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Draußen vor der Tür

und ausgewählte Erzählungen. Nachw. v. Heinrich Böll

Das einzige Drama des früh verstorbenen Dichters ist ein verzweifelter Protestschrei gegen die zerstörerische und verderbnisträchtige Macht des Krieges. Seine Erzählungen und Prosastücke berichten mit sicher akzentuierter Ausdruckskraft von den verheerenden Kriegsfolgen im einzelnen und im gemeinsamen Menschenleben.
Portrait
Borchert, Wolfgang
Geboren am 20.5.1921. Borchert war zunächst Buchhändler und Schauspieler. 1941 wurde er als Soldat an die Ostfront verlegt; zwei Mal wurde er wegen "Zersetzung" zu Haftstrafen verurteilt. Als er 1945 nach Hamburg zurückkam, war er bereits schwerkrank. Am 20. 11. 1947 starb er, gerade 26 Jahre alt, in Basel. Wie kein anderer artikulierte er in seinen von Melancholie durchzogenen Gedichten und Erzählungen die Bitterkeit und Trauer einer "verratenen Generation". Die Erzählung "Die Hundeblume" machte ihn mit einem Schlag berühmt: In ihr ist das traumatische Erlebnis der Gefangenschaft auf eine immer neu variierte Situation reduziert: den täglichen Hofgang der Gefangenen. Seinen grössten Erfolg erzielte er mit seinem in ungeheurer Intensität gehaltenen Drama "Draussen vor der Tür", das, zunächst als Hörspiel gesendet, einen Tag nach seinem Tod in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt wurde. Wolfgang Borchert gilt als Repräsentant der sog. "Trümmerliteratur" und Wegbereiter der Nachkriegsliteratur.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.12.1975
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-10170-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18.7/11.5/1.3 cm
Gewicht 112 g
Auflage 99. Auflage
Verkaufsrang 10389
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 27.04.2010

Es war auch unsere Klassenlektüre. Das Buch ist sehr nachvollziehbar geschrieben. Ich finde es nach wie vor sehr ergreifend. Man hat absolut mit Beckmann gelitten. Ich kann nur sagen LESEN

Die Nachkriegsstimme
von Zitronenblau am 23.08.2009

Borchert, jung verstorbener Trümmerliterat, gelang mit "Draußen vor der Tür" eines der heute bekanntesten Heimkehrerstücke. Das Symbol der zufallenden Tür versteht sich eo ipso. Die handelnden Personen, seien es Gott, der Tod, der Oberst und seine Verantwortung, der Andere undsofort stehen ganz klar für die jeweiligen, geradezu ... Borchert, jung verstorbener Trümmerliterat, gelang mit "Draußen vor der Tür" eines der heute bekanntesten Heimkehrerstücke. Das Symbol der zufallenden Tür versteht sich eo ipso. Die handelnden Personen, seien es Gott, der Tod, der Oberst und seine Verantwortung, der Andere undsofort stehen ganz klar für die jeweiligen, geradezu evidenten Möglichkeiten - und all jene geben dem Rückkehrer Beckmann keine Antwort. Stilistisch eher konventionell, aber dramaturgisch berührend gehört dieses Stück, "das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", zur Standardlektüre. Vielleicht DAS Klagedrama des einsamen Soldaten, dessen Deutschland nie nach ihm rief... Hinzu auch die Kurzgeschichten in diesem Band, in denen Borchert auch sein Talent für Prosa beweist.

sehr ergreifend
von Blacky am 21.04.2009

Kurzbeschreibung Das einzige Drama des früh verstorbenen Dichters ist ein verzweifelter Protestschrei gegen die zerstörerische und verderbnisträchtige Macht des Krieges. Das Buch war bei uns Klassenlektüre und man hat absolut mit Beckmann gelitten. Sehr nachvollziehbar geschrieben. Ich finde es nach wie vor sehr ergreifend.