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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Motti Wolkenbruch lebt noch immer zu Hause, mit seiner geschwätzigen mame und seinem tate, der es seit längerem vorzieht zu schweigen und sich am liebsten hinter der aktuellen Ausgabe des Tachles versteckt. Die zufällige Begegnung mit einer hübschen Schickse wirft Mottis Leben aus der Bahn; ihm wird bewusst, dass er in seinen Kreisen kein Liebesglück finden wird. Und je mehr seine mame auf ihn einredet, umso stärker regt sich in ihm der Wunsch nach einem mamefreien Leben in den Armen ebendieser Schickse.

Schritt für Schritt, manchen auch zurück, tritt Motti aus der orthodoxen Welt heraus in die säkulare, was auch grundlegende Veränderungen an seinem Äusseren mit sich bringt - der Bart kommt ab und die zu kurzen, schwarzen jüdischen Hosen machen modischen Jeans Platz. Mehr und mehr verwandelt sich Motti in einen typischen urbanen jungen Mann. Zwar ist er nun seine mame los, die ihn keines Blickes mehr würdigt, doch mehr Glück mit den Frauen hat er auch nicht. Jene, die er jetzt kennenlernt, haben wohl keinen dicken tuches, aber dafür nicht alle Tassen im Schrank.
Portrait
Thomas Meyer wurde 1974 in Zürich geboren. Nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz arbeitete er als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbstständig als Autor und Creative Director. Er lebt und arbeitet in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783905801606
Verlag Salis Verlag
Dateigröße 1623 KB
Verkaufsrang 710
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Buchhändler-Empfehlungen

wirklich eine wunderliche Reise

Sandra Wittwer, Buchhandlung Winterthur

Auf einmal kam Kunde um Kunde in die Buchhandlung und verlangte nach “Wolkenbruchs wunderlicher Reise…”. Leider musste ich Kunde um Kunde vertrösten, denn das Büchlein befindet sich im Moment in der Neuauflage und ist erst wieder Ende September 2012 lieferbar. Anfang September bekannt gegeben, befindet sich das Buch auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2012. Und dies zurecht! Kaum beginnt man mit lesen, stolpert man auch schon über manch jiddische Sprachsprenksel und die Hauptfigur Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti genannt. Nun ist der jüdisch-orthodoxe Motti schon 25 und immer noch nicht unter der Haube und dies obwohl seine Mutter angestrengt versucht ihren Sohn an die richtige Frau zu bringen. Doch dieser zeigt minder bis kein Interesse und träumt lieber von der schönen Laura. Doch Laura ist eine Schickse und ihr unjüdisch-sein wird Motti auf humorvolle Weise zum Verhängnis. Diese Lektüre hat mir wunderbare Stunden beschert und ist ganz klar mein Favorit für den Schweizer Buchpreis, der am 11. November an der BuchBasel verliehen wird!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Nu heirate endlich!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jüdischer Humor trifft auf's Nesthocker Phänomen und eine mame, die ihren Jüngsten endlich unter die Haube bringen will! Die jiddischen Sprachfetzen sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, geben dem Ganzen die Würze.

von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2019
Bewertet: anderes Format

Zitat: „Liest sich wie unkoscherer Champagner“. Stimmt! Und lässt einen genauso kichern! Ich liebe Motti und freue mich auf den 2. Band.

Macht richtig Spaß und stimmt doch nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Motti Wolkenbruch entstammt einer streng religiösen jüdisch-orthodoxen Familie, eigentlich ein wohlgeratener Stammhalter, wäre da nicht ein großes Problem: Motti braucht eine Frau. Bedauerlicherweise gehen seine Vorstellung von der "Richtigen" und die seiner Mutter sehr weit auseinander. Mottis Schwarm ist eine hübsche Kommilito... Motti Wolkenbruch entstammt einer streng religiösen jüdisch-orthodoxen Familie, eigentlich ein wohlgeratener Stammhalter, wäre da nicht ein großes Problem: Motti braucht eine Frau. Bedauerlicherweise gehen seine Vorstellung von der "Richtigen" und die seiner Mutter sehr weit auseinander. Mottis Schwarm ist eine hübsche Kommilitonin, frech und sexy, die Kandidatinnen seiner Mame sehen eher ihr selbst sehr ähnlich. Der Ärger ist vorprogrammiert. Was Thomas Meyer hier mit viel Witz erzählt, geht dann aber doch tiefer und hat mich sehr berührt. Wie schmerzhaft mag eine Entscheidung für das eigene Leben und die eigenen Träume sein, wenn es den Verlust der Familie bedeutet? Im Herbst geht Mottis Geschichte weiter!