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Die Entdeckung der Langsamkeit

Roman

Seit seiner Kindheit träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar ungeeignet ist, denn in allem, was er tut, ist er extrem langsam. Doch was er einmal erfasst hat, vergisst er nicht mehr. Er geht zur Marine und erlebt den Krieg. Insgeheim aber träumt er von friedlichen Fahrten auf See und von der Entdeckung der legendären Nordwestpassage. Als Kommandant eines Schiffes begibt er sich auf die Suche … Sten Nadolnys vielfach preisgekrönter Bestseller ist auf den ersten Blick zugleich ein Seefahrerroman, ein Roman über das Abenteuer und die Sehnsucht danach und ein Entwicklungsroman. Doch hat Sten Nadolny die Biografie des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786–1847) zu einer subtilen Studie über die Zeit umgeschrieben.
Rezension
"Die Entdeckung der Langsamkeit" ist auf den ersten Blick zugleich ein Seefahrerroman, ein Roman über das Abenteuer und die Sehnsucht danach und ein Entwicklungsroman. Doch hat Sten Nadolny die Biographie des englischen Seefahrers und NordpolforschersJohn Franklin (1786 - 1847) zu einer subtilen Studie über die Zeit umgeschrieben. "Nadolny und sein John Franklin entdecken die Langsamkeit als menschenfreundliches Prinzip. Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen." (Die Zeit)
Portrait
Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin und am Chiemsee. Für sein Werk wurde er unter anderen mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, dem Hans-Fallada-Preis 1985, dem Premio Vallombrosa 1986, dem Ernst-Hoferichter-Preis 1995 und dem Weilheimer Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Nach seinem literarischen Debüt »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt wurde, und inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Danach veröffentlichte Sten Nadolny zahlreiche Romane, unter anderem »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich« und »Das Glück des Zauberers«. Für seinen Familienroman »Weitlings Sommerfrische« bekam er 2012 den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.04.1987
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-20700-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18.5/12.1/2.7 cm
Gewicht 273 g
Auflage 54. Auflage
Verkaufsrang 10382
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Meisterwerk! :-)

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Ein wunderbares Buch über den Polarforscher John Franklin. Seit früher Kindheit träumt Franklin davon, auf das Meer zu fahren und zu forschen. Doch sieht er kaum Chancen, da er bei allem langsamer ist als seine Mitmenschen. Er beobachtet alles und jeden und lernt alles über die Seefahrt und die Astronomie. Auch sein Traum geht in Erfüllung und er schafft es, den Nordpol als Kapitän zu erforschen.... Ein wunderbares und sehr schön geschrieben. Sehr lesenswert, aber ein Buch für geduldige Leser!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
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Die Entdeckung der Langsamkeit
von Timo Funken am 10.06.2019

Ein schönes, entschleunigendes Buch über einen Menschen, der auf seine Weise an seine Träume glaubt und diese dann auch verwirklicht. Hat mir gut gefallen, inspirierend und tiefgehend. Liebe Grüße, Timo Funken

Ein angenehm 'langsames' Lesevergnügen!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nadolny überzeugt in seinem 'fiktiven' Werk über den Seefahrer John Franklin einerseits mit einem passend zum Titel geradezu gemächlichen Stil, der es wirklich bewirkt zu entschleunigen, andererseits mit einem dazu hervorragend passendem und ganz eigenen subtilen Humor, der so gemächlich um die Ecke kommt, dass man ihn fast über... Nadolny überzeugt in seinem 'fiktiven' Werk über den Seefahrer John Franklin einerseits mit einem passend zum Titel geradezu gemächlichen Stil, der es wirklich bewirkt zu entschleunigen, andererseits mit einem dazu hervorragend passendem und ganz eigenen subtilen Humor, der so gemächlich um die Ecke kommt, dass man ihn fast überliest. Hervorragend!

Ein literarischer Abenteuerroman
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2014

John Franklins Ziel ist klar: er möchte zur See fahren. Seine langsame Auffassungsgabe steht ihm hierbei jedoch im Wege. Mit eiserner Disziplin, eigenartig anmutenden Merklisten und der Entdeckung der Vorzüge seiner ihm eigenen Langsamkeit wird Franklin schließlich doch noch Midshipman. Bald darauf gar als Commander gefeierter H... John Franklins Ziel ist klar: er möchte zur See fahren. Seine langsame Auffassungsgabe steht ihm hierbei jedoch im Wege. Mit eiserner Disziplin, eigenartig anmutenden Merklisten und der Entdeckung der Vorzüge seiner ihm eigenen Langsamkeit wird Franklin schließlich doch noch Midshipman. Bald darauf gar als Commander gefeierter Held der Arktisforschung. Ein literarischer Abenteuerroman par excellence, den man im gleichen Atemzug mit Kehlmanns „Vermessung der Welt“ als modernen Klassiker bezeichnen möchte. Zum Weiterlesen sei Dan Simmons phantastische Schilderung von Franklins letzter Expedition, „Terror“, empfohlen.