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Wir sind doch Schwestern

Roman

Anne Gesthuysen

(38)
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Beschreibung

Die wahrscheinlich fabelhaftesten Grosstanten der Welt Katty, Martha und Adele treffen sich zu Adeles 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher gilt es, die Vergangenheit zu klären. Adele hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Martha kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty, das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte. Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tackenhof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert.Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Katty, der charmanten Strippenzieherin, ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem unerreichbaren Volksvertreter, von Adeles schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Martha, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen ein Rembrandtgemälde, von einem Leumundsprozess, der den gesamten Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Grosse Lebensgeschichten verbinden sich mit herrlichen Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben in Wardt bei Xanten. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig.

»Eine fesselnde Familiengeschichte.«

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schliesslich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem grossen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, und ihrem Sohn in Köln. In der Quizshow »Paarduell« stellt das Ehepaar Wissen, Schlagfertigkeit und Teamgeist unter Beweis.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462306118
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 1572 KB
Verkaufsrang 17260

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine interessante und rührende Reise in die Vergangenheit
von KerstinTh am 23.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei „Wir sind doch Schwestern“ handelt es sich um das Portrait dreier Frauen. Es ist eine Zeitreise in welcher einige Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Der Leser taucht in berührende Lebensgeschichten ein und lernt den Tellemannshof und vor allem die drei Schwestern von vielen Seiten kennen. Es beginnt mit dem 100. Geburtst... Bei „Wir sind doch Schwestern“ handelt es sich um das Portrait dreier Frauen. Es ist eine Zeitreise in welcher einige Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Der Leser taucht in berührende Lebensgeschichten ein und lernt den Tellemannshof und vor allem die drei Schwestern von vielen Seiten kennen. Es beginnt mit dem 100. Geburtstag von Gertrud. Gertrud möchte diesen mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Paula und dem Nesthäkchen Katty, 84, feiern. Dazu treffen sie sich bei Katty auf dem Tellemannshof. Während die Festlichkeiten vorbreitet werden startet der Leser zu einer Reise in die Vergangenheit. Wobei die Lebensgeschichten der drei Schwestern aufgedeckt werden. Auch die Schwestern lernen noch andere Seiten und kleine beziehungsweise größere Geheimnisse ihrer Schwestern kennen. Nebenbei lernt der Leser auch noch etwas über das Weltgeschehen der einzelnen Epochen. Der Roman ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, welche teilweise in der Vergangenheit und manche in der Gegenwart spielen. So erlebt der Leser die Vergangenheit sozusagen „live“ mit. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen. Es ist sehr interessant, spannend und auch berührend mit den drei Schwestern durch die letzten 100 Jahre zu wandern!

Wir sind doch Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Drei alte Damen treffen sich zum 100. Geburtstag der ältesten Schwester Gertrud wieder. Hinter ihnen liegen viele Lebensjahre, wobei vieles nie zwischen ihnen besprochen worden ist. Die jüngste Schwester räumt das zukünftige Gästezimmer ihrer Schwester auf und findet alte Prozessunterlagen, die sie sehr bewegen. Damals hat der M... Drei alte Damen treffen sich zum 100. Geburtstag der ältesten Schwester Gertrud wieder. Hinter ihnen liegen viele Lebensjahre, wobei vieles nie zwischen ihnen besprochen worden ist. Die jüngste Schwester räumt das zukünftige Gästezimmer ihrer Schwester auf und findet alte Prozessunterlagen, die sie sehr bewegen. Damals hat der Mann, von dessen Sohn sie Kindermädchen war, der sie liebte und nicht lieben durfte wegen gesellschaflicher Konventionen, eine Scheidung durchgemacht, wobei seine Frau sein Leben als Politiker zerstören wollte. Es wurde ganz viel "schmutzige" Wäsche gewaschen. Jede der drei Schwestern hat ihr eigenes Leben gelebt und doch war ihr Leben immer miteinander verbunden. So hat Heinrich, der Gutshofbesitzer dafür gesorgt, daß Gertrud seinen jüngeren Bruder nicht heiraten konnte, was sie ihm nie verziehen hat. Nun zum 100. Geburtstag von Gertrud wird ein großer Teil vom Leben der Schwestern im Buch aufgerollt und die Geschichte ist faszinierend. Ich habe zum Schluss des Buches heulen müssen, so sehr habe ich mitgelitten und mich jedoch auch teilweise gefreut sowie gelacht. Ich habe die Frauen förmlich vor mir gesehen und die Schriftstellerin hat es auf eine wunderbare Art und Weise mit den vererbten Unterlagen, die jeder, der sie bekam eigentlich ungelesen wegwerfen sollte, geschafft, eine eindringliche, feinfühlige Familiengeschichte auf zu schreiben, über dessen Dasein die Verstorbenen sicherlich froh wären. Ich wäre froh, wenn ich soviel über meine Familie wüßte und mir sie dadurch näher wäre und nicht in Vergessenheit geraten würde. Die Familiengeschichte spiegelt ein Stück Zeitgeschichte! Ein Kompliment an Anne Gesthuysen !

Wir sind doch Schwestern
von raschke64 aus Dresden am 30.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Gertrud wird 100. Ihre Schwestern Paula (98) und Katty (84) bereiten diesen Geburtstag auf dem Hof von Katty vor. Doch neben den unterschiedlichen Vorstellungen der Drei gibt es viele unaufgearbeitete Probleme aus der Vergangenheit. Besonders Gertrud und Katty streiten fast ständig über alles. Sie können nicht miteinander, aber ... Gertrud wird 100. Ihre Schwestern Paula (98) und Katty (84) bereiten diesen Geburtstag auf dem Hof von Katty vor. Doch neben den unterschiedlichen Vorstellungen der Drei gibt es viele unaufgearbeitete Probleme aus der Vergangenheit. Besonders Gertrud und Katty streiten fast ständig über alles. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Paula ist mehr die lustige Vermittlerin in der Mitte – aber eben nicht nur. Auch sie hat so ihre Geheimnisse. Und so prallen dicht gedrängt unterschiedliche Lebensauffassungen und Erinnerungen aufeinander. In den verschiedenen – auch zeitlichen – Rückblenden erinnern sich die Schwestern an ihr eigenes und ihr gemeinsames Leben, aber auch an Verdrängtes, an Weltgeschichte und Zeitgeschehen. Das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Geschichte Deutschlands. Dabei gelingt es Anne Gesthuysen, trotz eigentlich kleiner unbedeutender Ereignisse eine unheimliche Spannung zu erzeugen. Man gewinnt alle 3 Schwestern lieb und beginnt gleichzeitig, seinen eigenen Umgang mit „alten Leuten“ zu überdenken, man hat Verständnis für ihre Vorstellungen und Respekt vor ihrer Lebensleistung. Gleichzeitig ist dieses Buch wunderbar warmherzig und unterhaltend. Wirklich rundum gelungen und ich empfehle es jedem zum Lesen.

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