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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten

Daniel Kehlmann

(51)
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Beschreibung

Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen– komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der «Vermessung der Welt».

Atemberaubend und verblüffend.

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet, zuletzt wurden ihm der Frank-Schirrmacher-Preis, der Schubart-Literaturpreis und der Anton-Wildgans-Preis verliehen. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden, und auch sein Roman "Tyll" stand monatelang auf der Bestsellerliste und findet begeisterte Leser im In- und Ausland.  Daniel Kehlmann lebt zurzeit in Berlin und New York.  

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24926-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.3/11.7/1.8 cm
Gewicht 172 g
Auflage 38. Auflage
Verkaufsrang 18779

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
31
14
5
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2020
Bewertet: anderes Format

9 Geschichten die berühren und zum Nachdenken anregen. Genau so sollten Kurzgeschichten sein!

Einfach eine Kurzgeschichtensammlung? Nee!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Daniel Kehlmann gehört zu den Hypes, die ich nachvollziehe. "Die Vermessung der Welt" schaffte eine beeindruckende Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischem Anspruch, und auch wenn "Tyll" etwas weniger auf Breitenwirkung hin geschrieben daherkam, war es doch eine sehr erhellende Lektüre. "Ruhm" behauptet, eine Sammlung ... Daniel Kehlmann gehört zu den Hypes, die ich nachvollziehe. "Die Vermessung der Welt" schaffte eine beeindruckende Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischem Anspruch, und auch wenn "Tyll" etwas weniger auf Breitenwirkung hin geschrieben daherkam, war es doch eine sehr erhellende Lektüre. "Ruhm" behauptet, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten zu sein - aber eigentlich verfolgt es Kehlmanns typische Herangehensweise, mehrere Perspektiven einzunehmen, nur dass die einzelnen Geschehnisse der einzelnen Geschichten weniger eng verbunden sind als in den Romanen. Trotzdem kreuzen sich die Wege der Figuren auf teils sehr überraschenden Wegen. Wer also Kehlmann mag, wird auch hier seine Freude haben. Wer ihn noch nicht versucht hat, hat hier einen guten Einstieg in seinen Stil, ohne sich direkt einer kompletten Romanwelt hingeben zu müssen. Wer Kehlmann nicht mag, tja, den wird er hier möglicherweise auch nicht überzeugen, aber für die meisten von uns ist es definitiv eine Empfehlung!

Virtuos und stark geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Ruhm – Ein Roman in neuen Geschichten“ hat mir gut gefallen und wie der Titel schon verrät beinhaltet das Buch neuen Geschichten, die lose zusammenhängen. Es gibt verschiedene Protagonisten und es tauchen auch manche wieder auf, sei es aber nur als Nebenfigur. Das Kapitel „Rosalie geht sterben, durchbricht sogar die vierte Wand... „Ruhm – Ein Roman in neuen Geschichten“ hat mir gut gefallen und wie der Titel schon verrät beinhaltet das Buch neuen Geschichten, die lose zusammenhängen. Es gibt verschiedene Protagonisten und es tauchen auch manche wieder auf, sei es aber nur als Nebenfigur. Das Kapitel „Rosalie geht sterben, durchbricht sogar die vierte Wand und nimmt direkt mit dem Leser Kontakt auf. Das ist nicht alltäglich und da muss sich der Leser schon darauf einlassen. Sehr beklemmend, aber ebenfalls sehr gut erzählt ist die fünfte Geschichte. Nicht viele Schriftsteller schaffen es in mir so starke Emotionen hervorzurufen. „Das Buch ist eine Wucht – virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant“, tönte das ZDF „Heute Journal“. Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen.


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