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Der arme Mann im Tockenburg

Ulrich Bräker, genannt Der arme Mann aus dem Toggenburg (1735-1798), war ein Schweizer Schriftsteller. Er kam 1735 als Sohn einfacher Bauern zur Welt. In seiner Jugend war er Bauernknecht und Salpetersieder. Er lernte Lesen und begann Tagebuchaufzeichnungen zu machen. Mit Bräkers Werken kommt eine Volksschicht zu Wort, die ansonsten keine eigenen Aufzeichnungen in dieser Zeit machen konnte. Der arme Mann im Tockenburg, seine Autobiographie, gilt als sein Hauptwerk. Nachdruck des Originals von 1925.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 132
Erscheinungsdatum 14.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86403-350-6
Verlag Outlook
Maße (L/B/H) 20.7/14.9/1.3 cm
Gewicht 204 g
Auflage Nachdr. d. Orig. v. 1925
Verkaufsrang 88807
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Erfrischend ehrlich und volksnah
von einer Kundin/einem Kunden aus Kallern am 23.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lebensgeschichte in vielen kurz gehaltenen Kapiteln. Langeweile kommt nie auf. Empfehlenswert

Berührender Einblick in die Schweiz vor 300 Jahren
von einer Kundin/einem Kunden aus Rorschach am 11.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vor 300 Jahren war die Schweiz ein "Entwicklungsland" mit Hunger und hoher Kindersterblichkeit. Viele wanderten aus oder traten als Söldner in fremde Kriegshändel. Ulrich Bräker beschreibt sein schwieriges Leben sehr berührend und anschaulich.

Nicht immer nur Goethe....
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Oktober 1788 sitzt der schweizer Garn- und Tuchhändler Ulrich Bräker, laut eigener Aussage von einfacher Bildung, mal wieder zu Hause am Küchentisch, lässt seinen Tag Revue passieren, und "kritzelt" seine Betrachtungen über die Welt in ein kleines Buch. Vieles kommt einem auch heute noch bekannt vor, ist zutiefst menschlich, ... Im Oktober 1788 sitzt der schweizer Garn- und Tuchhändler Ulrich Bräker, laut eigener Aussage von einfacher Bildung, mal wieder zu Hause am Küchentisch, lässt seinen Tag Revue passieren, und "kritzelt" seine Betrachtungen über die Welt in ein kleines Buch. Vieles kommt einem auch heute noch bekannt vor, ist zutiefst menschlich, er hadert mit der Umwelt, mit der eigenen Situation allgemein, mit der Ehefrau (gestreng sei sie) und seinem Leben... Was dieses Buch noch heute so lesenswert macht, ist das ganz einfache herangehen an alles - Bräker war tatsächlich im heutigen Sinne "ungebildet", aber immer total neugierig - er sog alles Wissen seiner Zeit, alles, was er lesen konnte, wie ein Schwamm auf; und er hat das aufgenommene überdacht, reflektiert, kommentiert - und dann aufgeschrieben! Es gibt zB nur wenige Menschen, die so fundiert und nachdenlich über Shakespeares Dramen geschrieben haben, und dem großen Engländer zeitlich so nahe standen! Das ganze Buch ist ein intelektuelles Lesevergnügen der ganz besonderen Art - und ein phantastisches Zeitdokument! "Ich las kürzlich zum ersten Male die "natürlichen Abenteuer" des armen Mannes im Tockenburg, bewegt von der Schönheit des Ganzen und dem unvergleichlichen Schluß!" (Walter benjamin an Hugo von Hoffmannsthal)