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Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst

Artus-Chroniken Band 2

Kampf der Königreiche, Spiel der Götter
Nach der grossen, überaus blutigen Schlacht von Lugg Vale hat Arthur endlich die zerstrittenen Stämme Britanniens im Kampf gegen die germanischen Eindringlinge vom Festland geeint. Die Erfüllung seines grossen Traums von Gerechtigkeit und Ordnung in Britannien scheint greifbar nahe. Aber etwas hat der Kriegsherr über seinen kühnen Visionen vergessen - die alten Götter. Nur einer entsinnt sich noch ihrer grausamen Herrschaft über das Menschengeschlecht: Merlin, der Druide, der Schattenfürst.
Der zweite Band von Bernard Cornwells grosser Artus-Trilogie.
«Seit Marion Zimmer Bradley hat keiner die Geschichte von Arthur poetischer, aufregender und schöner nacherzählt.» (Bild am Sonntag)
Portrait
Bernard Cornwell

 Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither in Cape Cod und in Charleston/South Carolina. Weil er in den USA zunächst keine Arbeitserlaubnis erhielt, begann er Romane zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt; Gesamtauflage: Mehr als 30 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 688 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.11.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783644418219
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Enemy of God
Dateigröße 1175 KB
Übersetzer Gisela Stege
Verkaufsrang 19329
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Solide Spanungsarbeit
von Charlotte O'Fraise am 18.03.2017

Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine Rolle spielt, das bodenstän... Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine Rolle spielt, das bodenständige, die Kämpfe, die Politik, die menschlichen Differenzen und Freundschaften, und die sehr realistisch gezeichneten Charaktere, machen die Spannung des Buches aus. Das Buch ist aus der Sicht von Arthus bestem Krieger und Freund, in Retrospektive geschrieben und enthält wie bei den Uthred-Büchern, viele umfangreiche Informationen über die Geschichte Britannien, die Einwanderung der Sachsen, Angeln und Jüten, in einer Zeit als das Christentum gerade Fuß zu fassen beginnt im späteren England. Die Namen der Personen mögen einen anfänglich verwirren, denn sie sind nicht so wie in der Sage um die Tafelrunde. Aber genau ist das reizvolle - wer sagt uns denn genau ob Tristan wirklich der fromme Gläubige war, wie er in der Sage beschrieben wird. Und wer sagt denn ob Guinevere wirklich nur das süße, schöne und naive Häschen war an Arthus Seite, und nicht doch eine machbewusste Frau die sogar mit Arthus Gegenern ins Bett steigt. All diese ganz anderen Zutaten, die historischen Fakten über die Reste der römischen Zivilisation, die Vermutungen über den britannischen Götterglauben, die Einwanderungswellen der Angeln und Sachsen, die Überlieferungen aus der Bretagne, gemischt mit einer guten Portion bodenständigen Denkens, der Vermischung der guten und schlechten Personen der Saga und viel Abenteuer und Spannung macht die Trilogie des Winterkönigs aus. Wer Uthred und seine Suche nach Bebbanburg mochte und gern las, wird hier nicht enttäuscht werden.

Es geht spannend weiter
von Maki am 27.07.2015

Noch besser als der Erste Teil. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen

Ein episches Meisterstück
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 07.03.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cornwell hat mit der Zeichnung seiner Charaktere beeindruckendes, ja streckenweise atemberaubendes geleistet, denn trotz all der neuen Facetten innerhalb von Cornwells Artus-Sage, nimmt einen das hier geschilderte Frühmittelalter von der ersten Seite gefangen. Man leidet, hofft und bangt mit den Helden, welche allesamt mit ungla... Cornwell hat mit der Zeichnung seiner Charaktere beeindruckendes, ja streckenweise atemberaubendes geleistet, denn trotz all der neuen Facetten innerhalb von Cornwells Artus-Sage, nimmt einen das hier geschilderte Frühmittelalter von der ersten Seite gefangen. Man leidet, hofft und bangt mit den Helden, welche allesamt mit unglaublicher Tiefe ausgestattet sehr menschlich skizziert wurden und im Verlauf der Trilogie eine jederzeit nachvollziehbare Entwicklung durchmachen. Auf der anderen Seite wird die Bühne dieser Erzählung von einer ganzen Schar äußerst hassenswerter Bösewichte besiedelt, welche uns stets um Arthurs Hoffnungen und Träume bangen und ein Happy-End nicht selten in weite Ferne rücken lassen. Ohnehin ist auch Band zwei der Artus-Chroniken wieder mal nichts für zartere Gemüter, was schon in der Erzählperspektive des Buches begründet liegt. Derfel, als Kind einer druidischen Todesgrube entkommen, ist als Krieger aufgewachsen und schreibt deshalb aus auch deren Sicht. Seine Geschichte Arthurs ist eine Geschichte voller Kriege zwischen Angeln und Sachsen, vom Konflikt des Druidentums mit dem aufkommenden Christentum. Sprachlich wird nichts beschönigt, die Taten auf und neben dem Schlachtfeld detailliert geschildert. Das frühe Mittelalter war eine rauhe, eine rohe Zeit. Und genau das will Cornwell auch zeigen. Wem das liegt, der sollte lieber zu Iny Lorentz und Konsorten greifen. Das sich Cornwell damit zwangsläufig vom ätherischen, magischen Mythos im Stile Marion Zimmer Bradleys entfernt, liegt auf der Hand. Und dennoch verliert die Erzählung nichts von ihrem Zauber und ihrer Unterhaltung. Da wird die „Tafelrunde“ kurzerhand zum bierbefleckten Holztisch voll schnarchender, besoffener Speerträger umfunktioniert, was neben den Auftritten Merlins eine der humorigsten Passagen des Buches darstellt. Cornwell gelingt das, was nur wenigen gelingen will. Einen Mythos neu zu interpretieren, in dem er ihm zwar den Glanz nimmt, aber gleichzeitig glaubwürdiger, nachvollziehbarer und damit bewegender macht. Die bildhafte, herrlich unkomplizierte Sprache lässt selbst die verworrensten politischen Intrigen und Verwandschaftsverhältnisse verständlich werden, ohne das an irgendeiner Stelle deutlich wird, wo die Fakten aufhören und die Fiktion beginnt. „Der Schattenfürst“ funktioniert somit als fantastischer und historischer Roman gleichermaßen. Nicht zuletzt deshalb, da Cornwell Kenner der Mythologie das Erwartete auf völlig andere Art und Weise präsentiert und neben seiner üblichen Liebe zu Schlachten diesmal auch besonders im Hinblick auf die Charakterzeichnung zu punkten weiß. Über knapp 700 Seiten hat Cornwell mich mit herrlichen Bildern und ungeahntem Tiefgang auf allerhöchstem Niveau unterhalten, bewegt und bis zum Ende nicht losgelassen. Wenn man in manchen Passagen (hier möchte ich besonders Cornwells Erzählung von Tristan und Iseult/Isolde hervorheben) einen Kloß im Hals hat, an anderer Stelle vor Wut und Empörung kocht, um dann wieder im Wüten der Schlacht das Adrenalin steigen zu spüren, dann, ja dann, hat ein Buch bemerkenswertes geleistet.