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Totentanz

Roman

Proteo-Laurenti-Krimi Band 5

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In Veit Heinichens fünftem Kriminalroman mit dem Triestiner Commissario Proteo Laurenti hat dieser einen Sack voll privater Probleme zu lösen. Darüber hinaus beschäftigt ihn die internationale Müll-Mafia, hinter der alte Bekannte stecken, die ihm an den Kragen wollen. Was Laurenti jedoch nicht ahnt: Die Verbrecher besitzen ein einzigartiges Präzisionsgewehr, auf das sogar die Amerikaner scharf sind, da es unliebsame Schnüffler aus grösster Distanz erledigen kann. Ein typisch europäischer Fall, bei dem, wie im richtigen Leben, alles ganz anders läuft, als die Protagonisten es geplant haben.
Portrait
Veit Heinichen wurde 1957 zwischen Bodensee und Schwarzwald geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie arbeitete er als Buchhändler und anschliessend für namhafte Verlage in der Schweiz und in Deutschland. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und dessen Geschäftsführer bis 1999.
Nach Triest, die Stadt, die seine zukünftige Heimat werden sollte, kam Heinichen erstmals 1980. Und hier erweckte er auch Commissario Proteo Laurenti zum Leben, der nun in bislang sieben Romanen (Gib jedem seinen eigenen Tod, 2001; Die Toten vom Karst, 2002; Tod auf der Warteliste, 2003; Der Tod wirft lange Schatten, 2005; Totentanz, 2007; Die Ruhe des Stärkeren, 2009; Keine Frage des Geschmacks, 2011, Im eigenen Schatten, 2013, alle im Paul Zsolnay Verlag) den Verbrechern in der Stadt am Karst auf der Spur ist. Seine Krimis werden in das Italienische, Niederländische, Spanische, Französische, Slowenische, Griechische, Tschechische,Polnische und Norwegische übersetzt. Die Toten vom Karst und Tod auf der Warteliste wurden bei der Vergabe des Premio Franceo Fedeli in Bologna 2003 und 2004 zu den drei besten italienischen Kriminalromanen des Jahres gewählt. Im September 2005 erhielt Veit Heinichen zudem den Radio-Bremen-Krimipreis für seine "feinfühlige, unterhaltsame und genaue Erforschung der historisch-politischen Verflechtungen, die Triest als Schauplatz mitteleuropäischer Kultur kennzeichnen" (Begründung der Jury).
2010 wurde Die Ruhe des Stärken bei der Vergabe des Premio Azzercagarbugli als bester fremdsprachiger Roman ausgezeichnet, 2011 erhielt Veit Heinichen den 13. Internationalen Literaturpreis Città die Trieste, 2012 wurde er für sein schriftstellerisches Schaffen mit dem Gran Premio Noè ausgezeichnet.
Neben seinem literarischen Schaffen ist er Autor kulturhistorischer Beiträge und, zusammen mit der Triestiner Starköchin Ami Scabar, Verfasser des kulturgeschichtlich-kulinarischen Reisebuchs Triest - Stadt der Winde (2005, Sanssouci im Carl Hanser Verlag). Der 90minütige Dokumentarfilm Le lunghe ombre della morte, den Veit Heinichen zusammen mit Regisseur Giampaolo Penco drehte, dokumentiert den Hintergrund seines vierten Kriminalromans Der Tod wirft lange Schatten und wurde im Dezember 2005 vom italienischen Staatsfernsehen RAI ausgestrahlt. Fünf seiner Kriminalromane wurden mit Henry Hübchen als Commissario Laurenti und Barbara Rudnik als dessen Frau Laura für die ARD verfilmt. Im Juli 2008 präsentierte Veit Heinichen in einer Folge der 3sat-Reihe Inter-City spezial "sein" Triest.
"Der Kriminalroman ist ein ideales Mittel, um die moderne Gesellschaft abzubilden", so Veit Heinichen. "Die Neurosen einer Epoche und eines Raumes kommen im Roman am stärksten zum Ausdruck. Triest, die Hafen- und Grenzstadt am nördlichen Golf der Adria, ist Schnittstelle zwischen romanischer, slawischer und germanischer Kultur, hier begegnen sich die mediterrane Welt und die des Nordens, Osteuropa und der Balkan treffen auf Westeuropa, sowie die ,geistigen Formationen' Meer und Berg. Eine Stadt voller Kontraste, Gegensätze, Widersprüche und der Brücken zwischen diesen. Triest ist, wie Le Monde schrieb, der Prototyp der europäischen Stadt - und eine Fundgrube für denjenigen, der begreifen will, wie dieses Europa funktioniert."
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783552056244
Verlag Zsolnay
Dateigröße 1423 KB
Verkaufsrang 13140
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Guter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 24.10.2017

Das Buch gefällt mit besser wie der TV-Film mit H. Hübschen. Ist wieder ein typischer Krimi aus dieser Feder. Werde mir die anderen Krimis auch noch zulegen.

Band 5
von Blacky am 28.11.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Kurzbeschreibung: Eine Bombe explodiert in Triest - nur bekommt es niemand mit. Die Polizei erscheint erst Stunden später. Dann wird im Konsulat eines kleinen osteuropäischen Landes eine Frau fast zu Tode geprügelt - doch keiner scheint das Opfer zu vermissen ... Alte Bekannte stecken hinter den Verbrechen, mit denen es Proteo... Kurzbeschreibung: Eine Bombe explodiert in Triest - nur bekommt es niemand mit. Die Polizei erscheint erst Stunden später. Dann wird im Konsulat eines kleinen osteuropäischen Landes eine Frau fast zu Tode geprügelt - doch keiner scheint das Opfer zu vermissen ... Alte Bekannte stecken hinter den Verbrechen, mit denen es Proteo Laurenti bei seinem fünften Fall zu tun bekommt. Aber diesmal wollen die Feinde aus früheren Tagen vor allem eins: den Tod des Commissario. Denn der ist ihnen einmal zu oft bei ihren schmutzigen Geschäften in die Quere gekommen. Für mich war es der erste Krimi dieser Serie und ich bin ganz begeistert. Kommissar Laurenti und sein Team setzen auch schonmal Methoden ein, die so eigentlich nicht erlaubt sind, aber "Der Zweck heiligt die Mittel". Überaus spannend bis zum Schluss und stellenweise auch sehr witzig. Obwohl es manchmal etwas chaotisch zugeht, verliert man nie den Überblick.Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Krimis dieser Serie zulegen. Reihenfolge der Proteo Laurenti-Serie: 1. Gib jedem seinen eigenen Tod 2. Die Toten vom Karst 3. Tod auf der Warteliste 4. Der Tod wirft lange Schatten 5. Totentanz 6. Die Ruhe des Stärkeren 7. Keine Frage des Geschmacks

Es wird persönlich....
von rebe am 28.09.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Laurenti schwebt in höchster Gefahr, sein Leben wird bedroht. Aber da haben seine Freunde eine geniale Idee.... Was mir gut gefällt: Jeder Laurenti-Krimi ist anders. Hier nimmt die Geschichte gegen Ende so richtig Fahrt auf (im wahrsten Sinn des Wortes), das Finale ist wirklich virtuos.