-1
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 22.2/13.6/4.5 cm
Gewicht 700 g
Abbildungen 2010. mit 64 schwarzweissen Abbildungen 21,5 cm
Auflage 4. Auflage
Buch (Paperback)
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Fr. 25.90
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Was ist Religion - was ist Glaube?
von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2011

... und was bewirken diese? Kann man sie messen? usw, usf... Schnabel führt zusammen, was Religionsforscher, Neurologen, Neurotheologen und viele andere herausgefunden haben. Schnabel stellt zwar viele Theorien, Vorstellungen und Beweise vor, lässt dem Leser jedoch Raum für eigene Bewertungen, was ich persönlich als sehr angeneh... ... und was bewirken diese? Kann man sie messen? usw, usf... Schnabel führt zusammen, was Religionsforscher, Neurologen, Neurotheologen und viele andere herausgefunden haben. Schnabel stellt zwar viele Theorien, Vorstellungen und Beweise vor, lässt dem Leser jedoch Raum für eigene Bewertungen, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Hochinteressant und viele neue, nachdenkenswerte Aspekte.

Religion im Härtetest
von Daniel Buess aus Basel am 14.09.2010

Ulrich Schnabel, Wissenschaftsredaktor der ZEIT, präsentiert in diesem 500 Seiten starken Wälzer Forschungen, Statistiken und Experimente, die sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit Glaubensphänomenen befassen. Dabei räumt Schnabel ein, dass er es mit einer komplexen Sache zu tun hat, und gibt sich jede erdenkliche Mühe, ... Ulrich Schnabel, Wissenschaftsredaktor der ZEIT, präsentiert in diesem 500 Seiten starken Wälzer Forschungen, Statistiken und Experimente, die sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit Glaubensphänomenen befassen. Dabei räumt Schnabel ein, dass er es mit einer komplexen Sache zu tun hat, und gibt sich jede erdenkliche Mühe, das Kind nicht mit dem Bad auszuschütten. Die Forschungsergebnisse stimmen allerdings nachdenklich. Untersuchungen zeigen, dass die religiöse Einstellung eines Menschen nicht den geringsten Niederschlag in seinem Verhalten findet - zumindest nicht in positiver Hinsicht. Im Unterschied zu Richard Dawkins, einem erklärten Atheisten, der den Religionen jede Existenzberechtigung abspricht, vermeidet Schnabel die Konfrontation und sucht nach griffigen Erklärungen, warum der Mensch überhaupt religiös ist. Wissenschaftliche Erkenntnisse erweisen sich hier als hilfreich. So wird die "Kontaktstelle zum Göttlichen" bis zu einem gewissen Grad entzaubert, aber letztlich doch als etwas aufgefasst, was zur biologischen und kulturellen Grundausstattung des Menschen gehört.