Warenkorb
 

Heute: Fr. 30.- Rabatt auf (fast) alles* - Code: SMRH3X

Sokrates Jesus Buddha

Die Lebenslehrer

Weitere Formate

Taschenbuch
Die Botschaften von Jesus, Sokrates und Buddha sind heute aktueller denn je. In Zeiten von Krise, Hektik und Gier schenken sie den Menschen Halt und Sinn. Frankreichs Bestsellerautor Frédéric Lenoir hat Zeugnisse und Lehren der drei Grossen studiert. Sie sind von erstaunlicher Modernität und Universalität. Die fünf bedeutendsten Botschaften erklärt Lenoir wunderbar klar und verständlich. Entstanden ist eine einmalige spirituelle Anleitung für alle, die vom Leben mehr erwarten als oberflächliches Glück und materiellen Erfolg.
Rezension
"Auch wenn man glaubt ihre Geschichten zu kennen, gibt es hier neue Aspekte zu entdecken. Wer keinen Anspruch auf vollständige Biografien erhebt, wird diese Schilderungen aus dem Leben der drei Vorbilder, die Einführung in ihre Denkweise und nicht zuletzt die Denkanstösse für die eigene Sinnsuche schätzen.", Falter (A), 29.09.2010 20151120
Portrait
Lenoir, Frédéric
Frédéric Lenoir, geboren 1962 auf Madagaskar, ist Philosoph, Religionskritiker und einer der renommiertesten Soziologen Frankreichs. Er ist Herausgeber des Magazins »Le Monde des religions«. Seine Romane und Sachbücher landen regelmässig auf den Bestsellerlisten.

Ranke, Elsbeth
Elsbeth Ranke übersetzte u. a. Jean Rouaud, Shan Sa, Lola Lafon und Emanuele Coccia sowie Sachbücher etwa von Frédéric Lenoir, Edward O. Wilson und Dave Goulson. Für ihre Übertragung von Jean Rouauds »Schreiben heisst, jedes Wort zum Klingen bringen« erhielt sie den André Gide-Preis.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 293
Erscheinungsdatum 10.11.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27321-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18.5/11.8/3 cm
Gewicht 286 g
Originaltitel Socrate Jésus Bouddha. Trois maîtres de vie
Übersetzer Elsbeth Ranke
Verkaufsrang 40610
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 16.90
Fr. 16.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

"Sucht Zuflucht in euch selbst, nirgends sonst." (Buddha)
von Dr. M. am 14.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist in verschiedener Hinsicht ungewollt lehrreich. Weder Sokrates, noch Jesus noch Buddha haben etwas Schriftliches hinterlassen. Dennoch hält der Autor sie für die Begründer dessen, was er als "spirituellen Humanismus" bezeichnet. Und ihm erscheinen die Lehren dieser drei Männer "universell und von erstaunlicher Mod... Dieses Buch ist in verschiedener Hinsicht ungewollt lehrreich. Weder Sokrates, noch Jesus noch Buddha haben etwas Schriftliches hinterlassen. Dennoch hält der Autor sie für die Begründer dessen, was er als "spirituellen Humanismus" bezeichnet. Und ihm erscheinen die Lehren dieser drei Männer "universell und von erstaunlicher Modernität". Vielleicht liegt das einfach daran, dass sich der Mensch auch nach vielen hundert Jahren noch immer nicht geändert hat. Für den Autor sind die drei Weisen seine Lebenslehrer. Aus seinem Text kann man lernen, wie ein "Ismus" entsteht, denn ganz offensichtlich versucht Lenoir ihre Lehren durch den Filter seiner ganz persönlichen Wahrnehmung zu verstehen. Er pickt sich Dinge heraus, die in sein bereits bestehendes politisches Weltbild passen und unterschlägt andere, die das nicht tun. Aber die eigentliche Achillesferse seines Buches besteht darin, dass er die durch andere aufgezeichneten (und wahrscheinlich ebenso gefilterten) Lehren insbesondere von Jesus und Buddha intellektuell zu verstehen versucht. Aber weder Buddha noch Jesus waren Philosophen. Sie dachten nicht in Begriffs-Kategorien, und sie beschäftigten sich schon gar nicht mit dem Schicksal der Menschheit als Ganzes. Doch genau dies dichtet Lenoir ihnen an. Bei Buddha strebt er damit geradewegs ins Absurde, denn dessen Lehren kann man nicht intellektuell verstehen. Man muss sie selbst erfahren. Und vor allem betrifft Buddhas Lehre nur das Individuum. Ich komme darauf noch zurück. Das Buch ist in zwei Teile untergliedert. Im ersten Teil beschreibt der Autor das Leben der drei Männer unter verschiedenen Gesichtspunkten, danach erfahren wir im zweiten, etwas kürzeren Teil, was sie uns nach Meinung des Autors auch heute noch zu sagen haben. Bereits im ersten Teil findet man während der Darstellung der jeweiligen Lebensläufe zahlreiche Hinweise auf die überlieferte Sichtweise zu den jeweiligen Ansichten der drei "Lebenslehrer". Der Autor zitiert oft und gerne und benutzt dabei bei Jesus die Evangelien, bei Buddha die verschiedenen Sutren und bei Sokrates Platons Werke. Nur bei Platon kann man sich relativ sicher sein, dass die Sokrates zugeschriebenen Äußerungen und Verhaltensweisen möglicherweise auch so stattgefunden haben. Sokrates war Lebenskünstler und Philosoph. Jesus sah sich als Prophet, und Buddha wollte lediglich den einzelnen Menschen von seinem Leid befreien. Der Autor wirft die Aussagen dieser drei "Lebenslehrer" zusammen, weil er wohl für sich selbst Regeln sucht, die ihm einen Weg weisen, um ein "guter Mensch" zu werden. Das greift leider insbesondere bei Buddha viel zu kurz. Seine Zeit mit Spekulationen zu verschwenden, schreibt der Autor (123) sich auf Buddha beziehend, sei für einen, der nach Erlösung strebt, völlig nutzlos. Und das genau ist der Punkt. Ein Großteil des Textes besteht nämlich aus eben solchen intellektuellen Spekulationen. Manchmal produziert Lenoir dabei auch Lustiges, etwa wenn er den Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß.", der Sokrates zugeschrieben wird, als vorgebliche intellektuelle Schwäche bezeichnet. An anderen Stellen formuliert Lenoir Originalaussagen in andere Kategorien um und gibt ihnen dadurch eine andere Ausrichtung, die leider oft nur eine hohle Phrase sind. Das zeigt sich besonders bei der Darstellung buddhistischer Praktiken, die Lenoir zwar irgendwie beschreibt, denen er aber offenbar verständnislos gegenübersteht, ohne dass er das wirklich begreift. Beispielsweise hält er wohl die "Erleuchtung" für eine Art göttliches Geschenk oder Auszeichnung, obwohl Gott im Buddhismus überhaupt keine Rolle spielt. Die im Buddhismus oft vorkommende "Auflösung des Ichs" interpretiert er als Auflösung der jeweiligen Persönlichkeit, was einfach Unfug ist. Ebenso missversteht er, was Buddha mit "Anhaften" meint. In der Folge glaubt er konsequent, dass Buddhisten nicht lieben können, weil dies mit Begierde und Anhaften in Verbindung stünde. Das kann nur einem Intellektuellen passieren, der dies alles im Kopf zu verstehen versucht. Man muss es jedoch auf dem von Buddha gewiesenen Weg der Loslösung von der Macht des Geistes (eben des Intellekts) für sich selbst herausfinden. Aber das hat Lenoir offenbar nie getan, denn sonst wäre dieses Buch so nie geschrieben worden. Der Buddhismus ist eine praktische Lehre zur Selbstfindung und keine Anleitung für Menschen, die besonders vorbildlich sein wollen. Ähnliche Merkwürdigkeiten findet man auch bei Lenoirs Jesus-Bild. Beispielsweise hält er ihn für den Feministischsten der drei Männer. Das grenzt schon ans Komische, weil es nicht nur den jeweiligen historischen und kulturellen Hintergrund ausblendet, sondern auch noch einen Begriff auf sie anwendet, der erst im letzten Jahrhundert entstand und eine politische Bewegung bezeichnet. Beim Thema Gerechtigkeit kommen dann bei Lenoir Begriffe wie Recht und Unrecht ins Spiel, was die intellektuelle Gemengelage nicht gerade ordnet, sondern zu einem unpräzisen politischen Brei verschmiert, denn Gerechtigkeit wird von ihm ebenso wenig definiert wie Recht und Unrecht. Das sind nur einige von zahlreichen problematischen Stellen in diesem Text. Das Buch liest sich wie eine Semesterarbeit eines fleißigen Studenten, dem das letzte Verständnis noch fehlt. Es ist durchaus lehrreich, weil es zu den verschiedenen Themen zahlreiche Zitate enthält. Lenoirs Interpretationen hingegen sind gelegentlich ziemlich zweifelhaft, was aber auch einen gewissen Reiz besitzt. Alles in allem also ein (schon wegen der Darstellung der Lebensläufe) durchaus interessantes Buch, zu dem man sicher ganz verschiedene Meinungen haben kann. Ich würde es für mich irgendwo zwischen drei und vier Sternen bewerten. Bei philosophischem Interesse liest es sich ganz angenehm, auch wenn man gelegentlich über die gewöhnungsbedürftige Begriffsakrobatik doch etwas stolpert.