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Pampa Blues

Der 16-jährige Ben sitzt in dem verschlafenen Nest Wingroden fest, wo es nicht viel mehr gibt als eine Tankstelle, den Baggersee und die schöne Friseuse Anna. Als der Visionär Maslow Nachrichten von einem UFO verbreitet, um den Ort in eine Pilgerstätte zu verwandeln, taucht Lena mit ihrer Kamera auf. Maslows Plan scheint zu funktionieren. Doch dann treibt das UFO in den Nachbarort ab, Polizei und Presse kommen wegen eines Mordverdachts, Lena ist gar keine Journalistin - und Ben ist verliebt. In seinem ersten Jugendbuch beschwört Rolf Lappert irgendwo in der Pampa eine Schicksalsgemeinschaft aus schrägen Figuren. Mitten darin: der Held Ben, der die Probleme meistern muss, die das Erwachsenwerden und die erste Liebe mit sich bringen.
Portrait
Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und lebt in der Schweiz. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete zwischen 1996 und 2004 als Drehbuchautor. Bei Hanser erschien 2008 der Roman Nach Hause schwimmen, der 2008 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde, und Auf den Inseln des letzten Lichts (Roman, 2010). Pampa Blues ist im Frühjahr 2012 erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 14
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783446239326
Verlag Hanser
Dateigröße 1104 KB
Verkaufsrang 51247
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Buchhändler-Empfehlungen

Empfehlenswert

Deborah Ruf-Jaus, Buchhandlung Aarau

Etwas skurril, aber ein sehr lustiges Buch für Alt und Jung(s) ab ca. 14 Jahren. Wie sich der 16-Jährige Ben um sein demenzkranken Grossvater kümmert, hat mich sehr berührt und beeindruckt. Absolut lesenswert! Es hat mich teilweise an das Buch "Der Poet der kleinen Dinge" von Marie-Sabine Roger erinnert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Jugendroman? - Nein!
von einer Kundin/einem Kunden aus Meine am 22.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas erträgli... Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas erträglicher, doch schon bald hat Maslow wieder einen verrückten Plan. Mit einem Mal geht alles ganz schnell. Ufos, Hochzeiten und die Gärtnerei boomen in Wingroden. Jugendroman? Ich denke nicht. Ein Blues, der sich über 277 Seiten zieht und einfach nicht interessant wird. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben, an der Sprache ist auch nichts auszusetzen, doch für Jugendliche ist es nichts! Altmodische Alltagsgeschichten, immer gleich bleibende Stimmung und die Versuche absolut unlogische Situationen einzubringen, um das Buch spannend zu gestalten, scheitern kläglich. Für Erwachsene, die eintönige Geschichten zum Ausgleich ihres anstrengenden Lebens brauchen, Ok! Doch für Kinder/Jugendliche nur eine „Gute Nacht“- Geschichte, da alle sofort vor Langeweile einschlafen würden. Der Kauf wird wirklich nur bei Schlafstörungen und Entspannungsproblemen empfohlen.

Starker Jugendroman
von M.L.H am 06.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kl... Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kleinen Kaff Wingroden mit seinem Demenz kranken Opa festsitzt ist berührend, Lappert schafft es, mehr oder weniger alltägliche Szenen zu beschreiben. Das es im gesamten Verlauf der Geschichte eher betulich zugeht und wenig Spannung herrscht, stört beim lesen wenig. Das Buch fesselt nicht wie ein Thriller, es unterhält mit eher skurrilen als lustigen Momenten. Durch mehrere Geschichten, Mazlow, der eigentliche Chef des Kaffs, der unbedingt Wingroden mit seinen merkwürdigen Ideen berühmt machen will, Lena, die in Wingroden strandet und sich langsam Ben nähert, der demenzkranke Opa Karl, oder ein Mord im Kaff (keine Sorge, es besteht keine Gefahr zum Herzinfarkt), lassen die Geschichte um die Hauptfigur Ben langsam vor sich hingleiten, keinesfalls langweilig, eher berührend und tragisch, wie auch eigentlich Bens Geschichte und die des Dorfs und ihren Bewohnern. Hier hätte Lappert näher auf Themen wie Kriegskrankheit oder Menschen mit schlimmen Verlusten eingehen können. Auch übertreibt er es etwas mit eher unwahrscheinlichen Beschreibungen des Kaffs. Ansonsten ist ihm eine kleine aber feine Geschichte gelungen, die es wert ist gelesen zu werden- und Rolf Lappert ist auch ein guter Autor von Jugendbüchern, wir warten mit Freuden auf sein (hoffentlich) nächstes.

Ben`s Blues
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

So jemanden wie Ben muss man einfach liebgewinnen, denn der knapp 17jährige macht einen guten "Job". Er sorgt stellvertretend für seine ständig abwesende Mutter, die mit ihrer Mini-Jazzband durch Europa tourt, für den verwirrten Großvater Karl - obwohl er behauptet, ihn nicht zu lieben, haha. Das Leben seiner winzigen Dorfgemei... So jemanden wie Ben muss man einfach liebgewinnen, denn der knapp 17jährige macht einen guten "Job". Er sorgt stellvertretend für seine ständig abwesende Mutter, die mit ihrer Mini-Jazzband durch Europa tourt, für den verwirrten Großvater Karl - obwohl er behauptet, ihn nicht zu lieben, haha. Das Leben seiner winzigen Dorfgemeinschaft in Deutschlands hohem Norden = der"Pampa" ist völlig unspektakulär und Bens Sprache als Ich-Erzähler ist von derartig lakonischer Kürze und hinterhältigem Witz, das ich mir erst nicht sicher war, welchem Jugendlichen ich diese Geschichte ans Herz legen könnte. Aber genau dort gehört sie hin und je mehr ich las, desto gefesselter war ich von Wingroden=Nirgendwo und seinen schrägen Bewohnern! Und dann taucht ja auch noch ein Mädchen auf.... Ein schmaler Roman , der nicht nur Kopfkino erzeugt, sondern mittlerweile auch im (realen)Kino gelandet ist !