Warenkorb

Die Zeit, die Zeit

Roman

detebe Band 24261

Ist es verrückt, wenn einer glaubt, die Zeit lasse sich »zurückdrehen«? Es ist verrückt, denkt Peter Taler anfangs, als er das Vorhaben des alten Knupp begreift, der ihm gegenüber wohnt. Denn der möchte etwas denkbar Unmögliches möglich machen.
Portrait
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschliesslich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Elefant‹ und ›Allmen und die Erotik‹ – sowie seine ›Business Class‹-Geschichten sind auch international grosse Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 23.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24261-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11.3/2.2 cm
Gewicht 278 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 7564
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
Fr. 17.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von detebe

mehr
  • Band 24252

    Endlich Sommer! Endlich Sommer! Daniel Kampa
    • Endlich Sommer!
    • von Daniel Kampa
    • (2)
    • Buch
    • Fr. 16.90
  • Band 24253

    Schieß los!  Schieß los! 
    • Schieß los! 
    • von
    • Buch
    • Fr. 15.90
  • Band 24256

    Lieblingsmenschen Lieblingsmenschen Laura de Weck
    • Lieblingsmenschen
    • von Laura de Weck
    • Buch
    • Fr. 13.90
  • Band 24258

    Zeichen ihrer Zeit Zeichen ihrer Zeit Marion Gräfin Dönhoff
    • Zeichen ihrer Zeit
    • von Marion Gräfin Dönhoff
    • Buch
    • Fr. 21.90
  • Band 24259

    Über Bord Über Bord Ingrid Noll
    • Über Bord
    • von Ingrid Noll
    • Buch
    • Fr. 17.90
  • Band 24261

    Die Zeit, die Zeit Die Zeit, die Zeit Martin Suter
    • Die Zeit, die Zeit
    • von Martin Suter
    • (19)
    • Buch
    • Fr. 17.90
  • Band 24264

    Die Rastlosen Die Rastlosen Philippe Djian
    • Die Rastlosen
    • von Philippe Djian
    • Buch
    • Fr. 17.90
  • Band 24265

    Mit Haut und Haaren Mit Haut und Haaren Arnon Grünberg
    • Mit Haut und Haaren
    • von Arnon Grünberg
    • Buch
    • Fr. 19.90
  • Band 24266

    Monogam Monogam Arnon Grünberg
    • Monogam
    • von Arnon Grünberg
    • Buch
    • Fr. 13.90
  • Band 24269

    Finstere Zeiten Finstere Zeiten Petros Markaris
    • Finstere Zeiten
    • von Petros Markaris
    • (2)
    • Buch
    • Fr. 15.90
  • Band 24270

    In einer Person In einer Person John Irving
    • In einer Person
    • von John Irving
    • (2)
    • Buch
    • Fr. 19.90
  • Band 24271

    Ganz normale Helden Ganz normale Helden Anthony McCarten
    • Ganz normale Helden
    • von Anthony McCarten
    • (24)
    • Buch
    • Fr. 17.90

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
13
2
3
1
0

Das Problem mit der Zeit
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2017

Martin Suter gibt uns hier auf eine emotionale und spannende Weise einen Einblick in die wissenschaftliche Diskussion über die Zeit. Unterhaltsam und für den Laien präzise umgesetzt.

Zeit war schon immer relativ
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2017

Peter Taler der erst kürzlich seine Frau verloren hat, freundet sich mit seinem verschrobenen Nachbarn, ebenfalls Witwer an. Der alte Knupp ist der Meinung, wenn er es schafft alles in der Umgebung exakt in den Zustand vor dem Ableben seiner Frau zu versetzen, müsste sie an ihrem Todestag einfach wieder bei ihm sein. Taler läs... Peter Taler der erst kürzlich seine Frau verloren hat, freundet sich mit seinem verschrobenen Nachbarn, ebenfalls Witwer an. Der alte Knupp ist der Meinung, wenn er es schafft alles in der Umgebung exakt in den Zustand vor dem Ableben seiner Frau zu versetzen, müsste sie an ihrem Todestag einfach wieder bei ihm sein. Taler lässt sich von der Idee anstecken in der Hoffnung, dass auch seine geliebte Frau zurückkehren wird. Gemeinsam wagen sie sich an diese schier unlösbare Aufgabe. Spannend, schräg und wunderschön.

Tod minus Zeit gleich?
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2015

Albert Knupp hat vor zwei Jahrzehnte seine Frau verloren. Seine Art der Trauerarbeit: Er leugnet die Existenz der Zeit. Seinen Nachbar Peter Taler ereilte ein ähnliches Schicksal: Vor einem Jahr wurde seine Frau direkt vor der Haustür erschossen, der Mörder blieb unentdeckt. Talers Leben bleibt rückwärtsgewandt und besteht zum G... Albert Knupp hat vor zwei Jahrzehnte seine Frau verloren. Seine Art der Trauerarbeit: Er leugnet die Existenz der Zeit. Seinen Nachbar Peter Taler ereilte ein ähnliches Schicksal: Vor einem Jahr wurde seine Frau direkt vor der Haustür erschossen, der Mörder blieb unentdeckt. Talers Leben bleibt rückwärtsgewandt und besteht zum Großteil daraus, den letzten gemeinsam erlebten Tag mit seiner Frau aufs immer Neue wiederherzustellen und ihrem Mörder nachzuspüren. Die beiden Witwer finden zusammen, als Knupp ihm von seinem Vorhaben berichtet, dass er vorhabe einen ganz bestimmen Tag an dem seine Frau nach am Leben war bis ins kleinste Detail anhand von fotografischen Belegen zu rekonstruieren – mit dem Ziel, dass somit auch die Zeit an diesen Tag zurückkehren müsse und seine Frau wieder am Leben wäre. Taler bleibt ungläubig, doch je länger seine Form der Trauerarbeit unbefriedigend und wenig Trost spendend bleibt, desto mehr klammert er sich an diesen letzten, wenn auch offensichtlich abstrusen Hoffnungsschimmer und wird der Gehilfe von Knupp. Martin Suter geht, geprägt von einem eigenen privaten Schicksalsschlag, der Frage nach, ob man die Zeit für einen Menschen zurückdrehen kann, dessen Lebensuhr bereits abgelaufen ist und was man dafür zu riskieren und opfern bereit wäre. Der Plot entwickelt sich innerhalb der ersten 100 Seiten auf rasante Weise und das theoretische Gebilde dieses Projektes wider die Zeit fasziniert bis zum abschließenden Twist auf den letzten Seiten. Bisweilen erinnert das neueste Werk des schweizer Romanciers an Aspekte von Paul Austers „Stadt aus Glas“ und Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte in den ausufernden Schilderungen des Fortschreiten des Projekts einige Längen enthält, sei er trotzdem langjährigen und neuen LeserInnen Martin Suters empfohlen.