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Die DAEMON-Romane Band 2

Daniel Suarez

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Beschreibung

Die Welt ist nur ein Spiel - das Überleben der Menschheit der Preis.
Ein DAEMON hat die digitale Welt erobert, und wer das Internet beherrscht, beherrscht auch den Planeten. Die Menschen, die sich ihm unterordnen, erleben die Realität wie ein Computerspiel und werden mit ungeheuren Kräften ausgestattet. Nach und nach gewinnt der DAEMON immer mehr Macht jenseits der Datenströme. Und staunend erkennt die Menschheit: Vielleicht ist das die Rettung der Zivilisation.
Doch diejenigen, die bisher das Sagen hatten, wollen sich nicht kampflos entthronen lassen. So treten die Söldnerarmeen des Global Business an gegen den DAEMON. Und bald herrscht Terror in allen Ländern, brennen Städte und Dörfer, rüsten sich zwei Heere zur letzten Schlacht.
«Diese beiden Romane bilden zusammen den Cyberthriller, an dem sich in Zukunft alle anderen messen lassen müssen.» (Publishers Weekly über DAEMON und DARKNET)

Bevor Daniel Suarez mit dem Schreiben begann, machte er als Systemberater Karriere und entwickelte Software für zahlreiche grosse Firmen der Militär-, Finanz- und die Unterhaltungsindustrie. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 2006 unter Pseudonym im Eigenverlag. Nachdem das Buch die Internet- und Gaming-Community im Sturm erobert hatte, wurde ein grosser Verlag darauf aufmerksam. In der neuen Ausgabe avancierte «Daemon» zum Bestseller; eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Daniel Suarez lebt und arbeitet in Kalifornien.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644442917
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Freedom
Dateigröße 1162 KB
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 16998

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Kundenbewertungen

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Anspruchsvolle Cyber-Thriller-Fortsetzung in Popcorn-Kino-Manier mit Wow-Effekten
von Julia Matos am 25.11.2018

Darknet las sich für mich einfacher als der Vorgänger, denn Technisches ist nicht mehr ganz neu und Rahmenhandlung und wesentliche Akteure sind mittlerweise bekannt, sodass ich mich auf neue Zielrichtungen mit allen Details viel besser einlassen konnte. Und diese Entwicklungen halten tatsächlich einige Wow-Effekte bereit, bleibe... Darknet las sich für mich einfacher als der Vorgänger, denn Technisches ist nicht mehr ganz neu und Rahmenhandlung und wesentliche Akteure sind mittlerweise bekannt, sodass ich mich auf neue Zielrichtungen mit allen Details viel besser einlassen konnte. Und diese Entwicklungen halten tatsächlich einige Wow-Effekte bereit, bleiben dabei aber nachvollziehbar. Es gilt, stets konzentriert zu bleiben, insbesondere wenn man – wie ich – keine technische Ausbildung genossen hat. Suarez schlägt Brücken zur Realität. Die entlarvende Gesellschaftskritik kommt gut zum Tragen. Sowohl im Gesamtkontext als auch in einigen prägnanten Aussprüchen, beispielsweise: „… zum Glück hat die Realität keinen Werbeetat.“ „Das Daemon-Darknet ist nur die Widerspiegelung der Menschen, die es bilden. Es ist eine neue Gesellschaftsordnung. Eine, die immun gegen Bullshit ist.“ Suarez hat ein Rezept gefunden, Missstände aufzudecken und seine Vorstellungen von einer gerechteren und nachhaltigeren Wirtschaft einzubringen. Der mahnende Zeigefinger wird deutlich, ohne deplatziert zu wirken. In Bezug auf elementare Offenbarungen für den anspruchsvollen Leser, der Denkanstöße zu schätzen weiß, kommt Darknet nicht ganz an Daemon heran, was aber auch der hohen Erwartungshaltung geschuldet sein mag. Herrlich ist der zynische, scharfzüngige Humor, beispielsweise: „Das Leben schmeißt einen an irgendeiner Kreuzung raus, und eh man sichs versieht – zack! –, dient man einem weltumspannenden kybernetischen Organismus. Immer die gleiche Geschichte.“ Einen Stern Abzug gibt‘s von mir dafür, dass sich die Handlung streckenweise in Actionsequenzen verliert. Viel Kampf in immer größeren Dimensionen, viel Flucht, sogar Folter. Ich ertrage das, mag‘s aber nicht, zumal auch vorrangig unsympathische Charaktere involviert sind, um die ich nicht mitbangen konnte. Jedenfalls empfand ich die Gewaltdarstellungen in diesen Ausmaßen als unnötig. Die leisen, subtilen Töne, wie sie in unhektischen Dialogen hervortreten, haben mir demgegenüber viel besser gefallen. Außerdem ist die Geschichte nach der ganzen Action ziemlich abrupt zu Ende. Ich hätte da ein ausführlicheres „Ausklingenlassen“ durch den Autor bevorzugt. Zum einen damit präsent ist, wo die sehr vielen aufgetretenen Figuren letztendlich stehen, denn so gilt es, die Erinnerungen selbst nochmal aufzufrischen und sich gegebenenfalls selbst einen gefälligen Abschluss hinzuzudichten. Zum zweiten damit sich die Botschaften besser im Gedächtnis verfestigen. Wie erhofft, eine unterhaltsame Cyber-Thriller-Dilogie mit Denkanstößen, die mir noch besser gefallen hätte, wenn mehr sympathische Figuren und weniger effektheischende Szenen dabeigewesen wären. Ich werde gern weitere Romane von Daniel Suarez lesen.

Platt wie Blech
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 09.06.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hier werden sämtliche Klischees durchgewurstelt, die sich ein Spatzenhirn nur ausdenken kann. Selten sowas naives bis primitives gelesen. Action-Reisser im TV-Dutzendwaren-Format oder so. Wenn das die "neue" US-Generation sein soll, dann gibts wirklich keine Hoffnung mehr. Die sterben an ihrer eigenen Verbildung. Eins der flachs... Hier werden sämtliche Klischees durchgewurstelt, die sich ein Spatzenhirn nur ausdenken kann. Selten sowas naives bis primitives gelesen. Action-Reisser im TV-Dutzendwaren-Format oder so. Wenn das die "neue" US-Generation sein soll, dann gibts wirklich keine Hoffnung mehr. Die sterben an ihrer eigenen Verbildung. Eins der flachsten Bücher, offenbar nur für einfältige Buben geschrieben, wie sein Vorgänger "Daemon".

Meilenstein
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2013

Der bislang erste Folgeroman, den ich gelesen habe, der nicht nur gleich gut, sondern noch besser ist als die Ouverture. "Daemon" war schon ausgezeichnet, aber "Darknet" bringt den Stein erst richtig ins Rollen. Das Bild, das Suarez von unserer näheren Zukunft zeichnet, ist realistisch, wahrscheinlich und vor allem beängstigend.... Der bislang erste Folgeroman, den ich gelesen habe, der nicht nur gleich gut, sondern noch besser ist als die Ouverture. "Daemon" war schon ausgezeichnet, aber "Darknet" bringt den Stein erst richtig ins Rollen. Das Bild, das Suarez von unserer näheren Zukunft zeichnet, ist realistisch, wahrscheinlich und vor allem beängstigend. Mehr noch als der Thriller-Plot fesselt die Welt von "Darknet", die "augmented reality", in der die analoge Realität mit einer digitalen, virtuellen Welt verschmolzn wird - Google Glass ist erst der Anfang. Das Buch zeigt die teilweise erschreckenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und poltischen Folgen dieser Fusion. Es zeigt aber auch die Chancen und Visionen neuer Gesellschaftsmodelle, die durch den "Daemon"erst möglich werden, weil er die wirtschaftliche und politische Macht an sich reisst. Digitale Revolution - im wahrsten Sinne des Wortes. Ab und zu gehen mit dem IT-Experten Suarez zwar die digitalen Pferde durch, und er ergeht sich in überflüssigen technischen Details, der Handlung und dem Buch tut dies aber keinen Abbruch. Ein überzeugender, vielschichtiger Thriller mit Tiefgang. Was willl man mehr? Den Vorgängerroman "Daemon" sollte man zum besseren Verständnis gelesen haben, was nicht weiter schlimm ist, denn auch "Daemon" ist wärmstens zu empfehlen.


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