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Das Muschelessen

Angespannt wartet die Familie am gedeckten Tisch auf den Vater. Mutter, Tochter und Sohn sitzen vor einem Berg Muscheln, die allein das Oberhaupt der Familie gerne isst. Um die zähe Wartezeit zu überbrücken, beginnen sie miteinander zu reden. Je mehr sich der Vater verspätet, desto offener wird das Gespräch, desto umbarmherziger der Blick auf den autoritären Patriarchen und desto tiefer der Riss, der die scheinbare Familienidylle schliesslich zu zerstören droht.
Portrait
Birgit Vanderbeke, geboren 1956 im brandenburgischen Dahme, lebt als freie Schriftstellerin im Süden Frankreichs. Für "Das Muschelessen" erhielt sie 1990 den Ingeborg-Bachmann-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783867895507
Verlag Rotbuch Verlag
Dateigröße 843 KB
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Kundenbewertungen

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Die perfekte Fassade
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich soll die Rückkehr des Vaters mit einem ruhigen Muschelessen gefeiert werden. Eigentlich soll sich die Familie freuen und eigentlich soll alles ganz normal sein. Wie es sich in einer perfekten Familie gehört. Als die Stunden voran schreiten und der Vater immer noch nicht nach Hause kommt, bröckelt die Fassade. Denn e... Eigentlich soll die Rückkehr des Vaters mit einem ruhigen Muschelessen gefeiert werden. Eigentlich soll sich die Familie freuen und eigentlich soll alles ganz normal sein. Wie es sich in einer perfekten Familie gehört. Als die Stunden voran schreiten und der Vater immer noch nicht nach Hause kommt, bröckelt die Fassade. Denn eigentlich ist sich die Familie einig, dass sie genug hat von dem Patriarchen. Und ganz plötzlich rebelliert jeder auf seine Weise. Mitreißend und aufrüttelnd. Ein schlankes, aber gehaltvolles Buch.

Befreiender Aufstand
von Eine Kundin am 24.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Erzählung über drei Familienmitglieder, die unter dem patriarchischen Verhalten des Vaters leiden und eines Abends dessen Abwesenheit nutzen, um sich dagegen aufzulehnen. Ein Blick hinter die Fassade einer scheinbar heilen Familienwelt mit unglaublicher Sogwirkung! Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis im ... Die Erzählung über drei Familienmitglieder, die unter dem patriarchischen Verhalten des Vaters leiden und eines Abends dessen Abwesenheit nutzen, um sich dagegen aufzulehnen. Ein Blick hinter die Fassade einer scheinbar heilen Familienwelt mit unglaublicher Sogwirkung! Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis im Jahr 1990.

Wenn sich plötzlich alles verändert.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Familie wartet auf den Vater. Sie haben Miesmuscheln zubereitet, sein Leibgericht, nur für Ihn, alle anderen mögen keine Miesmuscheln. Die anderen ,das sind die beiden Kinder und seine Frau. Während es immer später wird, der Vater sich immer mehr verspätet, löst das Warten ein Gespräch über den Vater aus. Er ist ein Despot, ... Die Familie wartet auf den Vater. Sie haben Miesmuscheln zubereitet, sein Leibgericht, nur für Ihn, alle anderen mögen keine Miesmuscheln. Die anderen ,das sind die beiden Kinder und seine Frau. Während es immer später wird, der Vater sich immer mehr verspätet, löst das Warten ein Gespräch über den Vater aus. Er ist ein Despot, ein Patriarch, und sie fragen sich immer mehr, ob sie überhaupt noch wünschen das er kommt. Lang verschüttetes kommt endlich einmal zur Sprache, man spricht sich frei, steigert sich in Unmut, Wut und Trotz. Großartig wie sich diese Geschichte entfaltet. Sie ist ehrlich, schwarz, bitter aber auch befreiend.