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Der Alte, der Liebesromane las

Roman


Vom Kampf zwischen Mensch und Natur

Dramatisch und spannend, ein dichtes literarisches Meisterwerk.

Seit dem Tod seiner Frau lebt der alte Antonio Bolivar allein in einer winzigen Siedlung am Amazonas. Die Einsamkeit vertreibt er sich mit dem Lesen von Liebesromanen, die ihm ein Freund aus der fernen Stadt mitbringt. Als eines Tages die schrecklich zugerichtete Leiche eines Engländers in einem Kanu antreibt, ist Antonio der einzige, der erkennt, was geschehen ist: Nicht die Indianer haben den Mann getötet, wie alle glauben, sondern ein Ozelot, dessen Junge er umgebracht hat.

Da Antonio dank seiner Freundschaft mit den Indios den Dschungel kennt wie kein anderer, wird er gezwungen, die Jagd auf das gefährliche Tier aufzunehmen. Der Kampf zwischen Mensch und Natur gipfelt in einem dramatischen Finale.
Rezension
Dramatisch und spannend, ein dichtes literarisches Meisterwerk.
Seit dem Tod seiner Frau lebt der alte Antonio Bolivar allein in einer winzigen Siedlung am Amazonas. Die Einsamkeit vertreibt er sich mit dem Lesen von Liebesromanen, die ihm ein Freund aus der fernen Stadt mitbringt. Als eines Tages die schrecklich zugerichtete Leiche eines Engländers in einem Kanu antreibt, ist Antonio der einzige, der erkennt, was geschehen ist: Nicht die Indianer haben den Mann getötet, wie alle glauben, sondern ein Ozelot, dessen Junge er umgebracht hat.
Da Antonio dank seiner Freundschaft mit den Indios den Dschungel kennt wie kein anderer, wird er gezwungen, die Jagd auf das gefährliche Tier aufzunehmen. Der Kampf zwischen Mensch und Natur gipfelt in einem dramatischen Finale.
Portrait
Luis Sepúlveda, 1949 in Chile geboren, musste wegen seines politischen Engagements seine Heimat verlassen und kam 1980 nach Deutschland. Heute lebt er in Spanien. Seine Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.09.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12997-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19.1/12/1.2 cm
Gewicht 126 g
Originaltitel Un viejo que leia novelas de amor
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Gabriela Hofmann-Ortega Lleras
Verkaufsrang 42142
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Zum Schutz dieser einen, einzigen Welt....hochaktuell!
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 15.06.2017

Irre spannend, intelligent und prall gefüllt mit Bildern, die einen nicht mehr los lassen. Dieses Werk hinterlässt Spuren. Eine Hommage an die Natur und eine mahnende Erinnerung an die menschliche Barbarei.

Wohin uns die Liebe treibt
von Rodrigo Frez-Hidalgo aus Wien am 18.01.2013

Antonio Bolivar ist herzensgebrochener Mann. Er ist einer der wenigen, der die wahre Liebe gefunden hatte. Und wie es sich bei wahrer Liebe zu verhalten pflegt, steht auch hier der Tod als brechende Kraft Schmiere. Alleine, von den Rufen der Stadt und seiner Vergangenheit bedrängt, beschließt er also die Zivilisation zurückzula... Antonio Bolivar ist herzensgebrochener Mann. Er ist einer der wenigen, der die wahre Liebe gefunden hatte. Und wie es sich bei wahrer Liebe zu verhalten pflegt, steht auch hier der Tod als brechende Kraft Schmiere. Alleine, von den Rufen der Stadt und seiner Vergangenheit bedrängt, beschließt er also die Zivilisation zurückzulassen und sich ein Leben in der Abgeschiedenheit des Dschungels aufzubauen. Mit den Jahren gelingt es ihm, sich in das Leben der wenigen Abenteurer und Aussteiger zu integrieren, die ein kleines Dorf bewohnen, welches auch vom dem Umgang mit dem Stamm der Shuar profitieren. Das tägliche Geschäft besteht auf Nahrungssicherung und dem einfachen Überleben in der Wildnis. Der einzige Kontakt mit seiner Vergangenheit, der Antonio geblieben ist, ist ein reisender Zahnarzt, der alle Monate auch in seinem Dorf vorbeischaut, um einfachste Zahntechnik anzubieten, die meist nur aus dem Ziehen verfaulter Zähne besteht. Jener Zahnarzt jedoch bringt während seinen Reisen auch jene Liebesgedichte mit (der spanische Originaltitel lautet : Der Alte, der Liebesgedichte las), nach denen sich der Roman tituliert. Während einer dieser Zusammentreffen, findet man einen toten Gringo auf, der von einer wild lebenden Raubkatze getötet worden zu sein scheint. Warum der Ozelot den Mann angefallen hat und wie es ihm gelungen ist, den Mann tatsächlich zu töten wird die Kernfrage der fortlaufenden Geschichte. Sepulveda schuf sich mit diesem Werk internationale Berühmtheit, wobei die Verfilmung mit Richard Dreyfuss eher unbekannt verblieben ist. Es ist eine Geschichte, die von der vielgepriesenen Rückkehr zur Natur spricht, die aber kein blindes Auge für die Schwierigkeiten und Gefahren hat, die sich in der Natur offenbaren. Letztendlich aber, ist es die Geschichte des Umganges mit dem Verlust der einen großen Liebe, die den Mann verzweifeln und verzagen lässt. Ja, auch und villeicht besonders Männer, haben ein Herz, dass in tausend Stücke springen kann ...

Liebeserklärung an Amazonien
von sabatayn76 aus Deutschland am 31.03.2010

Inhalt: El Idilío ist ein kleiner Ort mit wenigen Einwohnern, der nur zwei Mal pro Jahr von einem Briefträger und vom Zahnarzt Rubicundo Loachamín besucht wird. Der Zahnarzt kümmert sich nicht nur um das Ziehen von faulen Zähnen und dem Anpassen eines geeigneten Gebisses, sondern versorgt Antonio José Bolívar Proaño zudem mit ... Inhalt: El Idilío ist ein kleiner Ort mit wenigen Einwohnern, der nur zwei Mal pro Jahr von einem Briefträger und vom Zahnarzt Rubicundo Loachamín besucht wird. Der Zahnarzt kümmert sich nicht nur um das Ziehen von faulen Zähnen und dem Anpassen eines geeigneten Gebisses, sondern versorgt Antonio José Bolívar Proaño zudem mit Liebesromanen. Eines Tages wird der Alltag jäh durchbrochen, da die Leiche eines jungen Mannes in einem Kanu ans Ufer getrieben wird. Dieser Gringo führt die Felle von Ozelotjungen mit sich. Antonio José Bolívar Proaño ist sich sicher, was sich zugetragen hat: Der Gringo hat die Jungtiere getötet, wurde daraufhin von der Mutter angegriffen und tödlich verletzt. Schnell besteht der Verdacht, dass die Katze die Fährte aufgenommen hat und nun Vergeltung üben wird. Mein Eindruck: Beim Lesen der ersten Seite stellte sich augenblicklich ein 'Südamerika-Gefühl' ein, Sepúlveda versetzt den Leser mit allen fünf Sinnen nach El Idilío und beschreibt bildhaft, authentisch und fesselnd den kleinen Ort und seine Bewohner. Der Leser erfährt außerdem von der geistigen Nähe und Freundschaft zwischen dem Alten und den Shuara sowie von Ritualen und Überzeugungen dieser Volksgruppe. Stutzig machte mich, dass der Autor von einem Ozelot spricht. Ozelote sind mittelgroße Katzen, die lediglich eine Kopfrumpflänge von 55 bis 100 Zentimetern erreichen und Beute mit weniger als 1 Kilogramm Körpergewicht bevorzugen. Dies passt nicht zur von Sepúlveda beschriebenen Katze, die ganze Landstriche in Angst und Schrecken versetzt. Desweiteren bezeichnet er Skorpione als Insekten, obwohl diese zu den Spinnentieren gehören. Mein Resümee: Hat mir sehr gut gefallen. Einen Punkt ziehe ich dennoch ab, da entweder der Autor oder der Übersetzer bei den Tierbezeichnungen gepatzt hat. Ansonsten spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus.