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Hass - La Haine

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Vinz, Hubert und Said leben in der Tristesse der Pariser Banlieus und schlagen sich mit kleinen Drogendeals mehr schlecht als recht durch. Als ihr arabischer Freund Abdel nach einem Polizeiverhör zu tode geprügelt wird, brechen in Paris Unruhen aus. Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei herrscht Ausnahmezustand. Getrieben von Hass gegen das System stehen die drei Freunde an vorderster Front, an einem Tag, der ihr Leben verändern wird...
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 03.02.2012
Regisseur Mathieu Kassovitz
Sprache Deutsch, Französisch
EAN 7619965022960
Genre Drama
Studio Frenetic
Originaltitel La Haine
Spieldauer 98 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Französisch:DTS HD 5.1
Film (Blu-ray)
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Fr. 19.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Bis hierher liefs noch ganz gut ...
von Rodrigo Frez-Hidalgo aus Wien am 04.01.2013
Bewertet: Medium: DVD

Das ist die Geschichte einer Gesellschaft, die in den Abgrund hinein rutschend sich immer wieder selbst mit diesen Worten tröstet ... bis hierher liefs noch ganz gut. Die Parabel dazu liefert einer der Hauptdarsteller, Hubert, ein angehender Boxer, dessen Sporthalle im Zuge der Jugendkravalle in den frühen 90ern in Schutt und As... Das ist die Geschichte einer Gesellschaft, die in den Abgrund hinein rutschend sich immer wieder selbst mit diesen Worten tröstet ... bis hierher liefs noch ganz gut. Die Parabel dazu liefert einer der Hauptdarsteller, Hubert, ein angehender Boxer, dessen Sporthalle im Zuge der Jugendkravalle in den frühen 90ern in Schutt und Asche gelegt wird. Der Einzige Charakter, der zumindest einen Hauch an Erwachsensein vorweist. Die beiden anderen Protagonisten, Said und Vinz sind hingegen zwei Jugendliche, die noch mitten in dem pubertären Dschungel stecken, aus dem Selbstüberschätzung, Aufruhr oder Desinteresse für bestehende Strukturen erwachsen. „Der Hass“ schildert die Diskrepanz zwischen einer enttäuschten und entfremdeten Jugend und einer Polizei, die aufgrund dieser Entfremdung keinen Zugang zu ihrer Jugend findet. Es entstehen zwei prototypische Darstellungen von Polizisten, die einen, die in sich selbst das Verständnis suchen, um Reflexivität in den Jugendlichen zu erwecken, und die anderen, die in ihnen nur die Ausgeburt einer minderwertigen Gesellschaft sehen. Vinz, der die Pistole eines Polizisten wiederfindet, versucht sich eine Nacht lang mit der innewohnenden Macht des Revolvers, wobei seine Loyalität, aber auch seine tatsächliche Verrücktheit des Öfteren herausgefordert werden. Als der Film 1995 gedreht wurde, waren die Tumulte in den Pariser Außenbezirken noch frisch in Erinnerung. An den sich ausweitenden Randalen fügten sich immer mehr Jugendliche an, wobei sich die Tumulte dabei über einen längeren Zeitraum erstreckten. Oft schien es, als würde der innergesellschaftliche Bruch die entstehenden Wunden nicht mehr schließen können. Der Hass, durchaus passend in Schwarz-weiß gedreht, ist die Fortführung eines apokalyptischen Gedankens, indem der Polizeiapparat sich großteils in ein Apparat gewandelt hat, der nach sich selbst, nach dem Kern der gesellschaftlichen Zukunft, ihrer eigenen Jugend, richtet. Regisseur Mathieu Kassovitz versteht es dabei, einen Mittelweg zu gehen, auf dem beiderseits Helden und Schurken ihr Wirken und Erwirken erleben. ... „doch wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung.“