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Der zerbrochne Krug

Lustspiel

Reclam Universal-Bibliothek Band 91

"Die Uraufführung von Heinrich von Kleists Lustspiel 'Der zerbrochne Krug', die unter der Leitung von Johann Wolfgang Goethe 1808 am Hoftheater in Weimar stattfand, wurde zu einem Misserfolg; erst von 1820 an eroberte das Stück die Bühnen. 'Der zerbrochne Krug' ist das Lustspiel vom Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Das Stück lebt von seinen raschen Dialogen und prallen Charakteren, allen voran dem Dorfrichter selbst. Nur Kleists Humor, sein Sprachwitz und der versöhnliche Schluss des Stücks verhindern, dass aus dem Komödienstoff eine Tragödie wird, denn letztlich handelt das Stück von Vertrauen und Vertrauensmissbrauch. Der ""Krug"" ist ein Meisterwerk des Lustspiels und gehört zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen.

Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Helmut Sembdner und einem Nachwort."
Portrait
Heinrich von Kleist (18. 10. 1777 Frankfurt a. d. O. – 21. 11. 1811 zwischen Potsdam und Berlin am heutigen Kleinen Wannsee) bewegte sich in romantischen Dichterkreisen, seine bis heute modern wirkenden Dramen und Erzählungen entziehen sich allerdings schematischen Stil- und Epochenzuordnungen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000091-5
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14.7/9.5/0.7 cm
Gewicht 68 g
Verkaufsrang 11323
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben
von Twins am 12.03.2013

Ich habe dieses Reclam-Heftchen im Deutschunterricht gelesen. Da wir den passenden Film zuerst geschaut haben, konnte ich mich schnell in die Handlung hineinversetzen. Das Lustspiel war an manchen Stellen wirklich unterhaltsam. Doch einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben. Er ist die Zentralfigur in der Geschichte und ... Ich habe dieses Reclam-Heftchen im Deutschunterricht gelesen. Da wir den passenden Film zuerst geschaut haben, konnte ich mich schnell in die Handlung hineinversetzen. Das Lustspiel war an manchen Stellen wirklich unterhaltsam. Doch einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben. Er ist die Zentralfigur in der Geschichte und weiß gar nicht was er als Richter alles tun muss. Er ist ein richtiger Tollpatsch. Die Schreibweise des Autors hat mir gut gefallen und es war eins der besten Bücher, die wir im Deutschunterricht gelesen haben.

Der zerbrochene Krug
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2011

Wie in vielen von Heinrich von Kleists Werken handelt auch der zerbrochene Krug von Recht und Gerechtigkeit. Am Anfang erfährt der Leser nichts vom Ausgang des Werkes, er bleibt im Dunkeln und erfährt nur durch seine Beobachtungen immer mehr über die Geschehnisse. Man bleibt sehr lange im Dunkeln darüber, welche Version der Gesc... Wie in vielen von Heinrich von Kleists Werken handelt auch der zerbrochene Krug von Recht und Gerechtigkeit. Am Anfang erfährt der Leser nichts vom Ausgang des Werkes, er bleibt im Dunkeln und erfährt nur durch seine Beobachtungen immer mehr über die Geschehnisse. Man bleibt sehr lange im Dunkeln darüber, welche Version der Geschehnisse der Wahrheit entspricht, da natürlich alle Zeugen eine andere Geschichte präsentieren. Am Ende ist man jedoch sehr überrascht über den Ausgang der Geschichte, allerdings ist der Gerechtigkeit genüge getan und jeder erhält das, was er verdient.

absolut langweilig
von Blacky am 23.04.2009

Beschreibung Dorfrichter Adam hat die Zerstörung eines wertvollen Kruges aufzuklären. Die Besitzerin hat am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht im Zimmer ihrer Tochter Eve ertappt und verdächtigt diesen, den Krug vom Fensterbrett geworfen zu haben. Dieser wiederum hat einen Fremden beim eiligen Verlassen von Eves Zimmer beobachtet... Beschreibung Dorfrichter Adam hat die Zerstörung eines wertvollen Kruges aufzuklären. Die Besitzerin hat am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht im Zimmer ihrer Tochter Eve ertappt und verdächtigt diesen, den Krug vom Fensterbrett geworfen zu haben. Dieser wiederum hat einen Fremden beim eiligen Verlassen von Eves Zimmer beobachtet.. Wir haben dieses Buch als Klassenlektüre gelesen und als Abschluss auch noch die Theateraufführung angesehen . Ich fand und finde beides absolut langweilig. Es gibt erheblich bessere Klassiker, die man lesen kann !!! (z.B Goethes Faust)