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Die Liebe in Zeiten der Cholera

Roman

Fischer TaschenBibliothek Band 51021

Gabriel García Márquez

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Beschreibung

»Gabriel García Márquez zu lesen bedeutet Liebe auf den ersten Satz.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462306750
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Originaltitel El amor en los tiempos del chólera
Dateigröße 1474 KB
Übersetzer Dagmar Ploetz
Verkaufsrang 6782

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Portrait

Gabriel García Márquez

Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.

Artikelbild Die Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Márquez

Kundenbewertungen

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Für und Wider
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn jemand fünf Jahrzehnte seines Lebens allein danach gestaltet, sich vorzubereiten auf den Moment, in dem der Mann der großen Liebe seiner Jugend stirbt, kann das gleichermaßen als Akt nicht enden wollender Liebe oder auch als Wahn angesehen werden. In García Márquez’ zum Klassiker avancierten Roman schildert er die Geschich... Wenn jemand fünf Jahrzehnte seines Lebens allein danach gestaltet, sich vorzubereiten auf den Moment, in dem der Mann der großen Liebe seiner Jugend stirbt, kann das gleichermaßen als Akt nicht enden wollender Liebe oder auch als Wahn angesehen werden. In García Márquez’ zum Klassiker avancierten Roman schildert er die Geschichte von Florentino Ariza, dem das Schicksal die Karte als ewig unglücklich sehnendem Verehrer von Fermina Daza zuspielt. Zwar führt er in den über 50 Jahren seines Wartens immer wieder kurzweilige und auch leidenschaftliche Beziehungen zu anderen Frauen, doch löscht keine jemals die Erinnerung an das Glück seiner Jugend aus. Vom Ende des 19. bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts spielt das Geschehen rund um einen kolumbianischen Küstenort, wo sich die Schicksale der drei Hauptfiguren über ein halbes Jahrhundert lang miteinander verflechten. Die Erzählperspektive wechselt dabei immer zwischen den ProtagonstInnen, wodurch ein immer tieferer Einblick in das Seelenleben des Liebesdreiecks entsteht und die eigentlichen Beweggründe nach und nach zum Vorschein treten. Herausragend und nachhaltig im Gedächtnis bleibt „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ durch die sprachliche Poesie des kolumbianischen Nobelpreisträgers: Wie der auch in der Handlung immer wieder bedeutungsschwangere Fluss strömt die Erzählung ohne jemals ins Stocken zu Geraten. García Márquez erschafft lyrische Bilder für die Emotionen seiner Hauptfiguren, gibt philosophisch-poetische Gedanken über das Leben und die Liebe und erzählt mit einer Leichtigkeit, die nur wenigen der so genannten KlassikerautorInnen zu Eigen ist. Jedoch: Aus dem kritischen Blickwinkel und der Sensibilisierung des 21. Jahrhunderts betracht, vermittelt dieses 1985 erschienene Buch ein Konzept von Weiblichkeit und Geschlechterbeziehungen, das, noch wohlwollend bezeichnet, als nicht wirklich fortschrittlich zu bezeichnen ist. Der Roman fokussiert sich fast ausschließlich auf die Motivationen und Sehnsüchte der Männer, es existieren so gut wie keine Szenen, in denen sich zwei oder mehrere weibliche Figuren begegnen und selbst wenn drehen sich jegliche Unterhaltungen um die sie umgarnenden oder patriarchalisch bestimmen wollenden Männer. Eine der letzten Affären des mittlerweile knapp 70 Jahre alten Florentino Ariza ist die 14-jährige América Vicuña (, die zudem noch entfernt mit ihm verwandt ist). Weder wird das Verhältnis der beiden problematisiert, noch der tragische Tod des nun ihrerseits unglücklich verliebten Mädchens vom Protagonisten ernsthaft moralisch hinterfragt. So bleibt am Ende des Tages auf der einen Seite ein poetischer, berührender und leidenschaftlich verfasster Roman und auf der anderen Seite eine Hauptfigur, die wie eine idealisiert romantische Wunschvorstellung eines gealterten Mannes wirkt: Heroisch wartet er die Jahrzehnte über auf seine eine, wahre Liebe und trotz mangelnder Attraktivität verfallen ihm jegliche Frauen bis hin zu Prostituierten, die für ihn ihren goldenen Schwur brechen, niemals ohne Geld mit einem Mann zu schlafen. Er schlägt wiederholt moralisch über die Stränge, doch gelangt erlangt gesellschaftliches Ansehen und die Erfüllung seiner Träume. Wenn diese Irritation vom Nobelpreisträger in den Text bewusst angelegt sein sollte, ist das ein weiteres Argument für die herausragende Stellung dieses Romans, wenn nicht, lohnt es sich ebenfalls definitiv dieses Buch vor dem Hintergrund zu lesen, welches Frauenbild es präsentiert und wie es unter heutigen Gesichtspunkten einzustufen ist.

Das ist wahre Liebe!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Für mich der beste Liebesroman der je geschrieben wurde! Florentino Ariza wartet fast 52 Jahre lang auf seine große Liebe Fermina Daza. Und dies ohne kitschig zu werden! Ein Liebesroman ist immer eine literarische Herausforderung! Doch dieses Werk ist ein absolut gelungenes Meisterwerk geworden und Garcia Marquez zu recht Trä... Für mich der beste Liebesroman der je geschrieben wurde! Florentino Ariza wartet fast 52 Jahre lang auf seine große Liebe Fermina Daza. Und dies ohne kitschig zu werden! Ein Liebesroman ist immer eine literarische Herausforderung! Doch dieses Werk ist ein absolut gelungenes Meisterwerk geworden und Garcia Marquez zu recht Träger des Literaturnobelpreises! Zeitloser Klassiker, gehört in die Liste "Muss man gelesen haben"!

von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2020
Bewertet: anderes Format

Für mich eine der schönsten Liebesgeschichten der Literatur grandios erzählt vom Schriftsteller und Nobelpreisträger Garcia Marquez! Der Roman umspannt rund 50 Jahre Ehe und 50 Jahre Warten auf die eine, große Liebe; und das alles in einer wunderschönen, poetischen Sprache...


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