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Der Elefantenflüsterer

Mein Leben mit den sanften Riesen und was sie mir beibrachten

Der bewegende Bericht vom preisgekrönten Umweltschützer Lawrence Anthony über seine Elefantenherde in der Wildnis Südafrikas. In Lawrence Anthonys Naturschutzreservat hatten fast hundert Jahre keine Elefanten mehr gelebt. Eines Tages erfuhr er von einer heimatlosen und bedrohten Herde, die er bei sich aufnahm. Er entwickelte eine enge Beziehung zu den sanften Riesen, die sein Leben für immer veränderten.
Portrait
Der Umweltschützer Lawrence Anthony war Gründer der Earth Organization. Für seine Arbeit wurde er mit dem Earth-Day-Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Er lebte im südafrikanischen Zululand. Nach seinem Tod im März 2012 kamen viele Elefanten zum Abschied an sein Haus und erwiesen ihm somit die letzte Ehre.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 440 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.03.2010
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783864152283
Verlag MVG Moderne Vlgs. Ges.
Dateigröße 6743 KB
Verkaufsrang 18870
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Lawrence Anthony's Leben mit und für sieben traumatisierte Elefanten - Eine wahre Geschichte mit viel Tiefgang und Gefühl
von HAKUNA matata am 19.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

LAWRENCE ANTHONY'S VERMÄCHTNIS - EINE TIEFGRÜNDIGE UND EMOTIONALE GESCHICHTE ÜBER DIE UMSIEDLUNG VON SIEBEN TRAUMATISIERTEN ELEFANTEN // Als Fan von Afrika, Safaris und der Flora und Fauna des schwarzen Kontinents bin ich eher durch Zufall auf das vorliegende Buch gestoßen. Der Klappentext tat sein Übriges und hat mich schn... LAWRENCE ANTHONY'S VERMÄCHTNIS - EINE TIEFGRÜNDIGE UND EMOTIONALE GESCHICHTE ÜBER DIE UMSIEDLUNG VON SIEBEN TRAUMATISIERTEN ELEFANTEN // Als Fan von Afrika, Safaris und der Flora und Fauna des schwarzen Kontinents bin ich eher durch Zufall auf das vorliegende Buch gestoßen. Der Klappentext tat sein Übriges und hat mich schnell bewegt das Buch zu kaufen und zu verschlingen. Das Buch entführt den Leser ins nördliche Südafrika, besser gesagt in und um das Thula Thula-Reservat. Lawrence Anthony, der Besitzer des Reservates, bekommt quasi "über Nacht" telefonisch ein nicht ausschlagbares Angebot eine Elefantenherde zu übernehmen. Nicht eine ganz normale Herde, sondern insgesamt neun traumatisierte und in ihrem Verhalten auffällige Elefanten. Probleme bereiten sie insbesondere deshalb, weil sie die Neigung haben aus ihren bisherigen und jetzigen Reservaten immer wieder auszubrechen. Die Leitkuh der Herde ist dabei ein besonders schwerer Fall. Gilt sie doch als wahre Ausbrecherkönigin, die auch vor elektrischen Zäunen nicht Halt macht. Außerdem ist sie auch geübt, mit ihren Stoßzähnen Tore zu öffnen. Sollte sich für diese Problemelefanten kein neuer Besitzer finden lassen, so würden diese von ihren jetzigen Besitzern wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten getötet. Anhtony überlegt nicht lange und gibt sein OK zur Übernahme der traumatisierten Elefantenherde. Seit fast einem Jahrhundert ziehen wieder Elefanten in dieses Gebiet ein. Die Elefantenkuh Nana mit ihren Sprösslingen Mandla und Nandi, die Elefantenkuh Frankie und ihre Youngster Mabula und Marula.sowie der junge Elefantenbulle Mnumzane beziehen alsbald ihr neues Heim und schon nimmt die turbulente Geschichte ihren Lauf. Mehr verrate ich vom Buchinhalt nun nicht. Mich hat es sehr schnell in den Bann gezogen und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Ich war im Geiste mit Lawrence Anthony ganz nah beim Geschehen rund um die Elefantenherde. Die bildhafte Sprache vermag es sehr gut, die verschiedensten Eindrücke von der Natur und den kulturellen Eigenheiten Afrikas, den Tieren und den verschiedenen im Buch vorkommenden Charakteren sehr genau wiederzugeben. Insgesamt freute und leidete ich mich mit Lawrence Anthony mit. Alle meine Sinne und auch alle Emotionen wurden aktiviert und angesprochen Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch für Safari-, Afrika-, Natur- und Tierliebhaber, die an einer wahren Story mit viel Herz und Tiefgang Interesse haben. Vor Lawrence Anthony ziehe ich nach dem Lesen des Buches wirklich den Hut, mit welchem Pioniergeist und vor allem welchem außerordentlichen Engagement und viel Geschick er den Elefanten ein würdiges Zuhause zurückgegeben hat. Schließen möchte ich meine Rezension mit zwei wundervollen Zitaten aus dem Buch, die Lawrence Anthony auf Elefanten und die Gesamtheit der Tiere/Lebewesen gemünzt hat. Diese sollten aus meiner Sicht besonders auch für uns Menschen im Umgang mit unseresgleichen von besonderer Bedeutung sein: "Aber die vielleicht wichtigste Lektion, die ich gelernt habe ist, das es keine Mauern zwischen Menschen und Elefanten gibt außer jene, die wir selbst errichten. Wir werden niemals mit uns selbst ins Reine kommen können, wenn wir nicht endlich nicht nur den Elefanten, sondern allen Lebewesen auf der Welt ein Leben in Freiheit zugestehen. ...... Wenn es etwas gibt, das ich strikt ablehne, dann ist es die Gefangennahme und Zähmung von Wildtieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Elefanten oder einen Vogel handelt. Für mich ist nur ein leerer Käfig ein guter Käfig." PS: Wie stark die Bande zwischen dem leider bereits verstorbenen Lawrence Anthony und der Elefantenherde wirklich war zeigt eine Aussage von der Webseite des Thula Thula-Reservates. Die Elefantenherde kommt jeweilig am Todestag immer zur selben Zeit an das Haus von Lawrence Anthony zurück und trauert um ihn.

sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 09.02.2019

Eine einzigartige Geschichte über einen ganz besonderen Menschen, Anthony Lawrence, und seiner Rettung einer Elefantenherde. Lehrreich, ehrlich, fesselnd und wunderbar bis zur letzten Seite.

Fesselndes Porträt eines hochinteressanten Mannes, für Tier- und Naturfreunde ein Muss
von Igelmanu66 aus Mülheim am 21.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Bitte tu’s nicht, Mädchen.« Ich spürte, wie mich ihre Augen durchbohrten, obwohl ich in der Finsternis ihr Gesicht kaum ausmachen konnte. »Sie werden dich töten, wenn du ausbrichst. Das ist jetzt dein Zuhause. Du musst nicht mehr davonlaufen.« 1999, im Tierreservat Thula Thula, im Herzen von Zululand, Südafrika. Anthony La... »Bitte tu’s nicht, Mädchen.« Ich spürte, wie mich ihre Augen durchbohrten, obwohl ich in der Finsternis ihr Gesicht kaum ausmachen konnte. »Sie werden dich töten, wenn du ausbrichst. Das ist jetzt dein Zuhause. Du musst nicht mehr davonlaufen.« 1999, im Tierreservat Thula Thula, im Herzen von Zululand, Südafrika. Anthony Lawrence, geboren und aufgewachsen in Afrika, hat sich ein großes Ziel gesetzt: in seinem Tierreservat, einem früheren Jagdrevier, soll kein Tier mehr erschossen werden. Für dieses Ziel ist er rund um die Uhr im Einsatz, Wilderer machen ihm das Leben schwer. Und dann noch dieser Hilferuf! Für eine Herde verhaltensauffälliger Wildelefanten wird händeringend ein neues Reservat gesucht. Anthony hat keine Ahnung, wie er diese Aufgabe bewältigen soll, aber eins ist ihm klar: wenn er die Herde, bestehend aus erwachsenen Kühen, einigen Halbwüchsigen und einem Baby nicht aufnimmt, werden alle erschossen. Und wenn er es nicht schafft, die Tiere zu beruhigen, ebenfalls. Anthony macht sich an die Arbeit. Noch nicht ahnend, wie die Elefanten sein ganzes Leben beeinflussen werden… Was für ein großartiges Buch! Und was für einen bewundernswerten Mann durfte ich hier kennenlernen! Wenn er seine Geschichte erzählt, macht er dabei dasselbe, was er auch im Leben getan hat, er stellt die Tiere in den Mittelpunkt. Offen gestanden wunderte ich mich kein bisschen, dass er im Alter von nur 61 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb. Ich glaube, um sich selber hat er sich überhaupt nie gekümmert, sich stattdessen fortwährend und bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung für Tiere engagiert. Was hat er dabei alles geschafft? Er hat einen Zugang zu traumatisierten Elefanten gefunden und ihnen ein Weiterleben in seinem Reservat ermöglicht. Dabei musste er sich intensiv mit dem Thema Kommunikation auseinandersetzen. Wie funktioniert diese unterhalb der Elefanten? Und wie zwischen Mensch und Tier? Sensibel widmet er sich diesen Fragen, seine Ausführungen fand ich hochinteressant. Bemerkenswert ist zudem, dass er sich immer wieder auf sein Bauchgefühl verließ, manches Mal entgegen der Meinung von Experten. Und dass er dabei stets im Auge behielt, dass die Tiere wilde Tiere bleiben sollen. Viele Menschen hätte alleine diese Aufgabe ausgefüllt, aber Anthony Lawrence tat noch viel mehr. Neben dem stetigen Kampf gegen Wilderer stand er in regelmäßigem Kontakt zu den in seinem Umfeld lebenden Stämmen. Dabei fand er sich manches Mal im Mittelpunkt von Stammeszwistigkeiten wieder, musste sich mutig behaupten und immer wieder einen Weg der Zusammenarbeit finden. Er trug maßgeblich zur Gründung neuer Reservate bei, die sowohl die Tiere schützen als auch helfen, den dort lebenden Menschen durch Öko-Tourismus ein regelmäßiges Einkommen zu verschaffen. Seine Liebe und Achtung galt ausnahmslos jedem Tier. Fand er eine Giftschlange in seinem Schlafzimmer, trug er sie vorsichtig aus dem Haus. Und als er 2003 einen Bericht über den durch Bombenangriffe zerstörten Zoo in Bagdad sah, flog er kurzentschlossen dorthin, um vor Ort den hungernden und verletzten Tieren zu helfen. Er gründete eine Umweltschutzorganisation „The Earth Organization“ und erhielt für sein Engagement diverse Auszeichnungen. Es heißt, als er 2012 starb, kamen Elefanten zu seinem Haus und trauerten um ihn wie um ein Herdenmitglied. Fazit: Fesselndes Porträt eines hochinteressanten Mannes, für Tier- und Naturfreunde ein Muss. Sehr schön geschrieben und mit insgesamt acht Seiten beeindruckender und teils persönlicher Farbfotos als Sahnehäubchen. »In unseren lauten, hektischen Städten sind viele Dinge verloren gegangen, die unsere Vorfahren noch intuitiv wussten: dass die Wildnis lebendig ist, dass ihr Flüstern für alle Lebewesen hörbar ist – und dass alle darauf antworten können.«