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Es waren Habichte in der Luft

Roman

Siegfried Lenz

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Beschreibung

In Siegfried Lenz' erstem Roman geht es um die Existenz des Bösen, das die Formen menschlichen Zusammenlebens mit furchtbarer Konsequenz zerstört. Nach dem Ersten Weltkrieg wird der finnische Dorfschullehrer Stenka von der Revolutionsregierung verfolgt. Er versucht, in die Anonymität des Untergrunds abzutauchen, aber schliesslich wird er wenige Schritte vor der rettenden Grenze zur Strecke gebracht. Bewahrheitet hat sich das Urteil der "Welt": "Siegfried Lenz, der Fünfundzwanzigjährige, ist mit einem Elan über die Anfangsrunde gegangen, dass man wegen seiner Reserven nicht bange zu sein braucht."

Diese E-Book-Ausgabe von "Es waren Habichte in der Luft" wird durch zusätzliches Material zu Leben und Werk Siegfried Lenz' ergänzt.

Siegfried Lenz, 1926 im ostpreussischen Lyck geboren, gestorben 2014 in Hamburg, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegsliteratur. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Mit den masurischen Geschichten So zärtlich war Suleyken hatte er seinen ersten grossen Erfolg, der sich 1968 mit der Deutschstunde zum Welterfolg ausweitete. Mit seiner Novelle Schweigeminute gelang ihm 2008 im hohen Alter abermals ein fulminanter Presse- und Publikumserfolg. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 277 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783455810844
Verlag Hoffmann und Campe Verlag
Dateigröße 1849 KB
Verkaufsrang 10702

Kundenbewertungen

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Was man nicht vergisst
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Erstlingswerk und doch so prägnant wie Siegfried Lenz´ spätere Romane. Die Erzählweise ist so echt, so direkt, dass sich der Leser aus der Geschichte nicht mehr lösen kann und sie bis zum Ende durchlebt, manchmal intensiv und mitreißend, manchmal kalt, sachlich distanziert. Und auch wenn man das Buch zuklappt: Das Lesen war ... Ein Erstlingswerk und doch so prägnant wie Siegfried Lenz´ spätere Romane. Die Erzählweise ist so echt, so direkt, dass sich der Leser aus der Geschichte nicht mehr lösen kann und sie bis zum Ende durchlebt, manchmal intensiv und mitreißend, manchmal kalt, sachlich distanziert. Und auch wenn man das Buch zuklappt: Das Lesen war eine Erfahrung. Erfahrung verändert.

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