Warenkorb
 

Waffenhandel

Das globale Geschäft mit dem Tod

Weitere Formate

Bei ihren Einsätzen gegen Gaddafi mussten die NATO-Streitkräfte nicht nur russische Waffen zerstören, sondern auch Kriegsausrüstung, die unter anderem Deutschland dem Diktator verkauft hatte. Das sind seltene Momente, schreibt Feinstein, in denen eine Schattenwelt zutage tritt, die sich sonst der öffentlichen
Kontrolle entzieht: ein globales Netz, dazu geschaffen, das ganz grosse Geld zu machen - auf Kosten von Leben, Sicherheit und Demokratie. An diesem Geschäft mit dem Tod beteiligen sich neben Akteuren aus den USA, Russland, China oder dem Nahen Osten auch Kriegsprofiteure aus EU-Staaten wie Deutschland, dem drittgrössten Waffenexporteur der Welt. Ein Buch, das in seiner Aktualität schockiert.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 16.04.12
Ein Sachbuch-Thriller, der den Skandal um den weltweiten Waffenhandel intensiv beleuchtet, bei dem die Politik wegsieht und die Wirtschaft kräftig verdient. Andrew Feinstein hat ein Buch geschrieben, das einen wütend macht, da man umfangreich erfährt, was Menschen damit anrichten, wenn sie mit Waffen Handel treiben. Ein geordneter Waffenverkauf würde weltweit Millionen Menschen das Leben retten, aber das wollen Wirtschaft und Politik nicht, denn man könnte sich dann nicht mehr im Reichtum suhlen.
Portrait
Nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika 1994 wurde Andrew Feinstein als Abgeordneter der Regierungspartei ANC Mitglied des Parlaments seines Landes. Als Zeichen seines Protestes gegen die Weigerung des ANC, einen Fünf-Milliarden-Pfund-Waffendeal untersuchen zu lassen, dem Korruption in grossem Stil nachgesagt wurde, legte er 2001 sein Mandat nieder und zog nach London, wo er heute als Politikwissenschaftler über Südafrika schreibt und Seminare abhält. Er ist Vorsitzender der Aids-Hilfsorganisation Friends of Treatment ActionCompaign und Vizedirektor der Organisation Corruption Watch.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 847
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50245-9
Reihe Zeitgeschichte
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 22.1/14.9/6.6 cm
Gewicht 1088 g
Originaltitel The Shadow World
Abbildungen mit 2 Fotos
Übersetzer Jens Hagestedt, Bernhard Schmid, Thorsten Schmidt, Jochen Schwarzer
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 43.90
Fr. 43.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

Ohnmächtiger Zorn
von einer Kundin/einem Kunden aus Krumpendorf am 16.01.2013

... genau ein solcher befällt den Leser/die Leserin bei der Lektüre von Feinsteins Buch über das schmutzige Geschäft mit dem Tod. Die Krisenherde der vergangenen Jahrzehnte betrachtend (nach einer kurzen historischen Hinführung über den Waffenhandel am Ende des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) beschreibt der ehema... ... genau ein solcher befällt den Leser/die Leserin bei der Lektüre von Feinsteins Buch über das schmutzige Geschäft mit dem Tod. Die Krisenherde der vergangenen Jahrzehnte betrachtend (nach einer kurzen historischen Hinführung über den Waffenhandel am Ende des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) beschreibt der ehemalige Abgeordnete und Journalist die Machenschaften und Methoden von Rüstungskonzernen, Waffenhändlern und Regierungen sowie die Verknüpfungen untereinander. Ein Buch, das wütend macht, und dennoch oder gerade deshalb eine absolute Pflichtlektüre.

Pflicht!
von Tom Kratzsch am 11.05.2012

Andrew Feinstein führt in die Machenschaften des internationalen Waffenhandels ein. Ein wenig mehr Systematik und Analyse hätte dem Buch gut getan, aber es richtet sich ja nicht an ein Fachpublikum.