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Ich durchschau dich!

Menschen lesen - Die besten Tricks des Ex-Agenten

Lesen Sie Menschen wie ein offenes Buch

Ex-Agent Leo Martin weiss, wie man Menschen für sich gewinnt. Sein Titel »Ich krieg dich!« stand fast ein Jahr lang auf der Bestsellerliste. Jetzt kommt sein neues Buch: »Ich durchschau dich!« führt anhand eines echten Falles aus der Welt der Geheimdienste eindrucksvoll in die Kunst der Menschenkenntnis ein und zeigt, wie es uns allen ganz leicht gelingt, andere Menschen zu durchschauen. Spannend und packend wie ein Krimi!

Leo Martin hat zehn Jahre lang als Geheimagent für den Inlandsnachrichtendienst gearbeitet und dort als Experte für organisierte Kriminalität V-Männer angeworben. Menschen schnell zu durchschauen konnte überlebenswichtig für ihn sein. Aber auch in unserem Alltag, weit weg von Spionage und Mafia-Milieu, ist Menschenkenntnis von entscheidender Bedeutung. Denn wer andere durchschaut, kommuniziert erfolgreicher und ohne Missverständnisse, versteht Menschen und Situationen besser, kann Hindernisse frühzeitig erkennen und umgehen, hat mehr Einfluss und erreicht seine Ziele schneller. Jetzt verrät Leo Martin sein Erfolgsgeheimnis: Anhand eines spannenden wahren Falles und vieler Tricks aus dem Agentenhandbuch zeigt er, wie jeder seine Methoden anwenden kann. Für alle, die Menschen wie ein offenes Buch lesen wollen!
Portrait
Leo Martin, geboren 1976, studierte Kriminalwissenschaften und war zehn Jahre lang für einen grossen deutschen Nachrichtendienst tätig. Während dieser Zeit deckte er brisante Fälle der Organisierten Kriminalität auf. Sein Spezialauftrag war das Anwerben und Führen von Informanten. Als Experte für unterbewusst ablaufende Denk- und Handlungsmuster brachte er fremde Menschen dazu, ihm zu vertrauen, ihr geheimstes Insiderwissen preiszugeben und langfristig mit dem Dienst zusammenzuarbeiten. In kürzester Zeit wurde er so zu einem der erfolgreichsten Agenten Deutschlands. Im Ariston Verlag sind bereits seine Bestseller "Ich krieg dich!" und "Ich durchschau dich!" erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641101152
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1989 KB
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Fr. 18.90
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Ein Brevier über „Menschen lesen“
von Michael Lehmann-Pape am 28.02.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Andere, gerade unbekannte Menschen, verunsichern zunächst im Kontakt, da man sie nicht wirklich einschätzen kann. Und selbst bei eng bekannten Menschen passiert es öfter, als einem lieb sein kann, dass diese überraschende Züge ihrer Persönlichkeit plötzlich an den Tag legen. Ebenso scheitert man oft daran, hier und da Einfluss n... Andere, gerade unbekannte Menschen, verunsichern zunächst im Kontakt, da man sie nicht wirklich einschätzen kann. Und selbst bei eng bekannten Menschen passiert es öfter, als einem lieb sein kann, dass diese überraschende Züge ihrer Persönlichkeit plötzlich an den Tag legen. Ebenso scheitert man oft daran, hier und da Einfluss nehmen zu können auf das Verhalten anderer. Und beides ist Thema dieses Buches. „Menschenkenntnis“ zu besitzen ist an sich somit von Vorteil. Entgegen der oft in sich getragenen Überzeugung, man hätte eine solche schon, überzeugt das Lebens selbst aber ebenso oft davon, dass hierfür ein echtes Lernen, eine Kompetenz zur objektiven Betrachtung nötig und hilfreich wäre. Leo Martin war Agent eines deutschen Nachritendienstes. Für ihn war es notwendiges „Arbeitswerkzeug“, möglichst rasch, möglichst sicher und möglichst zutreffend andere Menschen „lesen“ zu können. Anders als vielfache Bücher über Persönlichkeiten oder über das Wissen um Körpersprache schreibt hier einer, der seine Menschenkenntnis „erlernt und trainiert“ hat. Eine Erfahrung, die man bei der Lektüre klar herauszulesen vermag. Einer, dessen Job es war, möglichst schnell Fremde für sich einzunehmen, zur Mitarbeit zu bewegen, deren „Geheimnisse“ offen zu legen. Seien es seine Einlassungen zur „Lügenerkennung“ oder auch zu „Eignungstests“, zu „Dealmaker oder Realmaker“ oder auch zur (sehr interessanten) „Analyse auf den ersten Blick“ („Sie müssen andere nicht gut kennen, um sie beurteilen zu können“!). Menschen „entlarven“ sich an der „Art, wie sie sich verhalten“ und lassen sich dann bestimmten „Grundtypen“ zuordnen. Sicher, es sind alles keine unbedingt neuen Erkenntnisse und an anderer Stelle lang und breit auch nachzulesen. Der Vorteil dieses Buches aber ist unbestritten die Lebendigkeit der Erzählweise und die Praxisnähe der Geschichten. Was wie geht und wie es dann, vor allem, in der Praxis angewendet wurde und wird, anhand dieser Geschichten verankern sich die Grundlagen der „Analyse anderer“ fast „im Vorbeigehen“. Sicher übertreibt Martin ein stückweit werbewirksam für bestimme Lesergruppen seinen Aufbau als „Agentenschulung mit Agenteneignungstest (samt Pseudo- „Zertifizierung“ fast am Ende)“, im Inhalt aber kann man ihm gut folgen und gerade in seiner eher lockeren, flapsigen Art so manches annehmen, was in ausgewiesenen Fachbüchern zum Thema allein schon sprachlich sperrig vorliegt. Das Menschen, je nachdem, wie sie angesprochen und wie sie „angeleitet“ werden dann auch in bestimmte, vorhersagbare Reaktionsrichtungen ihren Weg nehmen, diese Grundlage aller „Manipulation“ (im wertfreien Sinne des Worte) vermittelt Martin prägnant und ebenfalls mit einem grundlegenden „Training“. Flüssig zu lesen und mit informativen Inhalten, teils spannend im Erzählen aus dem Agenten-Leben bietet das Buch eine durchaus anregende Lektüre (auch wenn nicht alles mitreißt und der legere, „coole“ Tonfall hier und da übertrieben wird).