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Metamorphosen

Übertr. v. Johann H. Voß. Nachw. v. Bernhard Kytzler


Hauptthema der »Verwandlungsgeschichten« des Dichters sind die menschlichen Dinge, die Liebe als Fügung des Schicksals. Stoff bot ihm die gesamte Masse der in der poetischen Gestaltung oder in Handbüchern vorliegenden Mythologie: die Umwandlung von Göttern und Menschen in Mineralien, Pflanzen oder Tiere. Die unvergleichliche Anschaulichkeit der Schilderung, auch des Phantastischen, und die Analyse der Leidenschaften sind die grossen Vorzüge dieser Dichtung, die für die Nachwelt die ergiebigste Quelle der Kenntnis des griechischen Mythos geworden ist.

Portrait
Pablo Picasso (1881-1973), spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer, war Wegbereiter und einer der wichtigsten Repräsentanten der modernen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts. Er siedelte 1904 nach Paris um, und nach dem Zweiten Weltkrieg zog er sich nach Südfrankreich zurück.

Bernhard Kytzler, geboren 1929, lehrte u.a. an der Harvard University, der Freien Universität Berlin und in der Volksrepublik China (Chanchun). Zur Zeit an der University of Natal in Durban, Südafrika. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zur Geschichte der griechischen und lateinischen Literatur.

Publius Ovidius Naso (43 v. Chr.-18 n. Chr.) stammte aus einer Ritterfamilie. Er gab die politische Laufbahn zugunsten der Dichtung auf, wurde aber wegen moralisch bedenklichen Einflusses seiner Werke von Augustus im Jahr 8 n. Chr. ans Schwarze Meer verbannt. Bis dahin vom Glück verwöhnt, hat Ovid diesen Sturz nie verwunden und starb verbittert im Exil.

Johann Heinrich Voss (1751-1826) stammte aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitete als Hauslehrer, bevor er die Chance bekam, die Göttinger Universität zu besuchen. Von 1775-1800 gab er den Göttinger Musenalmanach heraus. Neben eigenen Werken zeugen seine Übersetzungen namentlich der Epen Homers für seine herausragende literarische Qualität. Die Übersetzung der Odyssee erschien erstmals 1781.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Johann Heinrich Voss
Seitenzahl 377
Erscheinungsdatum 06.09.1990
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-32937-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 17.7/12.6/2.5 cm
Gewicht 348 g
Auflage 9
Illustrator Pablo Picasso
Übersetzer Johann Heinrich Voss
Buch (Taschenbuch)
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Fantastische Verwandlungssagen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.06.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ovids Metamorphosen, welche bereits kurz nach Christi Geburt verfasst wurden, zählen seit der römischen Antike zu den bekanntesten und einflussreichten mythologische Sagensammlungen. In ihnen beschreibt der Dichter mystische Verwandlungen und versucht zugleich die Wirkungszusammenhänge der Welt zu erklären. Lange nach dem Latein... Ovids Metamorphosen, welche bereits kurz nach Christi Geburt verfasst wurden, zählen seit der römischen Antike zu den bekanntesten und einflussreichten mythologische Sagensammlungen. In ihnen beschreibt der Dichter mystische Verwandlungen und versucht zugleich die Wirkungszusammenhänge der Welt zu erklären. Lange nach dem Lateinunterricht, in dem Ovid Pflichtlektüre war, habe ich die »Metamorphosen« für mich wiederentdeckt und noch immer faszinieren mich die Geschichten von »Ikarus und Daedalus« oder »Orpheus und Euridike«, welche mythologisch interessierte Leser auch heute noch begeistern können.

Von den Gestalten zu künden, die einst sich verwandelt...
von Zitronenblau am 22.02.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

... in neue Körper, so treibt mich der Geist. So beginnt Ovid seine Verwandlungen und der Leser entdeckt in 15 Gesängen von der Weltenschöpfung bis zur Sternenfahrt Caesars eine der gewaltigsten Verssammlungen aus der römischen Antike. Doch wehe dem, der der Mythologie nicht mächtig ist, denn ist dem so, verliert sich der Irrend... ... in neue Körper, so treibt mich der Geist. So beginnt Ovid seine Verwandlungen und der Leser entdeckt in 15 Gesängen von der Weltenschöpfung bis zur Sternenfahrt Caesars eine der gewaltigsten Verssammlungen aus der römischen Antike. Doch wehe dem, der der Mythologie nicht mächtig ist, denn ist dem so, verliert sich der Irrende in vielen, vielen Namen und Geschichten aus Mythos, Legende und Historie, die einer Wissenschaft bedürfen, um sie alle erfassen zu können. Genau hierin liegt das Demotivierende an Ovids Gesängen. Der mächtige Anhang erleichtert und erschwert dem Laien die ovidsche Entdeckung. Leicht zu lesen ist es daher nicht. Somit schließe ich Ernst-Robert Curtius zitierend: "... Man musste sich darin auskennen. Sonst verstand man die lateinischen Dichter nicht."