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Middlesex

In einem kleinasiatischen Bergdorf fängt alles an. Ein junger Mann und eine junge Frau, Bruder und Schwester, fliehen vor den Türken nach Smyrna und, als die Stadt brennt, nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff heiraten sie und lassen sich später in der Autostadt Detroit nieder. Niemand ahnt das Geheimnis dieses Paares, doch nach Jahrzehnten hat der Tabubruch der beiden ungeahnte Folgen.
Rezension
«Middlesex» ist ein unerhörter, wundervoller Roman.
Portrait

Jeffrey Eugenides, geboren 1960 in Detroit/Michigan, bekam 2003 für seinen weltweit gefeierten Roman „Middlesex" den Pulitzer-Preis und den „Welt"-Literaturpreis verliehen. Sein erster Roman „Die Selbstmord-Schwestern" wurde 1999 von Sofia Coppola verfilmt. Ausserdem veröffentlichte er die Anthologie „Der Spatz meiner Herrin ist tot. Grosse Liebesgeschichten der Weltliteratur" und den Roman „Die Liebeshandlung", für den er den Prix Fitzgerald und den Madame Figaro Literary Prize erhielt. Er lehrt als Lewis and Loretta Glucksman Professor Amerikanische Literatur an der New York University in New York.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 896 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644008311
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 2706 KB
Übersetzer Eike Schönfeld
Verkaufsrang 9540
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
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Grossartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuerthalen am 30.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein grossartiger Roman, sprachgewaltig, tiefgründig und mit einer schönen Prise Humor. Eine aussergewöhliche Geschichte, sowohl Familienepos wie auch Biografie. Spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite. Das muss man einfach gelesen haben.

Insgesamt ein toller Roman
von J.G. aus Berlin am 15.02.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Middlesex ist die Geschichte eines Geschwisterpaares im Griechenland der Zwanziger Jahre, in der heutigen Türkei, im Laufe eines Krieges zueinander finden und sich mehr lieben als dies Geschwister tun sollten. Auf einem Schiff heiraten die beiden und lassen sich kurze Zeit später in Detroit nieder, wo ein Großteil der Handlung s... Middlesex ist die Geschichte eines Geschwisterpaares im Griechenland der Zwanziger Jahre, in der heutigen Türkei, im Laufe eines Krieges zueinander finden und sich mehr lieben als dies Geschwister tun sollten. Auf einem Schiff heiraten die beiden und lassen sich kurze Zeit später in Detroit nieder, wo ein Großteil der Handlung spielt. Erst Jahre später hat der Inzest verheerende Folgen: Der Enkel und Erzähler, Cal Stephanides, ist ein Hermaphrodit, der genetisch zwar ein Mann ist, aber als Mädchen aufwächst bis er im pubertären Alter seine zweite Geburt in einem anderen Geschlecht erlebt. Middlesex ist unglaublich vielschichtig und bietet mehrere Genres zugleich. Es ist ein Geschichtsbuch (Geschichte der Türkei und dem Streben von Atatürk, Geschichte von Detroit), eine Liebesgeschichte, eine Familiensaga, ein Biologiebuch (Exkurs in die Genetik), ein Buch vom Erwachsenwerden etc. Eugenides erzählt die Geschichte leicht und locker mit einem Hauch von Melancholie. Beeindruckend ist auf der einen Seite der Wandel der Zeit den der Autor hervorragend dargestellt hat, sodass man vor dem inneren Auge diesen Wandel der Zeit betrachten kann. Aber auf der anderen Seite war das Buch streckenweise zu langatmig und absolut ausufernd. Fazit: Toller Roman, aber leider an einigen Stellen zu langatmig…

Jeffrey Eugenides wird in die Liga der Lieblingsautoren aufgenommen.
von Stefanie Menzel aus Neuss am 09.03.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hab schon lange kein solches Buch mehr gelesen. Und wie ungeheuer bedauerlich ist es, dass es so lange vor meiner Nase lag und ich immer wieder daran vorbei gegangen bin. Jeffrey Eugenides zeichnet hier, auf zugegebenermaßen recht vielen Seiten, die lange Geschichte der griechischen Familie Stephanides nach. (Wirklich jede... Ich hab schon lange kein solches Buch mehr gelesen. Und wie ungeheuer bedauerlich ist es, dass es so lange vor meiner Nase lag und ich immer wieder daran vorbei gegangen bin. Jeffrey Eugenides zeichnet hier, auf zugegebenermaßen recht vielen Seiten, die lange Geschichte der griechischen Familie Stephanides nach. (Wirklich jede Seite hat ihre Daseinsberechtigung!!!) Deren familiäre Verästelungen haben entscheidenden Einfluss auf das spätere Leben ihres Sprösslings Calliope. Calli, die in den USA geboren wird, ist ein Mädchen. So sieht sie zumindest äußerlich aus. Genetisch (und innerlich) ist sie jedoch ein Junge. Das "böse" Erwachen erfolgt aber erst viele Jahre nach ihrer Geburt und beschert ihr ein wirklich sehr anstrengendes Heranwachsen. Trotz all dieser Schwere, ist das Buch selbst niemals schwer. Eugenides macht es dem Leser leicht. Selten fand ich so einen Draht zu den Figuren, die ich über so viele Seiten begleitet habe. Und selten habe ich so sehr mitgefiebert. Begehen Sie nicht so einen fatalen Fehler wie ich, lassen Sie keine Zeit verstreichen. Lesen Sie Eugenides. Ich habe mir sagen lassen, dass seine anderen Bücher diesem in nichts nach stehen. ;-)