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Nacht ist der Tag

Roman. Ungekürzte Lesung

Gillian, eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, ist eine schöne Frau, die eine abgesicherte Beziehung mit Matthias führt, ihr Leben unter Kontrolle hat. Eines Nachts hat das Paar nach einem Streit einen Unfall. Matthias stirbt, sie erwacht im Krankenhaus. Mit zerstörtem Gesicht. Erst langsam setzt sich ihr Leben wieder zusammen und eine Geschichte aus der Vergangenheit wird zu einer möglichen Zukunft.

Eindringlich, mit leisen Worten und unausweichlichen Bildern erzählt Peter Stamms Roman von einer Frau, die ihr Leben verliert, aber am Leben bleiben muss - eine Tragödie, die zu einem Neuanfang wird.
Portrait
Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz, seit 1990 arbeitet er als freier Autor.

Christian Brückner, geboren 1943 in Schlesien, wuchs in Köln auf. Engagements am Theater, kontinuierliche Arbeit für Funk und Fernsehen. 1990 erhielt er den Grimme-Preis Spezial in Gold. Schwerpunkt seiner Arbeit heute: öffentliche Literaturlesungen, oft eingebunden in einen musikalischen Zusammenhang. 2000 Gründung des Hörbuchverlags parlando mit seiner Frau Waltraut. 2005 Auszeichnung des gesamten Programms mit dem Deutschen Hörbuchpreis. 2012 wurde Christian Brückner der Sonderpreis für sein Lebenswerk verliehen, 2017 erhielt er den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik und 2018 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Christian Brückner
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 12.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783941004481
Verlag Parlando ein Imprint von Argon
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 320 Minuten
Hörbuch (CD)
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Fr. 38.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Leises Kammerspiel
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenige Protagonisten und eine angenehme, kühle Distanz zu den Figuren zeichnen die Werke von Peter Stamm seit Jahren aus. Auch in dem neuen Roman bleibt der Plot überschaubar, obgleich der Autor sich mit dem anspruchsvollen Thema existenzieller Krisen auseinandersetzt. Neu und interessant dabei ist der Wechsel der Sichtweisen zw... Wenige Protagonisten und eine angenehme, kühle Distanz zu den Figuren zeichnen die Werke von Peter Stamm seit Jahren aus. Auch in dem neuen Roman bleibt der Plot überschaubar, obgleich der Autor sich mit dem anspruchsvollen Thema existenzieller Krisen auseinandersetzt. Neu und interessant dabei ist der Wechsel der Sichtweisen zwischen zwei Hauptakteuren (Gillian und Hubert), die beide ihr Leben neu ausrichten müssen. Die Schreibweise des Autors ist gewohnt elegant, stilistisch sauber und schlicht. „Nacht ist der Tag“ ist vielleicht nicht der beste Peter Stamm. Wie die früheren Werke aber ist der Roman ein gekonnt inszeniertes Kammerspiel, das sich ohne große Überraschungen in die Reihe der anderen Werke des Autors einreiht.

Neuanfang
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Gillian, die Protagonistin des Romans, ist eine erfolgreiche Frau, Fernsehmoderatorin, führt eine schöne Beziehung, tja, was will man mehr. Doch nach einem Streit mit Matthias ist plötzlich alles ganz anders, ein Unfall geschieht. Er überlebt nicht, sie wacht im Krankenhaus mit zerschnittenem Gesicht auf. Und beginnt sich mit ih... Gillian, die Protagonistin des Romans, ist eine erfolgreiche Frau, Fernsehmoderatorin, führt eine schöne Beziehung, tja, was will man mehr. Doch nach einem Streit mit Matthias ist plötzlich alles ganz anders, ein Unfall geschieht. Er überlebt nicht, sie wacht im Krankenhaus mit zerschnittenem Gesicht auf. Und beginnt sich mit ihrem Leben intensiv auseinander zu setzen.

Leerstellen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Peter Stamm schreibt karg und tief. Seine Sätze haben Schatten, die man unterschwellig spürt und fühlt. Was er nicht schreibt - darin steckt die Kunst. Gefächert in drei Teile sieht der Leser erst durch die Augen der verunglückten Gillian, deren Rekonvaleszenz sie zu sich kommen und begreifen lässt, wer sie eigentlich nicht ... Peter Stamm schreibt karg und tief. Seine Sätze haben Schatten, die man unterschwellig spürt und fühlt. Was er nicht schreibt - darin steckt die Kunst. Gefächert in drei Teile sieht der Leser erst durch die Augen der verunglückten Gillian, deren Rekonvaleszenz sie zu sich kommen und begreifen lässt, wer sie eigentlich nicht war. Jahre nach dem Genesungsprozess schauen wir Hubert, der damaligen Affäre Gillians, über die Schulter. Ein abstoßender Charakter, der in der Rückschau anders wirkt als zunächst durch Gillians Augen. Zuletzt begegnen sie sich unter anderen Vorzeichen wieder. Trotz ihrer doppelten Häutung bleibt eine Entwicklung Gillians irgendwie aus; als Leser bleibt man mit dem schalen Gefühl zurück, daß Erfüllung für beide Figuren ein Fremdwort bleiben wird. Dieser Realismus macht das ruhig kluge Buch aber nicht schlechter, sondern leuchtet aus, was ein Mensch sein will, ist und kann. Nicht ganz so stark wie der Vorgängerroman "Sieben Jahre", aber nahe dran.