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Fatherland. 20th Anniversary Edition

It is April 1964 and one week before Hitler's 75th birthday. Xavier March, a detective of the Kriminalpolizei, is called out to investigate the discovery of a dead body in a lake near Berlin's most prestigious suburb. As March discovers the identity of the body, he uncovers signs of a conspiracy that could go to the very top of the German Reich. And, with the Gestapo just one step behind, March, together with an American journalist, is caught up in a race to discover and reveal the truth - a truth that has already killed, a truth that could topple governments, a truth that will change history.
Portrait
Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des 'Observer' tätig. Er arbeitete zudem als Kolumnist bei der 'Sunday Times' und dem 'Daily Telegraph', was ihm 2003 die Auszeichnung 'British Press Award' als bester Kolumnist einbrachte.
Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane 'Vaterland' (mit welchem ihm 1992 der internationale Durchbruch geland), 'Enigma', 'Aurora', 'Pompeji', 'Imperium', 'Ghost' und zuletzt 'Titan' wurden allesamt internationale Bestseller. Dabei hat er stets den Anspruch seine Leser gleichzeitig unterhalten und informieren zu wollen.
Seine Zusammenarbeit mit Roman Polanski bei der Verfilumg von 'Ghost' ('Der Ghostwriter') brachte ihm den französischen "César" und den "Europäischen Filmpreis" für das beste Drehbuch ein.
Heute ist Robert Harris ständiger Kolumnist bei der 'Times' und Schriftsteller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum April 2012
Sprache Englisch
ISBN 978-0-09-957157-5
Reihe Arrow Books
Verlag Random House UK Ltd
Maße (L/B/H) 19.9/12.8/3.5 cm
Gewicht 367 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Kundenbewertungen

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Gewagt!
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 04.08.2008
Bewertet: Taschenbuch

Robert Harris ist mit seinem Wagnis "Fatherland" jedenfalls der internationale Durchbruch als Autor von historischen Thrillern gelungen, wie er mit seinen Bestsellern Enigma, Pompeji, Imperium und Ghost bewiesen hat. Dabei war es bei Fatherland anfangs äußerst schwer überhaupt ein Verlag für das Buch mit kontroversen Inhalt zu f... Robert Harris ist mit seinem Wagnis "Fatherland" jedenfalls der internationale Durchbruch als Autor von historischen Thrillern gelungen, wie er mit seinen Bestsellern Enigma, Pompeji, Imperium und Ghost bewiesen hat. Dabei war es bei Fatherland anfangs äußerst schwer überhaupt ein Verlag für das Buch mit kontroversen Inhalt zu finden, da ein zu großer Proteststurm infolge seiner Veröffentlichung erwartet wurde. Denn Fatherland geht von einer einfachen Annahme aus, was wäre wenn Nazi-Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Ein gesonderter Friedensvertrag mit England und der entscheidende Durchbruch an der Ostfront machen es zusammen mit einer über New York gezündeten V3-Rakete als Antwort auf den Atombombenabwurf über Japan machen es möglich und so steht Deutschland 1964 vor der Verwicklichung aller seiner Ziele, wie Rassenlehre und Ostkolonialisierung, während Partisanenkrieg und Terroralarm, sowie vereinzelte Gefechte im Ural nach wie vor für eine gewisse Bedrohung sorgen. So ist es der SS-Sturmbannführer Xavier March der Kripo Berlin, der kurz vor Hitlers 70. Geburtstag zu einem Tatort gerufen wird und feststellen muss, dass es sich bei der anfangs namenlosen Wasserleiche, die von einem Jogger entdeckt wurde, um eine ehemalige Parteigröße handelt. Dr. Josef Bichler, ein Bürokrat aus Generalgouvernement Polen soll es sein und der einzige Zeuge, der die Leiche auch entdeckt hat, will 3 Männer und ein Auto erkannt haben, welche die Leiche abgeladen haben. Unter den mysteriösen 3 Männern scheint sich auch Odilo Globocznik, der ehemalige Gauleiter von Wien befunden haben, wodurch der Fall schnell an politischer Brisanz gewinnt und March in Schwierigkeiten bringen könnte, der ohnehin bereits als politisch nicht allzu zuverlässig gilt, was er jedoch noch hinter einer gehörigen Portion Sarkasmsus verbirgt. Als der Zeuge überraschend an die Ostfront geschickt wird, sind Kommissar Marc und die amerikanische Journalistin Charlotte Maguire, welche sich mit ihm auf der Suche nach Spuren zusammengetan hat auf sich allein gestellt, während sich immer mehr herausstellt dass hinter allem ranghohe Beamte und Gestapo-Leute stecken könnten... Ohne Zweifel, Fatherland ist ein geniales Debüt, nicht zuletzt weil es eine umfangreiche Hintergrundgeschichte mit einem spannenden Thrillerplot vereint (ein solcher wäre sonst nur in einer Science-Fiction-Welt möglich). Manches konnte Harris zwar nicht wissen, weshalb nicht alle Szenarien hundertprozentig korrekt sind, doch wie gesagt, für ein Debüt eine enorme Leistung. Die Charaktere selbst sind alles andere als plump und äußerst lebendig, wobei über allem eine sehr bedrohliche Atmosphäre schwebt, die durch eine für Diktaturen übliche Vermischung von Größenwahn mit Spitzelwesen und brutaler Unterdrückung jeglicher noch so winzigen Oppositionshaltung gezeichnet ist. Was dem Buch jedoch fehlen könnte ist der entscheidende Funke, denn Fatherland mag zwar den richtigen Stoff für eine explosives Spannungsfeuerwerk enthalten, doch fehlt dem Debüt ein entscheidendes Element, um wirklich aufzublühen. Fazit: Ein wagemutiges und erstrangig inszeniertes Thrillerdebüt mit historischen und charakterlichen Tiefgang, dem allerdings ein zündender Funke Genialität fehlt.

Was wäre wenn? - Ein düsterer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 22.12.2006
Bewertet: Taschenbuch

Robert Harris ist spätestens seit seinem Roman "Pompeji" auch dem deutschsprachigen Publikum ein Begriff. Seinen Aufstieg in die internationalen Bestsellerlisten schaffte der BBC-Journalist, bereits im Jahre 1992 mit dem hier zu besprechenden Roman "Vaterland". Basierend auf seinem fundierten Geschichtswissen (Kunststück hat er ... Robert Harris ist spätestens seit seinem Roman "Pompeji" auch dem deutschsprachigen Publikum ein Begriff. Seinen Aufstieg in die internationalen Bestsellerlisten schaffte der BBC-Journalist, bereits im Jahre 1992 mit dem hier zu besprechenden Roman "Vaterland". Basierend auf seinem fundierten Geschichtswissen (Kunststück hat er doch Geschichte studiert) spinnt er eine Idee: Was wäre gewesen hätte Deutschland den Krieg nicht verloren und Hitler wäre an der Macht geblieben? 1964, der fünfundsiebzigste Geburtstag des Führers steht bevor und der erste Besuch des amerikanischen Präsidenten Kennedy ist angekündigt. Da wird die Leiche eines hochrangigen Nazischergen gefunden. Sturmbannführer März, seines Zeichens Mitglied der Berliner Kripo, übernimmt den Fall. März ist ein stiller Rebell gegen das System, er tritt nicht offen gegen das Regime auf, unterstützt es aber auch nicht. Kaum hat er mit der Untersuchung begonnen, wird er von SS-General "Globus" wieder ruhig gestellt, der den Fall an sich reißt. März will nichts davon wissen und verfolgt die Spuren weiter. Denn irgendwie scheint dieser SS-General in den Fall verwickelt zu sein. Globus holt zum Gegenschlag aus und verlangt die sofortige Einlieferung März' in ein KZ. Der oberste Chef der Reichspolizeibehörde schlägt noch ein paar Tage Gnadenfrist für März heraus und verlangt von März, ihm Globus ans Messer zu liefern, dann würde das Verfahren eingestellt werden. Also macht sich März daran den Hintergrund der Geschichte aufzudecken - hier steckt jedoch wesentlich mehr Politik dahinter, als für einen gewöhnlichen Bürger gut ist. Stichwort: Wannseekonferenz. Harris hat einen wirklich großartigen Roman erschaffen. Er schafft es eine Stimmung aufkommen zu lassen, die das Gefühl erweckt mitten in der Szenerie zu sein. Eine Mischung aus düsterer Endzeitstimmung und Größenwahn zieht sich durch das ganze Buch. Harris erschafft ein Umfeld das von Denunziation, Misstrauen und Unmenschlichkeit durchtränkt ist. Der Protagonist wird wunderbar charakterisiert, er hat eine Geschichte und er hat Tiefgang. Die Person ist absolut glaubwürdig und passt perfekt in die Szenerie. Ergänzt wird dieser hervorragende Stil, durch eine wahrlich große Sprache - wozu in diesem Fall nicht nur die gute Vorlage, sondern auch der wirklich gute Übersetzer beigetragen hat. Aus meiner Sicht kann ich dieses Werk uneingeschränkt empfehlen. Allerdings muss man auch darauf hinweisen, dass die geschilderte Szenerie wohl nicht jedermanns Sache ist.