Meine Filiale

Herbstvergessene

Roman

Anja Jonuleit

(20)
eBook
eBook
Fr. 8.90
Fr. 8.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 14.90

Accordion öffnen
  • Herbstvergessene

    dtv

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 14.90

    dtv
  • Herbstvergessene

    dtv

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 17.90

    dtv

eBook (ePUB)

Fr. 8.90

Accordion öffnen
  • Herbstvergessene

    ePUB (dtv)

    Sofort per Download lieferbar

    Fr. 8.90

    ePUB (dtv)

Beschreibung

Drei Frauen, drei Leben

Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt – jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Grossmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stösst auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...

»[…] eine kraftvolle, spannende Geschichte für intensive Lesestunden.«
Ludwigsburger Wochenblatt 02.09.2010

Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783423403009
Verlag dtv
Dateigröße 2074 KB
Verkaufsrang 36127

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
12
4
4
0
0

Spannend vom ersten bis zum letzten Buchstaben
von einer Kundin/einem Kunden aus Schifferstadt am 16.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich mehr Disziplin gekostet als ich je hatte: Weil ich es zwischendurch weglegen musste, obwohl ich nicht wollte! Die Autorin verflechtet die Geschichte einer Frau, die im Zweiten Weltkrieg ungewollt schwanger wurde, kunstvoll mit der Geschichte der Enkelin. Gerade die Wechsel machen den Roman unfassbar spanne... Dieses Buch hat mich mehr Disziplin gekostet als ich je hatte: Weil ich es zwischendurch weglegen musste, obwohl ich nicht wollte! Die Autorin verflechtet die Geschichte einer Frau, die im Zweiten Weltkrieg ungewollt schwanger wurde, kunstvoll mit der Geschichte der Enkelin. Gerade die Wechsel machen den Roman unfassbar spannend und man will einfach nur noch wissen, wie es zu Ende geht! Gleichzeitig werden die Umstände - der Zweite Weltkrieg mit seinen Grausamkeiten - eindrücklich geschildert, ohne dass es je brutal zugeht. Jonuleit versteht es meisterhaft, Dramatik mit wenigen Worten oder sogar zwischen den Zeilen auszudrücken. Kann dieses Buch jeder/m ans Herz legen, die oder der gerne Historisches liest.

Spannende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen über den Umgang mit (ungewollt) Schwangeren während des Nationalsozialismus.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 02.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Maja Sternberg hatte seit Jahren ein distanziertes Verhältnis zu ihrer in Wien lebenden Mutter Lilli. Als sie von ihr angerufen und zu einem Treffen gedrängt wird, fährt sie nur widerwillig hin und erfährt vor Ort, dass ihre Mutter am Morgen von Majas Ankunft tödlich von ihrer Terrasse gestürzt ist. Aufgrund einer vorliegenden K... Maja Sternberg hatte seit Jahren ein distanziertes Verhältnis zu ihrer in Wien lebenden Mutter Lilli. Als sie von ihr angerufen und zu einem Treffen gedrängt wird, fährt sie nur widerwillig hin und erfährt vor Ort, dass ihre Mutter am Morgen von Majas Ankunft tödlich von ihrer Terrasse gestürzt ist. Aufgrund einer vorliegenden Krebsdiagnose schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus. Maja kann allerdings nicht an einen Selbstmord glauben und stößt bei der Durchsicht des Nachlasses auf mehrere Ungereimtheiten, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Sie findet ein Foto ihrer Großmutter Charlotte, auf der sie ein Baby im Arm hält, das nicht ihre Mutter Lilli sein kann. Zudem soll ihre Großmutter ihre Memoiren verfasst haben, wovon aber nur 50 Seiten auffindbar sind, die sie an einen Verlag geschickt hatte. Es stellt sich heraus, dass Charlotte im Herrenhaus Hohehorst, einem Lebensborn-Heim der Nationalsozialisten, 1944 ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat. Während ihrer Suche nach der Wahrheit und nach einem unbekannten Großvater, der noch leben könnte, fühlt sich Maja zunehmend beobachtet und verfolgt. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt, wobei die Gegenwart aus Majas Sicht den größten Anteil hat. Die Geschichte wird durch die Autobiographie ihrer Großmutter unterbrochen, die die Umstände ihrer Schwangerschaft und ihre Zeit in dem von der SS geführten Lebensborn-Heim schildert. Maja empfand ich als Protagonisten etwas unzugänglich und wenig sympathisch. Die Familiengeschichte liest aber dennoch durchweg spannend. Gegenwart und Vergangenheit werden flüssig miteinander verknüpft und fesseln den Leser durch Mini-Cliffhanger an den jeweiligen Kapitelenden. Historisch interessant fand ich es, etwas über den von Heinrich Himmler gegründeten Lebensborn-Verein zu erfahren, ein während der NS-Zeit von der SS getragener Verein, dessen Ziel es war, ungewollt Schwangere dabei zu unterstützen, "arische" Kinder auf die Welt zu bringen. So sollten vor allem unverheiratete Frauen und Mädchen die Möglichkeit einer anonymen Entbindung erhalten, um Schwangerschaftsabbrüche zu verhindern, Dass Majas Großmutter formal nicht die Voraussetzungen für die Aufnahme in Hohehorst erfüllte, macht ihren auf einer Lüge aufgebauten Aufenthalt dort genauso brisant wie die Gefahr, der sich Maja beim Aufwühlen ihrer Familiengeschichte aussetzt.

Interessanter Frauenroman mit kleinen Schwächen
von Circlestones Books Blog am 10.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Noch bevor ich näher darüber nachdenken konnte, sagte ich: ‚Meine Mutter hätte sich niemals umgebracht.‘“ (Zitat Seite 27) Inhalt: Seit zehn Jahren besteht der Kontakt zwischen Lilli Sternberg und ihrer Tochter Maja nur mehr aus Grußkarten zum Geburtstag und zu Weihnachten. Nun bittet Lilli ihre Tochter, zu ihr nach Wien zu... „Noch bevor ich näher darüber nachdenken konnte, sagte ich: ‚Meine Mutter hätte sich niemals umgebracht.‘“ (Zitat Seite 27) Inhalt: Seit zehn Jahren besteht der Kontakt zwischen Lilli Sternberg und ihrer Tochter Maja nur mehr aus Grußkarten zum Geburtstag und zu Weihnachten. Nun bittet Lilli ihre Tochter, zu ihr nach Wien zu kommen, sie müsse ihr etwas Wichtiges mitteilen. Als Maja eine Woche später in Wien vor dem Wohnhaus ihrer Mutter steht, ist diese tot, am selben Morgen von der Terrasse gesprungen. Für Maja passt das absolut nicht zum Charakter ihrer Mutter. Für das Begräbnis benötigt sie die Geburtsurkunde und das Geburtsdatum stimmt nicht mit der bisher bekannten Familiengeschichte überein. Dazu ein Foto, das die Großmutter Charlotte mit einem Baby zeigt, das nicht Lilli sein kann, und Maja beschließt, den Spuren nachzugehen, vorerst ohne genau zu wissen, wonach sie sucht. Thema und Genre: In diesem Familienroman geht es um den Umgang mit der Vergangenheit, um die Lebensborn-Kinderheime des Nationalsozialismus, vor allem aber um schwierige Mutter-Töchter-Beziehungen. Charaktere: Es ist ein Frauenroman, der von zwei Protagonistinnen erzählt wird. Charlotte, die Großmutter von Maja, muss sich den Gegebenheiten in der Lebensborn-Einrichtung fügen, bleibt jedoch aufmerksam und als sie eine gefährliche Entscheidung treffen muss, tut sie dies mit allen Konsequenzen. Maja dagegen wird durch Selbstvorwürfe, ihr Verhältnis zu ihrer Mutter betreffend, oft blockiert und ihre Recherchen und Erfahrungen machen sie nicht stärker, was logisch wäre, sondern eher unsicher und für eine Vierzigjährige erstaunlich hilflos. Handlung und Schreibstil: Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt: die Vergangenheit wird durch Charlottes Aufzeichnungen von ihrer Zeit in Hohehorst geschildert, wodurch sich auch die „Ich“-Form ergibt, während die Gegenwart aus der Sicht von Maja, somit ebenfalls in der ersten Person, wiedergegeben wird. Beide Erzählstränge wechseln einander ab. Die aktuelle Geschichte spielt vorwiegend in Wien und an der ligurischen Küste. Beide Handlungen sind packend aufgebaut, doch wird die Geschichte in der Jetztzeit zu oft mit vorausdeutenden Hinweisen abgebrochen, was die Spannung erhöht, aber leider den Lesefluss hemmt. Fazit: Die Handlungen der Protagonistin Maja sind nicht immer nachvollziehbar und ihre teilweise Hilflosigkeit nervt. Unterbrüche und Hinweise sollen die Spannung erhöhen, unterbrechen aber den Lesefluss. Sehr gut und stimmig ist dagegen der Erzählteil, der in der Vergangenheit spielt. Das macht das Buch insgesamt zu einem interessanten, lesenswerten Frauenroman.


  • Artikelbild-0