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Der fremde Gast

Roman

Rebecca Brandt hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch ein unerwarteter Besucher hält sie von ihrem Vorhaben ab. Ein alter Freund besucht sie in ihrem Haus in Südfrankreich – im Gepäck die beiden gestrandeten Studenten Inga und Marius, die ans Meer trampen wollten. Rebecca mag die beiden und überlässt ihnen ihr Boot. Aber während des Segeltörns kommt es zu einem schrecklichen Streit. Marius fällt über Bord und ist verschwunden. Wochen später erscheint sein Bild in der Zeitung. Im Zusammenhang mit einem furchtbaren Verbrechen in Deutschland wird nach ihm gesucht.

Rezension
"Fesselnd." tv-media (CH)
Portrait
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses eroberte wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, zuletzt Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 479
Erscheinungsdatum 17.04.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37927-9
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18.5/11.6/4 cm
Gewicht 391 g
Verkaufsrang 3461
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Intelligente Verrätselungstechnik führt zu purer Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Netphen am 03.09.2018

Einst war sie eine engagierte, starke und attraktive Frau : JETZT scheint Rebecca Brandt an dem tragischen Tod ihres Mannes Felix zu zerbrechen und hat deshalb präzise ihren Selbstmord vorbereitet. – Doch plötzlich sucht sie der einstige Freund Maximilian in ihrem Haus in Südfrankreich auf, begleitet von einem Studentenehepaar, ... Einst war sie eine engagierte, starke und attraktive Frau : JETZT scheint Rebecca Brandt an dem tragischen Tod ihres Mannes Felix zu zerbrechen und hat deshalb präzise ihren Selbstmord vorbereitet. – Doch plötzlich sucht sie der einstige Freund Maximilian in ihrem Haus in Südfrankreich auf, begleitet von einem Studentenehepaar, das in der Provence campen will. Er hat Marius und Inga Hagenau vor der glühenden Hitze auf den Straßen gerettet; die beiden Tramper quartieren sich im Garten von Rebecca ein. Parallel geschieht in Deutschland ein bestialischer Mord an einem älteren Ehepaar, das ziemlich isoliert lebt. – Die Polizei tappt völlig im Dunkeln auf der Suche nach einem Psychopathen und seinem Motiv. Charlotte Link gelingt es nun mit Hilfe einer psychologisch geschickt aufgebauten Verrätselungstechnik, verschiedene Handlungsstränge parallel zu entwickeln, so dass der Leser immer wieder nur Bruchstücke eines sog. roten Fadens erahnen kann. Wer ist der perfide Inszenator dieses Albtraumes, in den immer mehr Protagonisten involviert werden ? Welche Ziele hat er ? Scheinbar gibt es nur einen Dreh – und Angelpunkt : Rebecca Brandt ! Aber bald schon tun sich andere seelische Abgründe auf. Ein psychologischer Spannungsroman einer genialen Autorin, deren Täuschungsmanöver undurchschaubar sind ! Conny62

Die Rachegötter schaffen im Stillen
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 02.01.2017

Rebecca Brandt hat mit ihrem Leben abgeschlossen. Den plötzlichen und unerwarteten Tod ihres Mannes hat sie einfach nicht verkraften können, die Welt erscheint ihr leer und einsam und da sie keine festen Bindungen hat, beschließt sie, sich das Leben zu nehmen. Es soll einfach nur vorbei sein, das, was man "Leben" nennt. Doch noc... Rebecca Brandt hat mit ihrem Leben abgeschlossen. Den plötzlichen und unerwarteten Tod ihres Mannes hat sie einfach nicht verkraften können, die Welt erscheint ihr leer und einsam und da sie keine festen Bindungen hat, beschließt sie, sich das Leben zu nehmen. Es soll einfach nur vorbei sein, das, was man "Leben" nennt. Doch noch bevor sie ihren Vorsatz in die Tat umsetzen kann, klingelt nach Wochen des Schweigens das Telefon. Maximilian Kemper, ein Freund ihres verstorbenen Mannes, ist in der Gegend und sagt seinen Besuch an. Rebecca ist wenig angetan von der Nachricht, hält diese sie doch davon ab, das zu tun, was sie beabsichtigt hat. Dennoch macht sie sich auf den Weg und besorgt Lebensmittel für den bevorstehenden Besuch. Maximilian erscheint jedoch nicht allein. Er hat unterwegs Inga und Marius aufgegabelt, die im Zuge einer Weltreise in der Gegend gestrandet sind. Die beiden sind finanziell abgebrannt, sodass Rebecca sie kurzfristig aufnimmt. Marius schafft es irgendwie, Rebecca zu bezaubern, auch wenn sie nach wie vor nicht von ihrem Plan abweichen will, doch dieser junge Mann hat etwas, das sie für ihn einnimmt, sodass sie zustimmt, dass das junge Ehepaar eine Fahrt mit der Libelle machen darf - dem geliebten Schiff ihres verstorbenen Mannes, das im örtlichen Hafen vor Anker liegt. Die Fahrt verläuft jedoch nicht ohne Probleme, denn die Beiden geraten in einen Sturm und anstatt in den Hafen zurückzufahren, will Marius das Schiff stehlen und veräußern. Schlussendlich geht Marius über Bord und Inga schafft es mit letzter Kraft, das Schiff wieder zum Hafen zu bringen. Trotz dieser Vorkommnisse nimmt Rebecca die mittellose Inga erneut auf. Doch Marius ist nicht fern .... Derweil erhalten in München Clara, Agneta und Sabrina anonyme Drohbriefe. Vor Jahren waren alle drei im Kinderschutz tätig, sei es beim Jugendamt gewesen oder bei sozialen Institutionen zum Schutz von Kindern. Die ist die einzige Gemeinsamkeit, die die drei haben, sodass ihnen schnell klar wird, dass, wer auch immer ihnen diese Briefe geschrieben hat, ein Teil dieser Vergangenheit sein muss. Doch damit nicht genug. Ebenfalls in München werden die Leichen des Ehepaars Lenowsky aufgefunden. Diese verfügten über keine bzw. sehr wenige soziale Kontakte, sodass die Leichen erst nach einiger Zeit entdeckt wurden, doch eines steht sofort fest: beide starben keines natürlichen Todes. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt - beide waren vor Jahren Pflegeeltern ... Die Rachegötter schaffen im Stillen! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass mir am Anfang des Buches nicht klar war, wohin sich die Geschichte entwickelt und auch zum Ende hin noch mit einigen Überraschungen aufwartete. Etwas schade fand ich, dass ich den Täter relativ schnell entlarvt hatte, was jedoch der Spannung wenig Abbruch getan hat. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders fasziniert war ich von der Figur der Rebecca, denn obwohl sie mit ihrem Leben eigentlich schon abgeschlossen hat, ist sie dennoch nicht bereit, kampflos aufzugeben und nimmt ihr Leben wieder in die eigene Hand. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

langatmig
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2013

Dieser Roman hat viele Parallelen mit dem Roman "Das Echo der Schuld" ... vom Schiffsunglück bis zu den "jungen Leuten" der Handlung. Man hat den Eindruck, Frau Link gehen die Ideen aus - schade, habe viel (weiter) geblättert