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Hochzeit des Lichts Neu

Hochzeit des Lichts; Heimkehr nach Tipasa. Impressionen am Rande der Wüste

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Albert Camus, der grosse Philosoph, Schriftsteller und Nobelpreisträger wäre im November 2013 hundert Jahre alt geworden. Die in diesem Band versammelten Essays Hochzeit des Lichts und Heimkehr nach Tipasa, sind zeitlose Liebeserklärungen an seine Heimat Algerien, Hymnen auf die Sonne, das Licht und den Himmel über dieser einzigartigen Landschaft am Mittelmeer. Nirgends fühlte Camus sich so wohl wie an dem Ort seiner Kindheit, uns so nehmen diese beiden "Impressionen am Rande der Wüste" in seinem umfangreichen Werk eine Ausnahmestellung ein, erkennbar als Ausgangspunkt seines späteren Schaffens.
Portrait
Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verliess er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewissens in unserer Zeit beleuchtet". Der Schriftsteller, Dramatiker und Journalist starb am 4. Januar 1960 bei einem Autounfall in der Nähe von La Chapelle Champigny in Frankreich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7160-2706-6
Verlag Arche Verlag
Maße (L/B/H) 19.5/12.3/2.2 cm
Gewicht 267 g
Originaltitel Noces; L'Eté
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Peter Gan, Monique Lang
Verkaufsrang 76520
Buch (gebundene Ausgabe)
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von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2013

Dieses Jahr wird Albert Camus anlässlich seines Geburtstags mit vielen Publikationen, mit Biografien und der Wiederveröffentlichung seiner Schriften, geehrt; denn geboren wurde er am 7. November 1913 in der Stadt Mondovi, damals noch der französischen Kolonie in Nordafrika zugehörig, eine Stadt, die heute Dréan heißt und in Alge... Dieses Jahr wird Albert Camus anlässlich seines Geburtstags mit vielen Publikationen, mit Biografien und der Wiederveröffentlichung seiner Schriften, geehrt; denn geboren wurde er am 7. November 1913 in der Stadt Mondovi, damals noch der französischen Kolonie in Nordafrika zugehörig, eine Stadt, die heute Dréan heißt und in Algerien liegt. Der Band, den der Arche Verlag wieder neu auflegt, erhält zwei Essaysammlungen. Die Essays, die unter dem Titel "Hochzeit des Lichts" versammelt sind, erschienen im Jahr 1938. Die Essays, die den Titel "Heimkehr nach Tipasa" tragen, publizierte Albert Camus im Jahr 1954. In der Biografie des Philosophen Jacques Derrida von Benoit Peeters las ich letztens, dass Derrida die Essays "Hochzeit des Lichts" von Camus außerordentlich hoch schätzte. Wie Camus, so wurde auch Derrida in der französischen Kolonie, in der Nähe von Algier, geboren. Seiner Meinung nach, brachten Camus’ Essays das Leben und die Landschaft Algeriens in atmosphärischer Dichte eindrucksvoll zum Ausdruck. Camus war schon als junger Mann ein Dichter mit hoher Sprachintensität, dafür legen seine Essays ein stillschweigendes wie beredtes Zeugnis ab.