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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

detebe Band 24280

Thomas Meyer

(41)
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Beschreibung

Motti Wolkenbruch lebt noch immer zu Hause, mit seiner geschwätzigen mame und seinem tate, der es seit längerem vorzieht zu schweigen und sich am liebsten hinter der aktuellen Ausgabe des Tachles versteckt. Die zufällige Begegnung mit einer hübschen Schickse wirft Mottis Leben aus der Bahn; ihm wird bewusst, dass er in seinen Kreisen kein Liebesglück finden wird. Und je mehr seine mame auf ihn einredet, umso stärker regt sich in ihm der Wunsch nach einem mamefreien Leben in den Armen ebendieser Schickse.

Schritt für Schritt, manchen auch zurück, tritt Motti aus der orthodoxen Welt heraus in die säkulare, was auch grundlegende Veränderungen an seinem Äusseren mit sich bringt - der Bart kommt ab und die zu kurzen, schwarzen jüdischen Hosen machen modischen Jeans Platz. Mehr und mehr verwandelt sich Motti in einen typischen urbanen jungen Mann. Zwar ist er nun seine mame los, die ihn keines Blickes mehr würdigt, doch mehr Glück mit den Frauen hat er auch nicht. Jene, die er jetzt kennenlernt, haben wohl keinen dicken tuches, aber dafür nicht alle Tassen im Schrank.

Thomas Meyer wurde 1974 in Zürich geboren. Nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz arbeitete er als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbstständig als Autor und Creative Director. Er lebt und arbeitet in Zürich.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783905801606
Verlag Salis Verlag
Dateigröße 1623 KB
Verkaufsrang 4310

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Buchhändler-Empfehlungen

wirklich eine wunderliche Reise

Sandra Wittwer, Buchhandlung Thurgau

Auf einmal kam Kunde um Kunde in die Buchhandlung und verlangte nach “Wolkenbruchs wunderlicher Reise…”. Leider musste ich Kunde um Kunde vertrösten, denn das Büchlein befindet sich im Moment in der Neuauflage und ist erst wieder Ende September 2012 lieferbar. Anfang September bekannt gegeben, befindet sich das Buch auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2012. Und dies zurecht! Kaum beginnt man mit lesen, stolpert man auch schon über manch jiddische Sprachsprenksel und die Hauptfigur Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti genannt. Nun ist der jüdisch-orthodoxe Motti schon 25 und immer noch nicht unter der Haube und dies obwohl seine Mutter angestrengt versucht ihren Sohn an die richtige Frau zu bringen. Doch dieser zeigt minder bis kein Interesse und träumt lieber von der schönen Laura. Doch Laura ist eine Schickse und ihr unjüdisch-sein wird Motti auf humorvolle Weise zum Verhängnis. Diese Lektüre hat mir wunderbare Stunden beschert und ist ganz klar mein Favorit für den Schweizer Buchpreis, der am 11. November an der BuchBasel verliehen wird!

Kundenbewertungen

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Motti und der heiße Tuches...
von nicigirl85 aus Ilsenburg am 17.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem mir von diesem Roman vorgeschwärmt wurde und ich den Film dazu herrlich fand, musste ich nun endlich dieses Buch lesen. In der Geschichte geht es um Mordechai Wolkenbruch, Spitzname Motti, der aus seiner jüdisch orthodoxen Familie ausbricht, weil er sich in eine Nicht- Jüdin verliebt. Wie wird seine Familie reagieren ... Nachdem mir von diesem Roman vorgeschwärmt wurde und ich den Film dazu herrlich fand, musste ich nun endlich dieses Buch lesen. In der Geschichte geht es um Mordechai Wolkenbruch, Spitzname Motti, der aus seiner jüdisch orthodoxen Familie ausbricht, weil er sich in eine Nicht- Jüdin verliebt. Wie wird seine Familie reagieren und wird sich das Risiko lohnen? Das Besondere hier ist, dass Motti als Ich- Erzähler mit jiddischem Zungenschlag zu uns Lesern spricht. Da muss man sich erst einmal dran gewöhnen. Mit der Zeit fand ich es richtig amüsant und sehr authentisch. Herr Wolkenbruch ist einfach eine Figur, die man gern haben muss. Es ist schön miterleben zu dürfen wie aus einem schüchternen Kerlchen, der alles macht was seine Mutter möchte, ein erwachsener Mann wird, der versucht seinen eigenen Weg zu gehen. Durch die Geschichte bekommt man einen guten Einblick in das Leben von orthodoxen Juden. Dies fand ich so interessant, dass ich mich bereits jetzt schon weiter mit der Thematik befasst habe. Der Roman bietet witzige und ernste Momente und kann in meinen Augen als Coming- of- Age- Literatur bezeichnet werden. Das Ende ist offen gehalten und kaum hat man das Buch geschlossen, vermisst man Motti. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung ("Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin"), welche ich zeitnah lesen werde. Am Ende findet man ein Glossar mit Begriffserklärungen, so dass es keine Verständnisprobleme geben sollte. Fazit: Eine besondere Geschichte, die eure Aufmerksamkeit verdient hat. Gute Unterhaltung.

Die Emanzipation eines jungen Juden
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2020

Mordechai Wolkenbruch genannt Mottele, ein junger orthodoxer Jude, versucht den Heiratsvermittlungsbemühungen seiner mame zu entgehen, da diese ihm ausschließlich mit Duplikaten ihrer selbst bekannt machte. Sein Interesse hat aber eine ganz andere Art von Frau gewonnen, Laura - eine hübsche, aufgeschlossene, nichtjüdische Frau -... Mordechai Wolkenbruch genannt Mottele, ein junger orthodoxer Jude, versucht den Heiratsvermittlungsbemühungen seiner mame zu entgehen, da diese ihm ausschließlich mit Duplikaten ihrer selbst bekannt machte. Sein Interesse hat aber eine ganz andere Art von Frau gewonnen, Laura - eine hübsche, aufgeschlossene, nichtjüdische Frau - eine Schickse. Je mehr die Leidenschaft für Laura wächst, umso mehr emanzipiert er sich von seiner Familie, vor allem von seiner Mutter. Thomas Meyers Debütroman erinnert stark an die Filme von Woody Allen, ironisch, mit trockenem Humor. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Rezension: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse - Thomas Meyer
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 07.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rezension: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse – Thomas Meyer Eine jiddische Posse, bei der ich mich köstlich amüsiert habe Mordechai Wolkenbruch, genannt Motti, ist 25 Jahre alt studiert Wirtschaft an der Universität und arbeitet bei seinem Tate im Versicherungsbüro. Er wohnt immer noch zu Hause und ha... Rezension: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse – Thomas Meyer Eine jiddische Posse, bei der ich mich köstlich amüsiert habe Mordechai Wolkenbruch, genannt Motti, ist 25 Jahre alt studiert Wirtschaft an der Universität und arbeitet bei seinem Tate im Versicherungsbüro. Er wohnt immer noch zu Hause und hat noch nie eine Frau nackt gesehen. Motti wird umsorgt von seine mame, die zu Hause das Zepter in der Hand hält. Sie hat zwar 2 ihrer 3 Söhne unter die Haube gebracht, aber beim dritten, nämlich Motti ist es eine schwierige Angelegenheit. Motti, der fest in das jiddische Leben verankert ist, mit koscherem Essen, Schläfenlocken und strengen Glaubensregeln. Motti soll nach den Regeln der mame genau so eine Frau heiraten, die in die jiddische Tradition hereinpasst. Dass die schidech nicht das bringt, was sich mame so vorgenommen hat, liegt an Motti. Denn wer will schon eine Frau heiraten, die genauso aussieht wie seine mame. Der Autor Thomas Meyer zeigt uns, was er von solchen Übermüttern hält und das Ganze jiddisch. Das Buch lässt sich gut lesen und zum Glück ist hinten ein Glossar, das man gerne zu Hilfe nimmt, um die jiddischen Wörter zu übersetzen. Ich habe mich bei diesem Buch köstlich amüsiert und wurde auch etwas nachdenklich. Fazit: Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte um sich ein paar schöne Stunden zu gönnen und mal wieder herzhaft lachen kann.

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