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Traum Alp

Älplerinnen im Porträt

Die Alp ruft!
Mit dem Alpauftrieb Ende Mai, Anfang Juni zieht es jedes Jahr etliche Stadt und Landmenschen, insbesondere Frauen, hinauf auf die Alp, um dort den Sommer über Ziegen, Kühe, Rinder, Pferde, Schafe oder neuerdings auch Lamas zu hüten und Käse zu machen. Eine Entscheidung für ein Leben in der wilden Natur ohne üblichen Luxus, was manchmal mit Hochgefühlen, manch mal mit Einsamkeit, aber immer mit viel und anstrengender Arbeit verbunden ist.
Daniela Schwegler hat Älplerinnen unterschiedlichster Couleur auf der Alp besucht. Die dreizehn Frauen zwischen 20 und 75 Jahren erzählen, wie sie den Alpsommer erleben, erleiden und sich an Natur, Tieren, Sonne und Himmelblau erfreuen. Das Buch gibt Einblicke in den gelebten Traum von der Alp, der für einige allzu Blauäugige auch schnell zum Alptraum werden kann. Eindrückliche Reportagefotos von Vanessa Püntener setzen die Älplerinnen und ihren Arbeitsalltag in Szene. Jedes Porträt wird mit einem attraktiven Wandervorschlag von der Alp aus und mit einem Älplerinnen Rezept abgerundet.
Portrait
Daniela Schwegler, geboren 1970, ist Juristin, Autorin und Journalistin. Als Redaktorin arbeitete sie bei der Schweizerischen Depeschenagentur (sda), beim juristischen Fachmagazin plädoyer und bei der Kirchenzeitung reformiert. Seit 2010 freischaffend, schrieb sie als freie Journalistin unter anderem für die NZZ, Die Alpen oder das Migros-Magazin. Heute vor allem als Autorin tätig. Sie liebt es, Menschen zu begegnen und sie zu porträtieren; in ihrer Freizeit ist sie, wann immer möglich, in den Bergen unterwegs: zu Fuss, auf dem Pferderücken oder mit den Langlauf- und Tourenski, vom Alpenkamm übers Tian-Shan-Gebirge bis in den Himalaja.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85869-557-4
Verlag Rotpunktverlag
Maße (L/B/H) 20.8/14.6/2.2 cm
Gewicht 531 g
Abbildungen mit 150 Farbfotos
Auflage 4
Fotografen Vanessa Püntener
Verkaufsrang 68721
Buch (gebundene Ausgabe)
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Das Alpvirus greift um sich
von peedee am 11.11.2015

Die Autorin porträtiert in diesem Buch 15 Frauen zwischen 20 und 75 Jahren, die von ihrem Leben auf der Alp erzählen. Unterschiedliche Tiere, unterschiedliche Biografien, aber doch eine Gemeinsamkeit: die Alp-Leidenschaft. Erster Eindruck: Ein schöner Einband mit einer Älplerin und einer Kuh, die man aber erst dann vollständi... Die Autorin porträtiert in diesem Buch 15 Frauen zwischen 20 und 75 Jahren, die von ihrem Leben auf der Alp erzählen. Unterschiedliche Tiere, unterschiedliche Biografien, aber doch eine Gemeinsamkeit: die Alp-Leidenschaft. Erster Eindruck: Ein schöner Einband mit einer Älplerin und einer Kuh, die man aber erst dann vollständig sieht, wenn man das Buch ganz aufklappt. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Im Buch hat es viele Fotos, Tourentipps oder Rezeptvorschläge. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Alpen verzeichnet. Wieso ist die Alp für die Älplerinnen ein Traum? Eine Alp zu bewirtschaften bedeutet doch oftmals ein Wohnen unter einfachen Verhältnissen und schwere Arbeit… Für mich ist es das zweite Buch von Daniela Schwegler, nach „Bergfieber - Hüttenwartinnen im Porträt“. Da mir jenes sehr gut gefallen hat, musste ich dieses Buch unbedingt auch lesen. Anne Krüger, 37, Muttner Alp (Thusis, Graubünden), lebt die meiste Zeit des Jahres in Chile, Südamerika, zusammen mit ihrem Mann Oskar und den zwei Kindern. Für den Alpsommer reist die ganze Familie in die Schweiz. Das Pendeln zwischen diesen zwei Welten ist zwar anstrengend, aber ihre Alp-Leidenschaft ist grösser als die Strapazen. Auch Anna Mathis Nesa, 42, Güner Alp (im Safiental, Graubünden), hat die gleiche Leidenschaft und meint dazu: „Wenn man das Alpvirus einmal hat, wird man es nicht mehr los.“ Josi Jauch, 74, Alp Oberberg (Isenthal, Uri), kann auf mehr als 50 Alpsommer zurückblicken. Sie hat keine einfache Vergangenheit, musste sie doch unter mühsamen Bedingungen sieben Kinder aufziehen, während 25 Jahren ihren Mann pflegen und dazu die Alp bewirtschaften. Manch einer würde da klagen, aber sie sagt: „Ich habe die Gnade, das Leben so anzunehmen, wie es ist, und bin sehr froh, dass mir das in die Wiege gelegt worden ist. Wenn mir die Menschen manchmal die Ohren volljammern mit ihren kleinen Sorgen, denke ich oft, das sind doch Bagatellen.“ Wie wahr… Schön sind auch die Rezeptvorschläge im Buch, so z.B. das Rezept für Älplerinnenmagronen (man beachte die weibliche Schreibweise des eigentlich männlichen Rezeptes Älplermagronen!). Das Buch verwendet immer wieder Schweizerische Dialektausdrücke; für mich als Schweizerin ist das natürlich sehr schön. Es sind sehr interessante Geschichten, die die Frauen zu erzählen haben und es ist spannend, zu erfahren, wie die Frauen zu ihrer jeweiligen Alp gekommen sind. Und warum es für sie ein Muss ist, im nächsten Alpsommer wieder mit dabei zu sein. Für mich selbst wäre das nichts. Das Buch ist Katia Boschi Mühleisen gewidmet, die Ende Juli 2013 während des Alpsommers auf tragische Weise bei einem Felssturz ums Leben gekommen ist. Da hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Natur eben unberechenbar ist.