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Die Nacht der Raben

Die Shetland-Krimis Band 1

Ann Cleeves

(17)
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Beschreibung

Weisst du, wem du trauen kannst?

Winter auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weissen Decke. Das Mädchen im Schnee trägt einen roten Schal um den Hals. Um sie herum sitzen Raben.
Als Fran Hunter die Leiche der Sechzehnjährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden. Die Polizei verhaftet Magnus Tait, einen menschenscheuen Sonderling. Doch dann verschwindet während des Wikingerfestivals «Up Helly Aa» Frans kleine Tochter Cassie ...

«Ann Cleeves wirft einen Blick hinter die heile Fassade einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft, in der jeder die Geheimnisse des anderen zu kennen glaubt, sich in Wahrheit jedoch Abgründe auftun. Eine fesselnde Lektüre.» (Val McDermid)

Ann Cleeves lebt mit ihrer Familie in West Yorkshire und ist Mitglied des «Murder Squad», eines illustren Krimi-Zirkels. Für ihren Kriminalroman «Die Nacht der Raben» erhielt sie den «Duncan Lawrie Dagger Award», die weltweit wichtigste Auszeichnung der Kriminalliteratur. 2017 wurde sie für ihr exzellentes Lebenswerk mit dem «Diamond Dagger» ausgezeichnet. Sowohl die «Vera Stanhope»-Reihe, als auch Cleeves zweite Serie um das Shetland-Quartett, sind verfilmt worden.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.01.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644407510
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Raven Black
Dateigröße 1293 KB
Übersetzer Tanja Handels
Verkaufsrang 13708

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Rezension zu "Die Nacht der Raben"
von Zsadista am 05.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf den Shetland Inseln ist Winter. In der Silvester Nacht ist Magnus Tait alleine, wie immer. Er bleibt auf, auch wie immer, in der Hoffnung, es kommt doch noch jemand bei ihm vorbei und wünscht ihm ein „Frohes neues Jahr“. Magnus ist ein Einsiedler und alle meiden ihn. So scheint es auch dieses Jahr keinen Menschen zu ihm ... Auf den Shetland Inseln ist Winter. In der Silvester Nacht ist Magnus Tait alleine, wie immer. Er bleibt auf, auch wie immer, in der Hoffnung, es kommt doch noch jemand bei ihm vorbei und wünscht ihm ein „Frohes neues Jahr“. Magnus ist ein Einsiedler und alle meiden ihn. So scheint es auch dieses Jahr keinen Menschen zu ihm zu treiben um ihm „Hallo“ zu sagen. Und doch klopft es auf einmal an seiner Tür. Als er aufmacht, stehen zwei junge hübsche Mädchen vor ihm. Er bittet sie herein und sie trinken etwas zusammen. Magnus schwebt auf Wolke Sieben. Fran Hunter ist von London auf die Shetland Inseln gezogen. Dort wohnt sie mit ihrer Tochter Cassie in einem alten Haus. „Die Nacht der Raben“ ist der erste Teil einer Krimireihe aus der Feder der Autorin Ann Cleeves. Mehr als oben erwähnt kann ich zum Inhalt nicht sagen, da ich das Buch auf Seite 35 zugeklappt habe und ich werde es auch nicht wieder öffnen. Gut, mein Fehler war, dass ich dachte, dass Fran eine Ermittlerin, Polizistin oder Kommissarin ist. Ist sie nicht und ich mag keine Krimis, in denen Leute privat herum schnüffeln. Aber das war nicht der Punkt, warum ich aufgehört habe zu lesen. Die ersten drei Kapitel waren schon nicht fesselnd oder spannend geschrieben. Es interessierte mich förmlich überhaupt nicht, ob Tait jetzt das Mädchen ermorden würde oder nicht. Auf jeden Fall wird er deswegen mal gleich verhaftet. Steht zumindest so in der Inhaltsangabe. Warum ich aufgehört habe, war Fran selbst. Sie tritt in Kapitel vier mit Seite 30 auf den Plan. Ab da ging sie mir gehörig auf den Senkel. Kapitel vier fängt unten mit ein paar Zeilen an. Da sagt sie schön, sie hat ein Auto, fährt aber nicht damit, weil Erderwärmung, Umweltschutz und so. Gut. Auf der nächsten Seite erzählt sie, sie hat einen Kohleofen im Haus. Hätte auch einen Elektroherd, aber den mag sie nicht. Sie heißt lieber mit Kohle. Na, das nenne ich einmal Ironie. Fährt kein Auto, heizt aber mit Kohle lieber als mit Strom. Auf Seite 32 erzählt Fran, dass sie ein frühreifes kleines Monster, ihre Tochter Cassie, heran gezüchtet hat. Das kleine fünfjährige Mädchen ist oft laut und rechthaberisch. Und wie toll das Leben in der Bucht für sie und Cassie ist. Es gäbe kaum einen besseren Ort für ein Kind großzuziehen. Unten auf Seite 32 und auf 33/34 zieht die liebe Fran dann über die Klassenlehrerin von Cassie her. Was ihr einfällt, zu ihr als Mutter zu sagen, dass es toll wäre, wenn Cassie beim ersten Mal hören würde, wenn man ihr was sagt und man ihr nicht ewig detailliert erklären müsste, warum sie jetzt dies oder das tun sollte. Wer hat gesagt, sie zieht ein frühreifes kleines Monster auf? Und die Lehrerin darf natürlich nichts dazu sagen. Nein, sie geht die Lehrerin an, weil sie ihre tolle Methode der Kindererziehung in Frage stellt. Boah, nerv. Wobei sie ihre Tochter gleich danach wieder sieht, dass sie wie eine russische Prinzessin auf ihrem Schlitten thront. Mal abgesehen davon, dass sich Fran auch aufregt, weil die Lehrerin nicht zufrieden damit ist, dass sie jeden Morgen Cassie zu spät in die Schule bringt. Ja, wie kann die Lehrerin das auch tadeln. Seite 35 ist dann die Kleidung der Lehrerin dran. Schließlich hat Fran nach ihrem Studium als Assistentin in der Moderedaktion einer Frauenzeitschrift gearbeitet. Es würde Mrs. Henry nicht schaden, einmal zu einer Stilberatung zu gehen. Ui, es kocht bei mir langsam über. Auf Seite 36 überlegt Fran, dass sie nicht viel vom Auswendiglernen hält und sie Cassie vielleicht nicht doch lieber in London in eine Waldorf-Schule geschickt hätte. Hätte, hätte, Panzerkette. Nerv. Ja, wäre sie in London geblieben, wäre den Leuten auf den Shetland Inseln wohl so einiges erspart geblieben. Mittig der Seite sinniert sie dann über Magnus, den Einsiedler. Wenn sie an seinem Haus vorbei gehen, winkt er öfters. Und EINMAL hat er Cassie ein Bonbon gegeben. Boah, erratet ihr, was jetzt kommt? Genau, Fran hasst es, denn Cassie darf keine Süßigkeiten essen. Zucker besteht schließlich nur aus leeren Kalorien, ganz zu schweigen von der Kariesgefahr. So, und an dieser Stelle war es das für mich endgültig. Fünf Seiten Fran Hunter zu ertragen ist mehr, als meine Nerven aushalten. Die nächsten 392 Seiten würde ich mit ihr nicht aushalten. Und da ich davon ausgehen kann, dass sie auf den nächsten zwei Seiten niemand ermordet, lese ich lieber das nächste Buch in meinem Regal. Manchmal, ja meistens eigentlich, frage ich mich auch, hat der berühmte Autor, der auf dem Cover eine lobende Kritik abdrucken lässt, das Buch wirklich auch gelesen? Oder bekommt er einfach nur Geld, dass man so etwas drucken darf? Egal, Geschmäcker sind zum Glück ja verschieden. Und mein Geschmack ist so ein Laberama nun wirklich nicht.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: anderes Format

Eine weitere tolle Krimi-Reihe für alle Daheimgebliebenen, die ich euch ans Herz legen möchte, liebe Lesefreunde.Jimmy Perez ist sehr sympathisch, lieb und nicht so verstört wie manch anderer Ermittler.Die Landschaft ist einfach unfassbar rauh und wild, die meisten Bewohner auch.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2020
Bewertet: anderes Format

Ein spannender Auftakt in die Shetland-Reihe. Ann Cleeves schafft es, ohne viele Schnörkel die ganz besondere Atmosphäre der Shetlandinseln einzufangen. Keine unnötige Brutalität, keine langen Gewaltbeschreibungen, sondern ein klassischer Krimi mit sympathischen Charakteren.


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